Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Seh dich Schlüsselblumen röten“ von Andreas Vierk

Das Gedicht lesen - oder weitere Beiträge und Infos von Andreas Vierk anzeigen.

Beiträge anderer Autorinnen und Autoren aus der Kategorie „Das Leben“ lesen

Renate Tank (renate-tankt-online.de)

07.02.2021
Bild vom Kommentator

Ein wenig erinnert mich das an jene Aussage:
"Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun".

Ich kann es nicht erfklären, es ist einfach mein
Gefühl zum "komplexen Leben" schlechthin.

Liebe Grüße gehen nach Berlin - Renate

Andreas Vierk (07.02.2021):
Liebe Renate, oder "Ich sage dir, heute wirst du mit mir im Paradies sein!" Der schon erlöste Tanz der Seelen, frei von fressen und gefressen werden. Die Föten sind inspieriert von der Vorstellung des Limbus, aber auch von meinem Lieblingsspruch von Sophokles: Niemals geboren zu sein - Höheres erdachte keine Geist. Ich danke dir für deinen Kommentar! Liebe Grüße von Andreas

Hanns Seydel (rudiger160965gmx.de)

07.02.2021
Bild vom Kommentator

"Der Schlüssellblume milde Röte,
sie vertreibet alle Nöte.
Schön ist sie immer anzusehn,
zu diesem Wert wir immer stehn !"
(Hanns Seydel, 07.02.2021, für Andreas Vierk)


Guter Andreas,

Dein wertvolles, melancholisch stimmendes Gedicht geht sehr zu Herzen !!!
Und ich bleibe dabei und wiederhole mich da gerne : In der Form der (endreimgeformten) 5zeiligen Strophe bist Du ein echter Meister, sagenhaft !!
Und Deine Gedankengänge, die sind wirklich super !

GLG von Hanns

Andreas Vierk (07.02.2021):
Lieber Hanns, ich freue mich über dein Lob. Ob es diese Art von 5-Zeilern schon so gibt, dass sie definiert werden können (wie z.B. Sonette), weiß ich nicht mal. Ich nenne die Strophen mal Quintette. Sie sind sehr sprachmusikalisch, aber wie mir ein befreundeter Organist sagte, schlecht zu vertonen. LG von Andreas

rnyff (drnyffihotmail.com)

07.02.2021
Bild vom Kommentator
Du erzähst es wieder in Deinen eigenen hintergründigen ganz speziellen Worten, die mir sehr gefallen und oft schwierig zu deuten und deshalb voller Spannung sind. Ich antworte Dir so richtig allgemein und gewöhnlich mit meiner letzten Strophe aus dem heutigen Gedicht:
Was du auch glaubst, es steht dir frei,
Wenn Liebe ist enthalten,
Dann reichts den Menschen zum Gedeih,
Kann jeder sich entfalten.
Herzlich und schönen Sonntag Robert

Andreas Vierk (07.02.2021):
Ja, lieber Robert, die letzte Strophe deines Gedichtes hat mir auch am besten gefallen! Umso mehr freue ich mich, dass du mein Gedicht damit kommentert hast. Liebe Grüße in den Sonntag - Andreas

Bild vom Kommentator
Wie schon Bertl sagte lieber Andreas, auch ich bewundere immer Deine Form zu schreiben und vor allem dies, was man Gedankengänge nennt! Klasse und Grüße Franz

Andreas Vierk (07.02.2021):
Lieber Franz, meine Gedichte sind ja immer öfter Gebete. In diesem hier, kann mit dem Du wieder Gott gemeint sein. Ich schrieb es aber eigentlich für die Erde (also für den Planeten). Liebe Grüße mit Dank für den Kommentar - Andreas

readysteadypaddy (onkel.merlinweb.de)

07.02.2021
Bild vom Kommentator
In den Wassern, die sich färben,
kann man eher nichts mehr erben,
Sonne scheint, die Lüfte knistern,
das Benzin ist in Kanistern.
Streichholz, Feuerzeug und Lunte
hält in Händen eine Tunte.
Aber nur, um was zu rauchen
und zu böllern. Katzen fauchen.
Hunde bellen. Wölfe heulen.
Kalk an Häusern wirft oft Beulen.
In Kanistern ist Benzin.
Himmel ist über Berlin.

Ein kleines, apokalyptisches Antwortgedicht auf deine pharaonisch verfärbten Gewässer. Grüß den Bären. Den hab ich bei all den Tieren nicht erwähnt.

Oder um es kurz zu fassen:

Berlin ist schön,
es soll nicht untergeh'n.

Damit wär ich dann wieder auf meinem üblichen Blödelniveau.

Aber ich mag die Stadt einfach. Soll daher auch ein segnender Wunsch sein. Vielleicht schaff ich's ja doch noch mal da hin.

Alles Liebe

und einen paradiesisch schönen Tag wünscht dir Patrick Rabe

Andreas Vierk (07.02.2021):
Für dich gibt es scheinbar nur noch die Welt, in der du dich aufgerieben hast: grob, gemein, laut und dreckig. Du versuchst wie Phaeton ihre vulgären, furzenden Karossen am Zügel zu lenken, wohl wissend, dass du längst die Kontrolle über sie und über dich verloren hast. Deshalb ist mir klar, dass du Gedichte wie meine nur noch satirisch zerkloppen kannst. Bei mir halten sich Mitleid und Ärger die Waage. Gruß Andreas

freude (bertlnagelegmail.com)

07.02.2021
Bild vom Kommentator
Das Leben hast du gut umrissen,
vom Wasserkrug bis zur Blumenkresse
lässt du nichts vermissen.

Ich bewundere deine Schreibweise, kaum vorstellbar, was in deinem Kopf alles vorgeht.

Andreas, lG von Bertl.

Andreas Vierk (07.02.2021):
Hihihi! Wenn du wüsstest, was in meinem Kopf wirklich vorgeht! - Nein im Ernst: ich danke dir für dein Lob, lieber Bertl.Hier in Berlin tobt der Schneesturm. Das und Corona zusammen, lässt mich schon ein bisschen ängstlich werden. Das hat zwar nichts mit dem Gedicht zu tun, aber ich musste mal meine Bedenken loswerden. LG von Andreas

Nicht vergessen: Eigenen Kommentar zum Gedicht verfassen!

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für die Leserkommentare liegen bei den jeweiligen Einsendern.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für die Beiträge oder von den Einsendern verlinkte Inhalte.
Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).