Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Der Pharao, der Arbeitsweg und die Liebe“ von Andreas Vierk

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Hanns Seydel (rudiger160965gmx.de)

10.02.2021
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Guter Andreas,

Dein äußerst beeindruckendes Gedicht (formal hochinteressant : Die 5 hat doppelte Bedeuung - 5strophiger 5Zeiler der Extraklasse !) regt sehr zum Nachdenken an !!!
Meiner Meinung nach geht es hier sehr um Vergänglichkeit (bis auf die letzte Strophe endet jede Strophe mehr oder weniger tragisch - sehr zu Herzen gehend) !!

GLG von Hanns

Andreas Vierk (10.02.2021):
Lieber Hanns, mit Vergänglichkeit kann man das Thema des Gedichts gut zusammenfassen. Auch ein gewisser Überdruss kommt hoffentlich noch raus. Die fünf Strophen sind nur so entstanden. Es ist das bislang längste der Quintett-Gedichte. Danke für deinen Kommentar. LG von Andreas

rnyff (drnyffihotmail.com)

10.02.2021
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Wieder so ein echt verrücktes und trotzdem stimmiges Gedicht von Dir. Solange ich es nicht deuten muss, lese ich es mit Wonne und Freude. Aber Dein Versmass muss ich doch auch einmal versuchen, es reizt mich. Lieber Gruss Robert

Andreas Vierk (10.02.2021):
Lieber Rober, gib dir doch mal ein bisschen Mühe mit der Deutung meiner Gedichte. Wenn es nicht geht, guck doch bei Renate. Was das Versmaß betrifft, tu dir keinen Zwang an: Es sind entweder Jamben oder Trochäen. Hebungen 4, 3, 4, 4, 3. Reime: abaab. Endungen können männlich oder weiblich sein. Liebe Grüße von Andreas

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Geweihter Rauch? Ja lieber Andreas, selbst als Christ kann ich weder in einer Kirche noch in einer Aussegnungshalle auf dem Friedhof diesem Duft etwas abgewinnen und ertrage diesen ganz einfach! Jedoch auf meiner Terrasse im Sommer, da habe ich diese Pflanzen gerne, sie halten mir manche Plagegeister ab, dass diese mich besuchen! Grüße Dir und nicht ganz komme ich mit Deinen Gedanken klar!
Grüße Franz und „Weihrauch hat somit auch seine guten Seiten“!


Andreas Vierk (10.02.2021):
Lieber Franz, der Re-Kommentar auf Renates Kommentar hat schon vielen geholfen, nicht nur in diesem Gedicht. Das spricht auch für Renate. Ich danke dir für deinen Weihrauch-Kommentar! Liebe Grüße von Andreas

Renate Tank (renate-tankt-online.de)

09.02.2021
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Andreas, ich hab' es eigentlich nicht so
mit dem Abstrakten, aber das hier hat
mich festgehalten. Vielleicht kannst du
zu deinem Text minimale Verbindungen
herstellen. Das würde mich freuen.

Befinde mich in den Bereichen,
die ich noch nicht kenne.
Entäußert dem normalen Lauf,
beginn' ich zu begreifen.
Meine Bewusstheit zieht vermehrt
unendliche Schleifen.
Jetzt wird mir klar: veruntreute Zeit
habe ich leicht befunden.
Meine Gedanken laufen rückwärts,
- Versäumnisse aufgefunden.
Ein jeder Mensch fühlt falsch und richtig,
und Gott wird es bekunden.
Allein in Seinem Wahrheitslicht
werden wir neu entbunden...

Liebe Gedankengrüße kommen zu dir
- Renate

Andreas Vierk (10.02.2021):
Guten Morgen Renate, in dem Gedicht kommen mehrere Sachen zusammen. Es fängt mit der neuerlich durch einen Mitautor eingerissenen Beweihräucherung meiner Gedichte an. Ich fühle mich schon einbalsamiert. Dann kommen Bilder von früher rein: Die Fratze im Rasierspiegel, das Fahren in der vollen U-Bahn zur Arbeit. Alle Gesichter sind erloschen, alles atmet Resignation. Was ich zu verschenken hatte, wollte niemand haben. Nur über Selbsterkenntnis kommt man zum Gottvertrauen. Das ist so ziemlich die Bedeutung des Gedichts. Formal habe ich meine Quintetten-Strophen mal fast satirisch überziehen können. Es ist auch ein momentaner Glaubenskampf, der mich vieles Alltägliche hinschmeißen lässt. Gleichzeitig tut es mir gut, mich mal wieder zu erden. Liebe Grüße von Andreas

readysteadypaddy (onkel.merlinweb.de)

09.02.2021
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Andreas,

ich bin baff.

das ist genial. Nicht nur, weil du offensichtlich meine "ChristianeF."-Bezüge und das Video zu "Heroes" mit eingearbeitet hast. Sondern, weil das exakt das ist, was ich fühle. Und ich könnte schreien vor innerem Schmerz. Das sind diese Momente, wo man der Großstadt nämlich wirklich nicht mehr ausweichen kann, und genau das nämlich empfindet. Etwas verschenkt zu haben, und es kommt als etwas zurück, was man gar nicht meinte, SO auf die Reise geschickt zu haben. Jedenfalls gibt es nicht nur ein Leben nach dem Tod, sondern auch ein Leben neben dem Leben. und ich glaube, das verstehen viele nicht. Narüelich erkenne ich auch ältere Motive von dir in diesem Gedicht und ganze "Redewendungen" bzw. Sprachbilder, daher bin ich unsicher, ob es ein überarbeitetes älteres Gedicht ist. Jedoch...auch wenn: Es trifft den Nerv der Zeit. Hoffentlich hört sie zu.

Alles Liebe,

Patrick, der Rabe

(nicht die Schabe) (der Hamburger. Kein Schwabe.)

P.S.: Hast du meine Kurzgeschichte "Damals war es nicht Friedrich" schon gelesen?

Andreas Vierk (09.02.2021):
Lieber Patrick, das freut mich aber, dass mein Gedicht d e i n e n Nerv traf. Irgendwie wollte ich noch eins für dich schreiben, und voilá hier ist es! Deine Bezüge kenne ich gar nicht, kann sie also nicht eingearbeitet haben. Bestimmt hast du noch die U-Bahn-Sachen aus dem Goldfisch im Auge. Deshalb kamen dir die Bilder bekannt vor. Ich musste da einfach noch ein Brikett nachlegen. Deine Kurzgeschichte habe ich heute Nachmittag gelesen, fand sie origenell, weiß aber nicht, was ich kommentieren soll. Jedenfall freut es mich sehr, dass dir das Gedicht zusagt. Liebe Grüße von Rams...äh Quatsch... Andreas

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