Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Der Albtraum“ von Robert Nyffenegger

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Trickie Wouh (trickie.bpgmail.com)

12.02.2021
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Lieber Robert.
Dein Gedicht ist so traurig und leider auch oft Wahrheit. Ich denke oft an die armen Menschen, die nun in dieser eisigen Kälte ohne Obdach sind.
Ein nachdenkliches Gedicht.
Gerne gelesen.
Ich wünsche dir eine gute Nacht und schick dir liebe Grüße,
Brigitte

Robert Nyffenegger (13.02.2021):
Danke Dir herzlich,liebe Brigitte. Du sagst es, ist doch richtig herrlich, wenn man am abend unter die warme Decke schlüpfen kann. In unseren Breitengraden ist sowas doch eher selten, die sozialen Netze sind aufgespannt, aber man muss sie dann auch benützen. Lieber Gruss Robert

Musilump23

12.02.2021
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Ja mein lieber Robert, dass bei deinem Albtraum nicht auch noch die Kirchenglocken läuteten grenzt schon an ein kleines Wunder. Der Infektionsherd des “Humors“ reitet wie im Spalier durch die Zeilen und hebt dann am Ende das Normale quasi wörtlich aus der Angel und wird gar zu einem Trauma !
Mit frdl. GR. Karl-Heinz

Robert Nyffenegger (12.02.2021):
Danke Dir für Deinen erfrischenden Kommentar. Eigentlich wollte ich es gut enden lassen, aber trotz langer Suche, liess sich kein hilfsbereiter Mensch auftreiben. Hatte einfach Pech. Herzlich Robert

Ursula Rischanek (daisy1190a1.net)

12.02.2021
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Lieber Robert!

Also wenn schon einen Saufen aber dann auch dies mit Stil, vielleicht als Vorschlag einen Edradour Single Malt, was Feines aber zwischen 46 und 58% angesiedelt, der Wärme wegen, versteht sich ;-))

Letzendlichkeit

Bei nebelnasser kalter Nacht,
gebeugt, gebückt, langsam der Schritt,
ein Käuzchen dazu hämisch lacht,
was Lichterflackern Stimmung macht,
am Gräberhain kommt aus dem Tritt.

Die Inschrift nur, ein letzer Blick,
Gevatter Tod lugt grimmig vor,
nicht vorwärts mehr, auch nicht zurück,
langsam zu Boden, Stück für Stück,
den Halt und auch die Kraft verlor...

Er winkt Dir zu der Sensenmann,
zum Firmament nochmal geschaut,
Erinnerung wie es begann,
noch ehe man sich selbst besann,
Letzendlichkeit vor der uns graut...

In diesem Sinne lieber Poetenfreund schicke ich herzlich liebe Grüße in Dein Wochenende - Uschi

Robert Nyffenegger (12.02.2021):
Wenn die Kopie (Kommentar) besser ist als das Original (Gedicht) kann man einfach nur danken und gratulieren. Du bist mir wohlgesinnt und sage einfach herzlichen Gruss Robert

tryggvason (olaf-lueken2web.de)

12.02.2021
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In einem englischen Kriminalfilm, ich glaub, es war Barnaby, sagt ein älterer Herr: "Früher wurde ich gelegentlich gegrüßt, heute bin ich für meine Umwelt unsichtbar geworden. Man sieht mich einfach nicht mehr." Alt sein und in die 'Einsamkeit' gestoßen werden, das mag am Anfang nochtüberraschen, später wird es einen zermürben.
Das Gedicht brilliert durch die Beobachtungsgabe des Dichters. Einfühlsam ? Ja - doch ohne Pathos.
Das Licht gibt ihm spirituelle Zuversicht. Wie schön. Nicht schön, finde ich, dass der alte Mann sich aus der Geschichte davonschleicht, was mich traurig macht.
Du hast für die Leserschaft eine schöne Geschichte hinterlassen !
HG Olaf

Robert Nyffenegger (12.02.2021):
Danke Dir, lieber Olaf für den einfühlenden und treffenden Kommentar. Man ist sicher froh, wie ich, wenn man eine grosse Familie mit Kindern und Enkeln hat, die immer wieder nach einem fragen oder besuchen kommen. Lieber Gruss Robert

Ingrid Bezold (in.bezoldt-online.de)

12.02.2021
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Dein Gedicht gefällt mir sehr gut, Robert.
Eines ist sicher: Demnächst, wenn ich über Friedhöfe laufe, was ich sehr gern mache, schau ich auch mal in ein ausgehobenes Grab - vielleicht braucht jemand Hilfe.

Grüße schickt dir Ingrid

Robert Nyffenegger (12.02.2021):
Danke Dir, schön, dass es Dich anspricht. In jungen Jahren bin ich oft nächtens über den Friedhog gelaufen, in der Hoffnung auf ein Gespenst, Skelett oder sogar Engel zu treffen. Nie habe ich sowas getroffen, kein Wispern und kein Stöhnen gehört, nur Stille und selten Mal eine Maus oder Ratte am Rascheln. Herzlicher Gruss Robert

freude (bertlnagelegmail.com)

12.02.2021
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...so Albträume können einen schlauchen,
man steht auf und geht dann eine rauchen.

Robert, toll geschrieben, das muss man dir lassen!

LG Bertl.

Robert Nyffenegger (12.02.2021):
Danke Dir, da ich nicht mehr rauche nur noch dampfe,sage ich: Albträume führen zum Haare raufen, man geht drum besser einen saufen. Lieber Gruss Robert

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Ich habe schon gehört Robert, dass sich manche Menschen bei extremer Kälte und starkem Wind ein Grab als Ruheplatz gesucht hatten! Schrecklicher Gedanke! Gerne gelesen Grüße Dir Franz

Robert Nyffenegger (12.02.2021):
Danke Dir, es stimmt. Ein guter Freund ging im Winter in die Berge, nahm eine Flasche Cognac mit und eine Schachtel Schlaftabletten und im Frühling fand man sein Skelett. Alles leicht erhältlich und wirksam. Lieber Gruss Robert

Andreas Vierk (Andreasvierkgmx.de)

12.02.2021
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Lieber Robert,
deine erste Strophe ist dem Anfang eines Gedichtes von Karl-Heinz sehr ähnlich. Man könnte dein ganzes Gedicht als Parallel-Gedicht sehen. - Ich habe ja auch mal ein Gedicht über einen Obdachlosen geschrieben. Da hast du kommentiert, dass Obdachlose, Bettler usw. den Gang ihres Schicksals nicht rekapitulieren wollten. Das klingt in deinem jetzigen Gedicht in den letzten Versen an. Es ist nicht meine Meinung. Ich bin allerdings auch nicht der größte Menschenkenner. Trotzdem gerne gelesen!
Liebe Grüße von Andreas

Robert Nyffenegger (12.02.2021):
Stimmt, gut beobachtet. Meine Intension war ja deine berühmten Fünfzeiler zu üben und das Thema eigentlich unwichtig. Ich weiss nie wie ein "Gedicht" von mir endet und bin meist selber negativ oder positiv überrascht. Mein Prinzip: ein nicht lädierter Bettler, der nichts bietet (Musik oder so) hat von mir noch nie etwas gekriegt. Es gibt im Leben nichts gratis, ein Naturprinzip. Danke Dir und lieber Gruss Robert

Renate Tank (renate-tankt-online.de)

12.02.2021
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Lieber Robert,
mein Anschluss-Kommentar-Gedicht
eine hoffnungsvolle Sprache spricht.

Vielleicht war es ein letzter Traum
vor dem Erfrierungstod.
Er sieht mit Augen, die schon brechen,
er hofft auf Dinge, die er schaut.
Das kalte Leben hört auf zu sprechen.
Die Seele wird einen Weg geführt,
dorthin, wo es ihn nie mehr friert...

Ein lieber Gruß am Freitag an dich
- Renate

Robert Nyffenegger (12.02.2021):
Ausgezeichnet Dein Anschluss-Kommentar-Gedicht. Herzlichen Dank, es könnte sehr wohl so gewesen sein. Lieber Gruss Robert

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