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„Herr und Gebieter“ von Ingrid Baumgart-Fütterer

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tryggvason (olaf-lueken2web.de)

15.02.2021
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Mich würden auch die Eltern dieses Herrn interessieren ?
Vielleicht heißt es dann: Gelernt ist gelernt.
Dennoch werden solche Clanführer keine Zukunft haben.
Und das ist auch gut so !
Bleib gesund und Humbahumbatäteretäää, Kölle Alaaf !"
HG Olaf

Ingrid Baumgart-Fütterer (17.02.2021):
Vater und Mutter haben insbesondere für ihre kleinen Kinder Vorbildfunktion. Sie verinnerlichen unreflektiert die in ihrer Familie vorherrschenden Werte und Normen, die oft über viele Generationen hinweg "unbewusst" die Geschicke aller Beteiligten lenkten. So neigt der Sohn eines Despoten dazu, seinem Vater nachzueifern. Die Tochter einer Mutter, die sich selbst verleugnet und dem Manne untertan ist, neigt dazu, sich an dem weiblichen, ihr vorgelebten Rollenbild, zu orientieren. Eine Familientherapie - die das Einverständnis aller Beteiligten voraussetzt - könnte da vielleicht Licht ins rabenschwarze Dickicht der familiären Verflechtungen bringen. Liebe Grüße Ingrid

Renate Tank (renate-tankt-online.de)

15.02.2021
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Sehr gut belichtet!
Darauf Frau gern verzichtet.

Beim Lesen schon allein mir graut,
da könnt' ich fahren aus der Haut...
Ich hoffe, diese Zeiten gehören bald
nur der Erinnerung an, denn eine Ehe
besteht noch immer aus Frau und Mann!

Das ist ein total verstaubtes Denken,
ein Gockeltrieb, kaum zu lenken...
Sein eigenes "Glück" (Macht) hängt
davon ab und seiner Frau/Familie
schaufelt er ein Grab.

Liebe Grüße - Renate

Ingrid Baumgart-Fütterer (17.02.2021):
Liebe Renate, da kocht ja einiges in dir hoch, was durchaus verständlich ist, da geht es mir auch nicht anders als dir. Friedrich Nietzsche Zitat: "Wenn du zum Weibe gehst, vergiss die Peitsche nicht" Möglicherweise nehmen einige Herren der Schöpfung Gesagtes allzu wörtlich... Liebe Grüße Ingrid

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Guten Morgen Dir liebe Ingrid. Bei uns herrscht nicht nur am „Rosenmontag“ eine gesunde Demokratie im Haus, „der Boss ist meine Frau!“. Schmunzelgrüße mit Hellau der Franz

Ingrid Baumgart-Fütterer (15.02.2021):
Guten Tag lieber Franz, es freut mich, dass mein Gedicht dich zum Schmunzeln brachte und das ausgerechnet am Rosenmontag. Manch eine Frau hat es unter der Fuchtel eines solchen Despoten in punkto Selbstinszenierung zur Meisterschaft gebracht. Sie steht Gewehr bei Fuß, schlägt sittsam und treu ergeben die Augen nieder, nickt pflichtschuldig und anerkennend mit demütig zur Seite gelegtem Kopf, schaut ab und an den Mann mit zaghaftem Lächeln Beifall heischend an, denkt sich ihren Teil – die Gedanken sind frei! – und macht bei der nächstbesten Gelegenheit doch das, wonach ihr der Sinn steht, ungeachtet dessen, ob es ihm passen könnte oder nicht. Wer weiß, getreu dem Spruch: "deine Frau, das unbekannte Wesen" mit wem Mann es bei einer Frau zu tun bekommt? Liebe Grüße Ingrid

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