Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Arm und Reich nicht gleich“ von Karl-Heinz Fricke

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Ingrid Bezold (in.bezoldt-online.de)

01.03.2021
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Vielleicht sollte Mancheiner mal ´ne Durststrecke erlebt haben, um zur Besinnung zu kommen.
Geld regiert die Welt, aber nicht das Wohlbefinden.
Leider treffen deine Gedanken über Arm und Reich den Kern.

Grüße zu dir von Ingrid

Karl-Heinz Fricke (01.03.2021):
Liebe Ingrid, nur um überleben zu können bin ich mit 18 Jahren für 8 Jahre ins Bergwerk gegangen um mit die Höchstschwerarbeiter Lebensmittel Karten nicht zu verhungern. Das wenige Geld, das ich dabei verdient habe, war nebensächlich. Später dann als das Geld wieder Wert hatte, da wurden wir regelrecht för unsere Arbeit betrogen. Für 15 Mark per 8 Stunden Schift mussten wir schwer unter ständiger Lebensgefahr arbeiten. Das ist nur ein Beispiel. Herzlich dankt und grüßt Karl-Heinz

freude (bertlnagelegmail.com)

01.03.2021
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Karl-Heinz, Johann Nestroy meinte ganz richtig:
Über die Armut braucht man sich nicht zu schämen, es gibt mehr Leute, die sich über ihren Reichtum schämen sollten.
LG Bertl.


Karl-Heinz Fricke (01.03.2021):
Bertl, da hast du Recht. Die Superreichen kennen keine Scham und sie sehen nur geringschätzig auf das arme Volk welche sie ausbeuten. Herzlich Karl-Heinz

Renate Tank (renate-tankt-online.de)

28.02.2021
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Lieber Karl-Heinz,
man kann nicht Gott dienen und dem Mammon.
An einem wird das Herz mehr hängen...
Das ist die Gefahr des Reichtums, dass man
seine Seele daran hängt. Tue ich das, bin ich
für "den Armen" nicht mehr offen. Ich werde
immer erst abwägen und nicht vorbehaltlos
aus reiner Nächstenliebe geben/handeln.
Das ist jetzt sehr verkürzt ausgedrückt.
Der Mensch wird am Reichtum seiner Liebe
gemessen werden, nicht an seinem geldlichen
Reichtum. Jesus hat nicht den Reichtum an sich
verurteilt, aber welchen Wert er im Herzen eines
Menschen einnehmen kann, darauf hat er deutlich
aufmerksam gemacht, denn viele Menschen ver-
lassen dann den Weg, der zu Gott führt.

Deshalb wird das GELD für Viele zum Verderben.

Du hast das Dilemma schon an sehr wichtigen
Punkten gut herausgestellt.

Liebe Sonntagsgrüße von mir sind zu Euch Beiden
auf dem Weg nach Kanada - Renate

Karl-Heinz Fricke (01.03.2021):
Liebe Renate, du hast ganz recht. Das Geld ist nicht nur der einzige Reichtum im Leben. Trotzdem aber braucht man genügend Geld um nicht zu verhungern und ein Dach über dem Kopf zu haben. Ich kann jedoch nicht einsehen, warum ein kleiner Prozentsatz der Menschen viele Millionen und Milliarden haben müssen, die sich mit jedem Tage noch vermehren. Herzlich Karl-Heinz

Musilump23

28.02.2021
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Lieber Karl-Heinz,
ein sehr nachdenkliches Gedicht vielschichtiger und facettenreicher Spuren im Wandel des Lebens, die deine Zeilen hinreichend beleuchten. Die verdeckten Grauzonen zwischen Geschehen und Gefühlen hast du dabei feinfühlig in jeder Unbefangenheit inszeniert und mit Fakten hinterlegt. Wir leben einfach in einer von Resultaten besessenen Welt, wobei diese immer mit Profit liebäugelt. So gesehen trägt der Lebenssinn ein zweischneidiges Schwert, indem es viele Hürden zu tragen gibt, die aber auch häufig zu Belastungen werden. Wichtig ist dabei, diesbezüglich seinen eigenen Bewertungsstil zu regulieren.
Mit frdl. GR. Karl-Heinz


Karl-Heinz Fricke (01.03.2021):
Lieber Karl-Heinz, in meinem langen Leben habe ich besonders durch den Krieg und die Nachkriegsjahre vieles erlebt und die unmöglichsten Arbeiten gemacht und niemals wirklich gut verdient, weil ich durch die Kriegsverhältnisse schon als Jugendlicher aus der Bahn geworfen wurde und nach dem Zusammenbruch keine Chance hatte,ohne Kenntnisse den Beruf zu ergreifen, den ich ausüben wollte. Erst wurde ich Arbeiter in einer Fassfabrik, dann Bergmann, dann Zollsoldat an der Zonengrenze. Dann in Kanada erst Hundetrainer, dann Entlader von Güterwaggons und Transporters, dann 12 Jahre Security Offizier für ein Bergwerk, Autoreifenverkäufer, Leiter einer Holzfabriks Filiale, Einkäufer für ein Vermietungsgeschäft und für die letzten 10 Jahre Mädchen für alles in einer Eisenwarenhandlung. Reich geworden sind iwir nicht aber wir haben ein eigenes Haus und nicht ausgesprochen arm. Hildegard ist eine gute Wirtschafterin. Herzlich Karl-Heinz

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Der Kommentar von Olaf gefällt mir sehr gut Karl - Heinz und so ist leider die Realität! So gesehen schleifen sich sehr wenige Menschen auf Kosten der Mitmenschen durch das Leben! Erst dann, wenn die letzten Atemzüge kommen, dann merken diese dass Geld nie eine Lösung war! Klasse wieder von Dir und viele liebe Grüße Hildegard und Dir von Franz
*Gerne gelesen!

Karl-Heinz Fricke (01.03.2021):
Lieber Franz, leider sind wir aus das Geld angewiesen. Alle Menschen haben Bedürfnisse, aber jeder braucht nur genug zu essen, ein Dach über dem Kopf und einen Rückhalt für die Sicherheit. Trotzdem gibt es Zeiten für die Gründe, da diese nicht gewährleistet sind. Herzlich Karl-Heinz

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Lieber Karl-Heinz!
Reiche und Arme wird es immer geben aber werden letzendlich alle vor dem Richter stehen.Gerne gelesen, herzliche Grüsse Karin

Karl-Heinz Fricke (01.03.2021):
Liebe Karin, wenn ich so auf mein langers Leben zurück schaue, dann kann ich deinen Worten nur zustimmen. Ich habe so ziemlich alles kennengelernt. Herzlich Karl-Heinz

GabyFöWö (foerster-woebkeweb.de)

28.02.2021
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Lieber Karl-Heinz,

der Mensch ist ein Rudeltier, das Leittier frisst zuerst, danach geht es dem Rang nach. Das wird wohl auch immer so bleiben. Skrupellose wird es wohl auch immer geben. Früher gab es da ein einfaches Wort für, dass man heute gar nicht mehr denken und sagen darf: "böse"

Liebe Grüße nach Kanada
Gaby

Karl-Heinz Fricke (01.03.2021):
Liebe Gaby, Rudeltiere ? Jawohl ! Besonders die Deutschen laufen jedem Ochsen nach und werden die Dichter und Denker genannt. Herzlich Karl-Heinz

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Lieber (hoffentlich nicht zu) geldverliebter Karl-Heinz...
zwei Zitate möchte ich Dir dazu
im schwäbischen Sonnenschein senden,
kann Doppel-Moral des "Mammons"
sogar Liebe und das Armsein schänden!?!
1. Diogenes: Geldliebe ist die Mutterstadt aller Übel
2. T. Borg: Geld stinkt nicht, aber die Art und Weise
wie man´s verdient, kann anrüchig sein.
Wohl dem, der´s bloß im Schlaf verdient...
;-))
Frühjahrs-verlockende Sonntagmorgengrüße
aus dem Ländle vom Dichterfreund Jürgen

Karl-Heinz Fricke (01.03.2021):
Liebert selten gewordener Schwabenfreund, deine Zitate müssten an jedes Rathaus, jede Behörde und an jede Kirchentür geschlagen werden. Herrlch ! Herzlich Karl-Heinz

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Lieber Ka He, zu deinen wahren Worten kann ich
nur anerkennend zustimmen.
L G zu dir von Sieghild

Karl-Heinz Fricke (01.03.2021):
Liebe Sieghild, man sagt so jedermann ist seines Glückes Schmied. Das gilt allerdings nur dann, wenn die Voraussetzungen dafür vorhanden sind. Ich wurde damals in meiner Lehre von Hitler an ein Flakgeschütz gestellt und nach dem Ende konnte ich meine Lehre nicht fortführen uns musste jede Arbeit annehmen um nicht zu verhungern. Die Voraussetzung hatte ich später und ich hatte 2 leitende Stellungen, aber reich wurde ich auch nicht dabei. Herzlich Karl-Heinz

tryggvason (olaf-lueken2web.de)

28.02.2021
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Lieber Karl-Heinz,
seit meinem 15. Lebensjahr interessiere ich mich für Geschichte, vornehmlich für die Geschichte Europas. 1 bis 2 Prozent leben auf Kosten von 98 Prozent der Bevölkerung. Wer arbeitete,hatte ein Einkommen, um seine Familie zu ernähren. Arbeit war also ein Einkommenskriterium. Heute ist es die Spekulation. Früher, es ist noch nicht lange her, war der Kunde Mittelpunkt aller Bankgeschäfte. Heute steht der Kunde vor dem Bankeingang und wickelt seine Geschäfte über die Technik ab. Jene Kunden, die über etwas Geld verfügen, dürfen sich freuen, wenn sie einen Beratungstermin erhalten.
HG Olaf Lüken, Dipl. Bankbetriebswirt

Karl-Heinz Fricke (01.03.2021):
Lieber Olaf, ich vergleiche immer den unter Lebensgefahr arbeitenden Bergmann mit denen, die mit einem Spiel Millionen verdienen und gesund und fit dabei sind, Verletzungen ausgenommen. Wenn sie den Berufssport mit 35 Jahren aufgeben, dann sind sie für den Rest ihrer Leben aus dem Schneider, während der Bergmann, so war es früher, kurz nachdem oder schon vor seines Ruhealters starb ohne seine Rente zu erhalten. So ging es dem Opa meiner Frau, der 1945 nach 30 Jahren Bergwerk zwei Monate nach seiner letzten Schicht starb. Herzlich Karl-Heinz

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