Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Mit einem stolzen Lächeln quittieren“ von Margit Farwig

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Knorke Knoo (knorkeknooshoodgmx.de)

26.03.2021
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Nun ja, liebe Margit, ich will da gar nicht zu viel kritisieren, es ist nur...Sorry. Also, erstmal: Dein Gedicht ist, wie praktisch alles, das ich von Dir lese, erstklassig. Das Thema ist schwierig...

Klar kann jeder alles sein, Integration ist allerdings eine Bringschuld, die man, wo man auch hinkommt, zu erbringen hat. Das Problem liegt auch weniger bei den arbeitsamen, hier längst seit Jahrzehnten in multipler Hinsicht Angekommenen, sondern denen, die aus teils toxischen, uns sehr viel ferner liegenden Kulturen kommen und von denen hier nichts abverlangt wird, die sich hier auch gar nicht integrieren können und wollen. Das gilt für die meisten Protagonisten, die aus dem Orient und Teilen Nordafrikas kommen, das ist das Problem seit 2015, seit den stets offenstehenden Grenzen. Und das ist auch das Problem, das Kritiker dieser massiven, unkontrollierten und immer unkontrollierbarer werdenden Zuwanderung haben. Es geht nicht drum, dass jemand nicht Deutscher werden könnte! Einige der Kritiker der heutigen Problematik, die vor den Langzeitfolgen warnen, wenn sich Leute eben NICHT integrieren, ihnen aber auch nichts abverlangt, kein Integrationsdruck aufgebaut wird, nicht mal ein vages Angebot, in WAS sie sich denn integrieren sollen, wenn sie aus starken, wehrhaften Kulturen in unsere immer beliebiger und hohler und schwächer werdende kommen. Wer will sich schon in etwas integrieren, das unermesslich schwach ist und das keine Gegenleistung verlangt? Es sind die Herrschaften (ja, überwiegend Männer), die da aus den schlimmsten Ecken der (islamischen) Dritten Welt zu uns strömen, die hier extrem auffällig werden. Die früheren Vorbehalte gegen Ausländer, etwa, dass "die uns die Arbeitsplätze wegnehmen" findet KEIN seriöser Kritiker der immer mehr sukzessive sich verschlimmernden Verhältnisse, das ist, ich zitiere mal jemanden, "Problem Nr. 3900 oder so", das rangiert an den letzten Stellen. Es geht um die Gefahren der Mentalität, die der Großteil der Neubürger jetzt mitbringt: Islam, Scharia, ein antiquiertes Frauenbild und daraus resultierend kulturelle Verwerfungen, um es harmlos auszudrücken, ferner Homophobie, auch mal mehr, mal weniger versteckter Hass auf die aus deren Sicht "dekadente" europäische oder zumindest deutsche Kultur...Deswegen wird in jüngerer Zeit das ewig gepredigte Ideal und Mantra von der Multikultur, das in seiner Struktur schon heuchlerisch ist, kritisiert. Angehörige gewisser Parteien und ihre Anhänger: Denen geht's nicht um die Leute, bei denen die Integration klappt, die sich als Deutsche sehen und sich sehr viel "deutscher" verhalten und typische Manierismen annehmen als der durchschnittliche Wald-und-Wiesen-Deutsche (ich kenne da gleich mehrere, bei denen es zum Piepen ist, wie sehr sie deutsch sind, sodass ich mich fast schon schäme, nicht diese Mentalität zu haben). Denen geht's um die Gefahren, die daraus erwachsen, dass zu viele sich eben NICHT integrieren und NICHT ein Teil der Gesellschaft werden (wollen), die sich in Parallelgesellschaften (längst gewachsenen) zurückziehen und im Grunde die Kultur, die sie aufgenommen hat, verachten. Wer hat noch ein Problem mit Italienern, Türken und Polen, die sich hier lange Zeiten zuvor eingefunden haben? Nicht mal die "Russlanddeutschen in der AfD" (ja, gibt es).

Aber ja, es ist wichtig, dass darüber gesprochen wird, es ist auch gut und richtig, dass Du darüber gedichtet hast, liebe Margit, es ist kein sehr leichtes Thema. Es gibt so viele Fallstricke...

Nichts für ungut, nicht böse sein, wenn ich etwas scharf kritisierte. Es geht nicht gegen Dich und Deinen Text, denn der ist super. Nach wie vor hast Du's doch nahezu perfekt drauf mit dem Dichten, Reimen, Rhythmus-Machen.

Margit Farwig (26.03.2021):
Lieber Knorke Koo, ich bin eher stolz, dass Du mir kommentierst. Es ist ein "gefährliches" Thema, habe es aber als Leserbrief in unserer Zeitung deponiert. Gewiss ist es ein kleiner Teil des ganzen "Programmes", winzig und doch so wichtig. Auch Deine Argumente schlagen voll durch. "Die Lust zu töten" habe ich hier schon eher eingestellt, aber nur 3 Kommentare bekommen. Daher setze ich es jetzt hier ein, bedanke mich aber noch mit lieben Grüßen und einem Dankeschön für das große Lob, welches ich aber gleich zu Dir sende. Margit > Die Lust zu töten > > > Aus der seelischen Not heraus > ein Nichts zu sein, noch weniger > baue ich mir ein bess’res Haus > ich werde selbst der Peiniger > > sind da nicht Menschen so wie ich > die wertig stellen nun den Gott > dem Rufe folgend so auch ich > sich selber spielen, bin der Tod > > es locken Jungfrauen danach > himmlisch, herrlich anzusehen > im Paradies ist ein Gemach > soll nur dort all das geschehen? > > was ewig in dem Manne wühlt > kann nicht mehr warten, bloße Gier > er Sinn verblendet jetzt hier fühlt > die Leiber nehm‘ ich heute mir > > im Paradies dann obendrein > erwarten mich ja noch viel mehr > bin ich auf Erden schon ein Schwein > DER Gott ist gut, für mich ein Heer > > © Margit Farwig 15. 11. 2015 > > > > "Spätestens seit der Machtübernahme durch die iranischen Mullahs geht in Europa das Gespenst des Dschihad" um. Khomeinis Drohung, die Ungläubigen vernichten zu wollen und den Islam über die ganze Welt auszubreiten, hat alte Vorurteile bestätigt und neue Ängste geweckt." 1992 Heyne Verlag - Vorwort von Thomas Schweer. > > Das bewahrheitet sich nun mit größter Gewalt. > > > Ein besseres Leben wollen sie, aber wenn es nicht schnell genug geht, dann werden sie so, wie es in einem Buch steht. Tötet sie, die Ungläubigen!!! Hier zu sein, heißt doch schon, aus den Kriegen in ein friedliches Land gelangt zu sein. Dankbarkeit ist angebracht, sich hocharbeiten bis es gelingt, hier ein besseres Leben zu führen. Was viele auch schaffen, die friedlich miteinander leben wollen. > Und nun das große Grauen, es wird viele Nachahmer finden.

Sternenkind66 (just-no-nameoutlook.de)

26.03.2021
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Liebe Margit,

da stimme ich dir voll und ganz zu. und dies nicht nur weil ich ein deutsch stämmiger, italienischer polnischer Russe mit Wurzeln in Afrika bin. Kein Witz! Denn die Eltern meines Vater kamen zu Teilen aus Italien, die meiner Mutter sind polnische Russen, und deren beider Eltern, waren zu Teilen Afroamerikaner. Sondern weil wir alle Menschen sind. Und mal ganz am Rande, die Deutschen sind schon immer ein Mischvolk gewesen, die Geschichte beweist es.
Habe deine Zeilen sehr gerne gelesen.

Ein sonniges Wochenende wünscht dir, und allen die dich lieb haben der,

Thomas-Otto.

Margit Farwig (26.03.2021):
Lieber Thomas-Otto, das ist ganz wunderbar. Stellen wir uns einmal vor, wir Vertriebenen aus dem Osten wären nicht in den Westen transportiert worden oder geflüchtet. Obwohl wir alle den Krieg verloren haben, wurden wir wie Aussätzige gehalten. Doch mit der Zeit merkten sie, das ist doch gut, denn sie haben viel Inzucht betrieben, Hof musste zu Hof kommen, also wieder das verdammte Geld, und die armen Nachkommen wurden versteckt. Wir heute leben global, dann müssen wir auch global handeln. Je mehr Verbindungen, desto länger bleibt die Intelligenz erhalten. Die Geschichte Schlesiens habe ich im Buch "Mein Schlesien", lese immer wieder darin. Herzlichen Dank für deinen mitschwingenden Kommentar und ganz liebe Grüße an dich und alle die dich lieb haben von Margit

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