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„Auszählreime 2021 💀“ von Ursula Rischanek

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Renate Tank (renate-tankt-online.de)

28.03.2021
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Ich kann mich daran auch noch sehr gut erinnern
und an das beklemmende Gefühl, ob ich wohl
aufgerufen werde und nicht als Letzte übrig bleibe.
Das war ein etwas anderes Spiel, denn es hing
von der Gunst der anderen ab, die schon im Kreis
herum liefen und dann einen Namen aufriefen,
der dann erst in den Kreis aufgenommen wurde.
Man machte daran fest, ob man gemocht wurde.
Und wer zu den Ersten gehörte, der konnte sich
sicher ein. Auch Kinderspiele waren schon mit
Herzklopfen uind Anspannung verbunden...

Liebe Grüße sende ich dir in den Sonntag - Renate


Ursula Rischanek (28.03.2021):
Stimmt liebe Renate und Kindermund tut Wahrheit kund, sagt man doch so schön. Sie können aber auch brutal und sehr verletzend sein in ihrer Direktheit und Offenheit. Auch ich habe einige so wenig schöne Erinnerungen an so manche Kliquen und Seilschaften bereits im Kindergartenalter und später dann noch intensiver in der Schulzeit. Wer da dazugehören wollte musste sich schon anstrengen um 'mitzuschwimmen'. Das ist aber heutzutage noch immer so, wenn nicht sogar noch viel intensiver denke ich. Liebe Grüße in deinen Sontag - Uschi

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Hallo Uschi, eine Anspielung auf`s Impfen?? Da wird ja auch schon abgezählt, wer darf, wer möchte, wer hat noch nicht................. Ansonsten ist es ein schöner Ausflug in die Kindheit, wo man sich noch selbst Spiele ausgedacht hat. Diese " Heile Welt Bildchen " waren damals in jedem Kinderbuch zu finden. Kein Wunder, in den Nachkriegsjahren wollte man ja friedliche Stimmung erzeugen! Schöne Grüße nach Österreich, Helga

Ursula Rischanek (28.03.2021):
Hallo Helga, ja auch das, natürlich die Impferei derzeit in aller Munde und sogesehen natürlich auch die Frage, nach dem, der dann letztendlich übrigbleibt um den Kreis wieder zu schließen. Das 'Heile Welt Bildchen' habe ich absichtlich und ganz bewusst dazu ausgesucht, in dieser derzeit so gar nicht heilen Welt! Herzlichen Dank mit lieben Grüßen in Deinen Sonntag, Uschi

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Liebe Uschi,

unsere vernunftgeplagte Politik kann doch schon längst nur noch so zählen, daß sich, außer der Verwaltungsbürokratie, keiner mehr einen Reim darauf machen kann.

Liebe Grüße,
Frank

Ursula Rischanek (28.03.2021):
Lieber Frank, genau so war es eigentlich von mir gedacht, doch anscheinend war es zuwenig trefflich zum Ausdruck gebracht - ein Versuch - beim nächsten mal werde ich es noch zynischer, sarkastischer formulieren und es wird mir Freude bereiten, versprochen! Den Bürokraten sei ins Heftchen geschrieben, vielleicht weniger dem Zufallsprinzip zu überlassen und doch endlich mehr nach dem tatsächlichen Handlungsbedarf auch wirklich zu reagieren und wirksame Maßstäbe anzusetzen - ein Umdenken wäre hochnotwendig und mehr als angebracht meines Erachtens! Danke für Deine vollkommen richtige Einschätzung und Erkennen! Liebe Grüße in Deinen Sonntag, Uschi

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Traumhaft schönes Bild liebe Uschi und ich denke, den Kindern in der aktuellen Zeit, diesen sind "Auszählreime" sicherlich unbekannt! Erinnerungen an die Kindheit! Grüße Franz
*Passt zu dieser Zeit!

Ursula Rischanek (28.03.2021):
Vermutlich hast Du recht lieber Franz, die Kids heutzutage wüssten wohl nicht viel anzufangen. Trotzdem es früher um einiges 'einfacher' zuging, es war nicht das Schlechteste! Liebe Grüße, Uschi

rnyff (drnyffihotmail.com)

27.03.2021
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Herrlich Bild und Gedicht, weckt wunderschüne Erinnerungen an längst vergangene Zeiten. Muss mich mal bei den Enkeln erkundigen welche Auszählreime heute noch in Gebrauch sind. Lieber Gruss Robert

Ursula Rischanek (28.03.2021):
Nun lieber Robert, dieses Bildchen habe ich bewusst gewählt um auszuloten inwieweit der Sinn meiner Zeilen auch erfasst wird. Vermutlich hätte ich mich etwas drastischer fassen sollen um den Inhalt noch mehr zu verdeutlichen. Dankeschön mit lieben Grüßen in Deinen Sonntag, Uschi

Michael Reissig (mikel.reiiggmail.com)

27.03.2021
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Liebe Uschi,
nach dem Fall aus Wolke Sieben wird es wirklich finster in der Nacht. Worüber nur noch lacht die runde Acht! Allerdings macht die Zahl Sechs nicht immer Spaß! Und zwar dann, wenn etwas zu wild gewordene Teenager zu Spaß, keinen Bock mehr auf Schule hatten und stattdessen die Note Sechs in Empfang nehmen mussten! Supertolle Auszählreime zum Totlachen!
LG. Michael

Ursula Rischanek (28.03.2021):
Lieber Michael, ja die Wolke Sieben - ist sie uns bald allen beschieden? Da wird es aber mächtig eng werden darauf! Siehst du und der Begriff des Totlachens bekommt gleich eine ganz andere Bedeutung mitunter! Herzlichen Dank auch Dir mit lieben Grüßen, Uschi

Margit Farwig (farwigmweb.de)

27.03.2021
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Liebste Uschi,

ein großes Wow für das Foto und natürlich den Abzählreim. Wir hatten ja früher noch nicht gepflasterte Wege, da konnten wir auf den Boden alles aufkritzeln was wir spielen wollten. Krieg und Frieden, das Hinkeln durch die Kästchen. Stundenlang und die Mütter wurden gerufen, Mutter, schmierste mirn Butter, was ein Butterbrot sein sollte. Schon ging es weiter. Und das beliebte Seilchenspringen, kein Auto fuhr uns in die Parade, ungestört spielten wir bis uns die Luft ausging. War schon schön.

Herzliche Grüße und einen besinnlichen Abend wünscht Dir Margit

Ursula Rischanek (28.03.2021):
Liebste Margit, ja das 'Tempelhüpfen' oder aber auch das Schnurspringen, auch die langen Gummibänder, die immer wieder anders gekreuzt wurden während man gesprungen ist sind mir noch sehr gut in Erinnerung. Die heutigen Kids sind vermutlich erstaunt wenn sie so etwas hören und höchst unglücklich einmal eine halbe Stunde ohne das geliebte Handy verbringen zu müssen - so ändern sich die Zeiten eben ;-)) Liebe Grüße in Deinen Sonntag, Uschi

tryggvason (olaf-lueken2web.de)

27.03.2021
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Stört mir nicht den Traum der Kinder !

Die ersten Bilder ähnlicher Art, habe ich in England gefunden - gespickt um Katzen und Osterhasen !
Frühlingsfreundliches Kindergedicht.
Ja, das waren noch Zeiten,
als wir frei waren von Eitelkeiten....!

Sehr gerne gelesen ! HG Olaf

Ursula Rischanek (27.03.2021):
Nun lieber Olaf, vielleicht entging dir ja auch mein Autoren kommentar, denn so lieblich wie in dem Bild, das ich jedoch ganz bewusst dazu wählte, so lieblich war dieser Text gar nicht gemeint. Man stellt sich doch wirklich die Frage, ob der Unvernunft so mancher, wer, wo und wielange über bleibt. Herzlich liebe Grüße in dein Wochenende - Uschi

Sternenkind66 (just-no-nameoutlook.de)

27.03.2021
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Hi Ursula,

ich mag diese Auszählreime sehr. Hat mir sehr gefallen.
Hier einer von mir für dich.

Ene - mene Tante Frida, pflückt so gern den lila Flieder,
auch der weiße darf´s mal sein, jeder muß verschwunden sein.
Ich komme.....

schönes Wochenende für dich und alle die dich lieb haben.
Bleibt alle schön gesund.

Thomas-Otto


Ursula Rischanek (27.03.2021):
Ich werde mich mühen lieber Thomas-Otto mein möglichstes dazu beizutragen, um gesund zu bleiben, soweit es in meiner Macht steht! Dir ein schönes Wochenende mit lieben Grüßen - g'sund bleiben! Uschi

freude (bertlnagelegmail.com)

27.03.2021
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Uschi, dein entzückendes Bild schlägt alles.
Was die Corona-Gefahr anbelangt hast du mit deinem Gedicht den Nagel auf den Kopf getroffen.
So eine Idee muss man erst haben. Es lebe die Satire!

LG Bertl.

Ursula Rischanek (27.03.2021):
Berl, ich kann mich noch sehr gut an die Kindergarten- bzw.Schulzeit erinnern wo wir diese Sesselspiele machten, das war für uns Kinder ziemlich ernst und diejenigen die ausscheiden mussten waren oft zutiefst betroffen. Manchesmal kommt es mir so vor, als wären wir nunmehr auch nur 'Figuren' in einem großen Spiel, wo es nur darum geht, wer möglichst wie lange zu bleiben vermag! Schönes Wochenende - Uschi

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