Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Bis ich aus ihrer Stimme fall“ von Andreas Vierk

Das Gedicht lesen - oder weitere Beiträge und Infos von Andreas Vierk anzeigen.

Beiträge anderer Autorinnen und Autoren aus der Kategorie „Emotionen“ lesen

Hanns Seydel (rudiger160965gmx.de)

07.04.2021
Bild vom Kommentator

Guter Andreas,

ein großes Glück, dass Du dich wieder meldest !!!
Wenn sich Er/Sie wochenlang in diesem Forum (dem wichtigsten Gedichte-Forum im Internet, von Jörg wahrhaft genial eingerichtet) nicht bemerkbar macht (weder durch eigene Werke, noch durch Kommentare), dann denkt man unwillkürlich : Hat Ihn/Sie Corona getroffen ? Hat Er/Sie dieses wertvolle Forum unglücklicherweise verlassen ? Beides soll nie eintreffen ! Aber Ende gut, Alles gut; Du gibst ja an, "e-stories-Fasten" passionszeitbedingt gemacht zu haben (das zeigt auch, dass Du sehr religiös bist).
So, das war jetzt ein langer Vorspann (bin eben oftmals der weitschweifige Hanns); jetzt aber zur Sache (zum Gedicht, Note 1) selbst :
Die gewählte Kategorie ist bestens getroffen und die angegebenen Suchbegriffe sind hundertprozentig zutreffend - Super !
Du erwähnst Deinen "Geigenbogen" (bist also wie auch ich ein Musik-Fan und spielst sogar ein Instrument; toll, das macht nicht jeder Musik-Fan). Ein sehr sonorer Klang entsteht (was Dir sicherlich bekannt ist), wenn auf der tiefen G-Saite der Violine mit Dämpfer gespielt wird.
Und Deine Geliebte hatte mit Dir sicherlich das ganz große Los gezogen, denn sie erlebte durch Dich herrlichste Gefühle ("ihre Unschuld raube").
Das Gedicht hat derart wunderbare Wendungen (wie z.B. "Kronentaube"), dass man es wieder und immer wieder liest (was ich jetzt gleich auch wieder machen werde). Und es hat eine zeitlose Komponente durch den abschließenden Vers ("in die Ewigkeiten").

Und wie man diese anspruchsvolle 5versige (endreimgeformte) Strophenform fertig bringt, das kann Unsereiner nur staunend bewundern !
Deine Gedichte sind eine wertvolle Bereicherung für die heutige Zeit, es ist ein Genuss, sie zu lesen !!

GLG Dir von Hanns und bleib in der Coronazeit gesund (ob mit oder ohne Impfung).

Andreas Vierk (08.04.2021):
Lieber Hanns, das ist aber nett, dass du dich um mich sorgst. In dem Gedicht ist vieles dem sogenannten Lyrischem Ich geschuldet. Das einzige Instrument, das ich spielen kann, ist die Triangel. Man darf im großen Orchester niemals ihren Einsatz verpassen, besonders in Mahlers Sinfonie der Tausend, wenn die Philarmonie explodiert. Auch hätte ich gern mal auf einer Frau Violine gespielt. Bislang haben die Weiber aber eher auf mir gespielt, und zwar Schlagzeug. So viel zu mir und der Musik. Liebe Grüße von Andreas

readysteadypaddy (onkel.merlinweb.de)

07.04.2021
Bild vom Kommentator
Lieber Andreas,

schön, dass du wieder da bist. Ich frage mich gerade, ob das hier nicht ein älteres Gedicht ist, das ich schon kenne. Auf jeden Fall ist es super. Eine Art mystische Vereinigung mit einer "tödlichen Dame". Die aber sanft und zart wie eine Nachtigall ist. Ich kenne ja auch einige solcher Damen. Auf Lilith, Eva, Magdalena, Diana, Medea und co hinzuweisen, wäre ein Treppenwitz, oder? Jedenfalls bei uns. Ich glaube, man kann das Gedicht auch ohne diese Hintergründe verstehen. Nicht, dass es schädlich wäre, sie zu kennen... Ich hoffe, dir geht's gut. Ich hab heute was bei den Kurzgeschichten (am 7. 3.). Ich hoffe sehr, dein Osterfasten hat zu neuen gedichten geführt.

Alles Liebe,

Patrick

(Meine bzw. unsere Kalauer können wir ja gerne wieder aufnehmen, müssen wir aber nicht. Ich dachte nur immer, es ist so was Lustiges, als uns charakterisierender Kommentarblödsinn.)

Andreas Vierk (07.04.2021):
Lieber Patrick, die Dame, die in eine Nachtigall verwandelt wurde - war das nicht Philomele (bei Ovid: Metamorphosen)? Passen würde es ja. Morgen stelle ich was über die Medusa ein. (Ich lese nämlich gerade Cellini (in der Übersetzung von Johann Wolfgang Goethe,also unseren Kumpel Jay-Dabeljuh.( Und es ist überhaupt kein oller Zopf, sondern klingt total flott.))) Alles Liebe von deinem flotten Lotto-Otto Andreas

Bild vom Kommentator
Mit der Geige lieber Andreas, da kann man die schönsten Töne erzeugen und ich liebe das Spiel mit einer Geige! Leider, da kann man auch zuweilen damit Menschen ärgern und dies ist zum Glück, sehr selten der Fall! Schön wieder von Dir zu lesen und Grüße - Wünsche Dir von Franz

Andreas Vierk (07.04.2021):
Lieber Franz, vielleicht kommt es darauf an, wer die Geige spielt. Ich hatte mich wegen der Fastenzeit zurückgezogen. Jetzt wollte ich euch einen Sack voll Gedichten präsentieren, hab aber nur eine Handvoll geschrieben. Naja. Eine Pause muss vielleicht auch mal sein. Liebe Grüßen in alter Frische von Andreas

freude (bertlnagelegmail.com)

06.04.2021
Bild vom Kommentator
Andreas, mir gefällt dein Geigenspiel,
das können, wär ein weit gesetztes Ziel.

Schön, dass du wieder da bist!

LG Bertl.




Andreas Vierk (07.04.2021):
Danke lieber Bertl, die österliche Passionszeit ist ja auch eine Fastenzeit. Ich hatte mir daher 7 Wochen E-Stories-Fasten verordnet. Aber offensichtlich habt ihr mich inspiriert, denn viel habe ich nicht geschrieben. Liebe Grüße von Andreas

Renate Tank (renate-tankt-online.de)

06.04.2021
Bild vom Kommentator

Lieber Andreas,
vielleicht hast du dich mal verspielt
mit deinem Geigenbogen.
Als Dolchstichtaube hart gezielt,
dass ihr die Sinne stoben...
Mit blauem Kopfschmuck, irritiert,
und mit Wunden, reich verziert,
entfloh die Kronentaube.
Bis ihr Schall sich ganz verliert,
erst dann wird dir Ruhe zugeführt
- oder ist das ein unsicherer Glaube?

Aus Drangsalen, die die Seele betreffen,
kann man sich nur schwer befreien.
Ich kann dem Gedicht sehr viel abgewinnen,
und es auf einen Menschen oder auch
auf die Geige selber "stimmen".

Ich hoffe, es geht dir gut - lange warst
du nicht zugegen.

Ein herzlicher Gruß von mir - Renate

Andreas Vierk (07.04.2021):
Vielen Dank, liebe Renate, ich hatte mir vorösterliches E-Stories-Fasten auferlegt. Ich habe aber auch nicht viel geschrieben, und das Bisschen stelle ich jetzt ein. Zum Gedicht: Wenn man der Sprache ihre Unschuld raubt, flieht sie auf den nächsten Baum. Liebe Grüße von Andreas

Nicht vergessen: Eigenen Kommentar zum Gedicht verfassen!

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für die Leserkommentare liegen bei den jeweiligen Einsendern.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für die Beiträge oder von den Einsendern verlinkte Inhalte.
Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).