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„Coronavirus zieht immer weitere Kreise“ von Ingrid Baumgart-Fütterer

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Sonnenfisch (sonnenfischlive.de)

08.04.2021
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Werte Ingrid, ich hörte von einem anthroposophischen Arzt
auf Youtube (einen Jens Edrich),
die Intensivpatienten im Herbst 2020
seien schwerer zu beantmen gewesen als die Frühjahrspatienten.
Aus seiner Sicht läge das an der Psychosomatik,
die mitlerweile auf dem Kollektiv liegt:
Existenzverluste, Kontaktverluste, Kulturverluste;
Nöte der Kinder in den Schulen,
Einsamkeit der Alten in den Altenheimen ...
eine Psychosomatik, die
auf schon Erkrankten besonders laste.
Video: "Jens Edrich - ein anthroposophischer Arzt ... "
(51:55 Minuten). ...
Ich persönlich gehe viel in die Natur ...
Herzlich: August


Ingrid Baumgart-Fütterer (09.04.2021):
Lieber August, mit seiner Annahme könnte dieser Arzt durchaus richtig liegen. Bezogen auf die Corona-Pandemie sitzen wir alle in einem Boot, das durch eine stürmische See schlingert und weit und breit kein Ufer in Sicht. Wir sind quasi Schicksalsgefährten, auf die kollektive Ängste, wie ich glaube, bis in die Zellen einwirken, ohne dass es uns bewusst wird. Daraus resultierende Störungen auf körperlich- seelisch -geistiger Ebene werden gewiss irgendwann deutlich zu Tage treten. Ich persönlich gehe auch gern in die Natur, um Energie zu tanken und dort die Freiheit zu genießen. Liebe Grüße Ingrid

Renate Tank (renate-tankt-online.de)

07.04.2021
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Als "Heimsuchung" könnte man
es fast verstehen, für das,
was wir ließen geschehen...

Was wir an uns reißen,
ist bei weitem zu viel
- jeder will übertrumpfen
des anderen Profil.

Alle Vernunft wurde stumpf
- so versinkt das Wertvollste
im weltweiten Sumpf.

Gedankengrüße zu deinem Gedicht
- Renate


Ingrid Baumgart-Fütterer (09.04.2021):
Die Menschen werden allmählich all der Corona bedingten Einschränkungen überdrüssig und schlagen vermehrt über die Stränge, weil sie endlich ihre Freiheit wiedererlangen wollen. Das ist einerseits verständlich, andererseits schert sich das Virus in seiner Unberechenbarkeit nicht um die Bedürfnisse der Menschen und setzt seinen Siegeszug um die Welt relativ unbeirrt fort. Bezüglich der Bekämpfung der Corona - Pandemie hat bis jetzt noch niemand das Ei des Kolumbus gefunden. Wollen wir nicht gänzlich der Virusverbreitung machtlos gegenüber stehen, müssen wir nolens volens gewisse Vorsichtsmaßnahmen einhalten, auch wenn es uns nicht passt. Hoffentlich nimmt das alles in absehbarer Zeit ein "sozialver- trägliches“ Ende. Liebe Grüße Ingrid

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