Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Geflügelt Worte nur...🦅“ von Ursula Rischanek

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tryggvason (olaf-lueken2web.de)

12.04.2021
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Allein die Kommentare sind das eigentlich Unbezahlbare !
HG Olaf

Ursula Rischanek (12.04.2021):
Nun lieber Olaf, mitunter sind die jeweiligen Reaktionen doch immer wieder recht erstaunlich, aber jeden Dialog doch wohl wert! Liebe Grüße zu dir - Uschi

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Liebe Uschi,

wir kommen an uns selbst nicht vorbei... Gefühlsmäßig sind Höhe und Tiefe oft sehr miteinander verbunden... Tolles Gedicht! Tolles Bild! Und ich mußte unwillkürlich an einen für mich besonderen Text denken:

"Mensch unter Menschen
Ich bin hier: denn es gibt keine Zuflucht,letztlich, vor mir selbst.
Solange ich mir nicht selbst begegne,in den Augen und Herzen anderer Menschen,renne ich weg.
Solange ich meine schmerzlichen Geheimnisse nicht mit ihnen teile,werde ich vor ihnen nicht sicher sein.
Solange ich mich fürchte, wirklich erkannt zu werden, kann ich weder mich selbst erkennen, noch andere;ich werde allein sein.
Wo, wenn nicht in unserem Miteinander,kann ich solch ein Erkennen finden.
Hier, zusammen, kann ich mich erst klar sehen,weder als den Riesen meiner Träume,noch als den Zwerg meiner Ängste;sondern als Mensch, als Teil des Ganzen,der beiträgt zu dessen Wohl.
In diesem Boden kann ich Wurzeln schlagen und wachsen;nicht mehr allein –wie im Tod –sondern lebendig verbunden,mit mir selbst und anderen,als Mensch unter Menschen."

Richard Beauvais (1965)Deutsch, Titel und letzte Zeile von Martin Bonensteffen

Ich teile diesen zitierten Text nur sehr bedingt, denn wir sind allein, allein schon deshalb, weil wir einzigartig sind... Es ist wohl Segen und Fluch gleichzeitig, ein Mensch zu sein und menschliche Nähe; so, wie wir sie erhoffen, ist sehr oft Wunschdenken.

Liebe Grüße,
Frank


Ursula Rischanek (11.04.2021):
Lieber Frank, so lasse mich Dir vorab einmal für diesen schönen Kommentar danken! Nun es ist schon so, natürlich ist ein jeder wohl eine ganz individuelle Person und Persönlichkeit. Wie arm wären wir im Geiste, wie traurig wäre es, wenn wir alle gleich uniform wären, im Denken, Fühlen, den Anschauungen und Betrachtungsweisen aber auch der individuellen Einstellung zu so vielen Dingen im Leben. Das ist es doch gerade, was das ganz persönliche Miteinander, oder eben auch nicht, wohl ausmacht. Es gibt Frohnaturen, die prinzipiell alles, selbst in Zeiten wie diesen, durch die rosarote Brille betrachten und dann auch wieder den Misanthrop der der Welt nichts abgewinnen kann und aber auch vorallem mit sich selbst nicht im Reinen ist. Erst der Mut und das Vermögen zur Selbstliebe, zur Toleranz sich selbst gegenüber, vermag es, auch anderen gegenüber tolerant zu sein, sich mit ihnen auseinanderzusetzen und ja, vielleicht sogar soetwas wie Liebe nochmals zu empfinden. Das Hoffen auf menschliche Nähe und in weiterer Folge sogar Liebe, nun diese Hoffnung darauf wird wohl immer bestehen bleiben wenn das Herz noch nicht zur Gänze erfroren ist in einem selbst. Hab noch einen schönen Sonntag! Liebe Grüße, Uschi

freude (bertlnagelegmail.com)

10.04.2021
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Auf Flügeln haben mich die schönen Worte erreicht,
so zart, unendlich zart, sie haben mein Herz erweicht.

Uschi, ein schönes WE und lG,
Bertl.

Ursula Rischanek (11.04.2021):
Dankeschön Bertl, manchesmal ergibt ein Bild einen Text und dann oft auch wieder umgekehrt, aber wem sage ich das ;-) Schönen Sonntag aus dem heute frühlingshaften Mostviertel - Uschi

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Hallo Uschi. Meiner Meinung nach, "sehr gefühlsvolle Worte" und das Bild ist ein Schmankerl! Grüße Franz

Ursula Rischanek (11.04.2021):
Hallo Franz, herzlichen Dank auch Dir mit Grüßen in Deinen Sonntag! Uschi

Goslar (karlhf28hotmail.com)

10.04.2021
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Liebe Uschi,

eine kurze offenbarende Beschreibung eines schmerzenden Seelengefühls.

Herzlich Karl-Heinz

Ursula Rischanek (11.04.2021):
Lieber Karl-Heinz, selbst aus so manchem Schmerz heraus, wird ein tiefes Empfinden geboren, das passiert zuweilen. Dankeschön und liebe Grüße in deinen Sonntag! Uschi

Renate Tank (renate-tankt-online.de)

09.04.2021
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Das Mächtige kann das
Geringe speisen.
AUS dem Adler
erwächst des Kolibris
Federkleid.
Nun ist er fähig
und in Kraft bereit
zu neuen Flügelschwüngen.
Sein neues Fühlen
und Sinnen hält das
VERZEIHEN bereit...

Dies bewegte mich zu deinem Text,
Uschi.

Liebe Grüße von mir - Renate

Ursula Rischanek (11.04.2021):
Das hast du ganz wunderbar zum Ausdruck gebracht liebe Renate, es gefällt mir sehr gut! Manchesmal entdecke ich Bilder und die Gedanken beginnen sich zu Verselbstständigen wenn du so möchtest. Dies passierte mir schon öfters, man braucht es dann ja nurmehr festzuhalten und aufzuschreiben! Herzlichen Dank für den schönen Kommentar schicke ich liebe Grüße in deinen Sonntag! Uschi

Michael Reissig (mikel.reiiggmail.com)

09.04.2021
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Liebe Uschi,
aber manchmal tauchen auch Momente ein in unsere Herzen, die es möglich machen, aus den kleinen Flügeln eines Kolibri wie von selbst die stolzen breiten Flügel eines Adler zu machen. Eine Initialzündung sorgt manchmal völlig unverhofft für die Schwünge!
Ein sehr guter Text!
LG. Michael

Ursula Rischanek (11.04.2021):
Lieber Michael, dein Vergleich gefällt mir sehr und sowohl der Adler als auch der winzige Kolibri vermögen beide zu fliegen - ein jeder auf seine ganz spezielle Art! Lieben Dank und herzliche Grüße in deinen Sonntag - Uschi

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