Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Selbsterklärend“ von Ramona Schoen

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Liebe Ramona,

fast schon beschwörend Deine Zeilen.

Doch was willst Du machen in dieser Zeit? Wir sind alle fehlerhaft, teils mehr, teils weniger. Vernunft ist wirklich nicht die Stärke, die Menschen auszeichnet.

Resignation ist aber auch keine Lösung. Und Überzeugungsarbeit? Ich weiß es nicht.

Für meinen Teil nehme ich mir wenig vor und versuche das möglichst gut hinzubekommen und sogar das gelingt oft nicht und dann sage ich mir: "Ok, Morgen ist ein neuer Tag."

Liebe Grüße,
Frank

Ramona Schoen (18.04.2021):
Lieber Frank, wozu hat man einen Intellekt, wenn man ihn in der Baumkrone zu verstecken versucht? Die Sonne lässt ihn immer wieder aufblitzen und das, ist das immer wiederkehrende Dilemma. Man kann nie, aus seiner eigenen Haut, auch wenn man es noch so sehr versucht. Ich bleibe immer ich, so wie du, immer du sein wirst. Natürlich sind wir fehlbar und unsere sogenannte Vernunft ist auch nur ein Zusammenspiel, aus vielen, auch unsichtbaren Faktoren. Ich denke immer, dass jeder, aus einem bestimmten Grund, auf dieser Welt ist und mit den Fähigkeiten, die uns gegeben sind, haben wir eine Pflicht zu erfüllen, sie auszubauen, zu vertiefen, um ihnen, zu gegebener Zeit, mehr Gewicht zu verleihen und dort anzuwenden, wo die Physik einen Empfänger erkennt. Morgen wird ein Tag, an den du dich erinnern könntest, wenn du es willst :) Das war ein typischer Ramona Spruch! ;) Liebe Grüße und lieben Dank für den Kommi

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Einige zunächst etwas deprimiert wirkende Zeilen; wirkt es so nur auf mich? Aber nun ja, das Licht, das uns hoffen lässt, fehlt hier wohl nur anscheinend. *smile LG. L.

Ramona Schoen (18.04.2021):
Du hast mich ertappt. :) Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal deprimiert war...das Einzige, was mich begleitet, ist eine temporäre Ratlosigkeit, obwohl ich auch dieser, auf den Grund gehen könnte. :) Wenn ich etwas schreibe, habe ich einen sogenannten "Aha Effekt", den ich euch lediglich mitteilen und für mich festhalten möchte. Keine Angst, das Leben ist nicht schwarz weiß, es gibt auch Nuancen. Ein Grund, weshalb ich demnächst den Pinsel schwingen werde....;) Danke für den Kommi und pass auf dich auf! Ramona

Renate Tank (renate-tankt-online.de)

18.04.2021
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Anscheinend, Ramona, muss die Natur
durch den Menschen noch mehr büßen,
bevor die Menschheit TOTAL die Augen
aufreißt. .
Aber wenn die WAHRHEIT DER NATUR
zum ENTSETZLICHEN ANBLICK wird,
dann sind wir auch schon lange die
BEZAHLER "unserer verursachten Zeche"
mit Mitteln, die wir uns nicht mehr aussuchen
können...

Da gibt es ein Märchen der Gebr. Grimm:
VOM FISCHER UND SEINER FRAU
Da geht es um Habgier, um immer mehr,
immer mehr... Bis das dicke Ende kommt...
Vielleicht sind wir auch auf diesem Weg.

Liebe Gedankengrüße an dich - Renate




Ramona Schoen (18.04.2021):
Liebe Renate, das Ganze ist doch alles nicht mehr zu verstehen. Wer sind wir denn, um die Kanzlerin mal zu zitieren, wenn wir zulassen, dass man uns reihenweise bei Rot über die Fahrbahn schickt. Die Kinder dürfen/müssen bei einer Inzidenz von knapp 200 in den Präsenzunterricht, zumindest hier in Erfurt. Tests sind auch nicht vorhanden, für mich ein Rätsel, dass die betroffenen Eltern nicht auf die Barrikaden gehen und stattdessen auf längst überfällige Beschlüsse warten. Vielleicht richten es ja bald die Chimären, die man irgendwann unters Volk mischt oder sind sie schon da? ;) https://www.scinexx.de/news/medizin/chimaeren-embryo-aus- affen-und-mensch/ Nun zurück zu Anne Will.... Hab einen schönen Abend und pass auf dich auf, Ramona

freude (bertlnagelegmail.com)

18.04.2021
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...Ramona, so ist's leider noch zur Zeit,
ich hoff, die Menschen sind bereit,
dafür auch etwas mal zu geben,
sonst ist ganz trostlos unser Leben.

Bleib gesund und lG,
Bertl.

Ramona Schoen (18.04.2021):
Lieber Bertl, ich bin negativ, hab vorhin erst einen Test gemacht. ;) Ich denke, das alles ist kein Problem unserer Zeit, das ist ein Problem unserer Spezies. Menschen führen ein ganz seltsamen Krieg gegen sich selbst und erkennen es erst, wenn ihnen die Schlinge, die sie sich um ihren Hals gelegt hat, den letzten Atemzug nimmt. Ich denke, wir sind eine unfertige Fehlkonstruktion oder einfach, am Anfang einer Epoche, die noch einige Zeit braucht, um den Bausteinen des Lebens in der richtigen Reihenfolge zu folgen. Bleib du auch gesund!! LG Ramona

tryggvason (olaf-lueken2web.de)

18.04.2021
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Mir ist das idealistische wie das anarchisch fatalistische höchst verdächtig.
Dein Gedicht führt ein scharfes Gericht.
Und doch denke ich: "Fürchte dich nicht !"
In deinen Gedanken leuchtet Licht !
HG Olaf

Ramona Schoen (18.04.2021):
Manchmal wäre es mir lieber, meine Gedanken knipsten das Licht aus, leider vergebens. Sie beleuchten die Dinge, die meine Geisteswelt umgeben, mahnend und voller Energie und schon werden aus 60, blendende 100 Watt, ohne mich zu fragen. ;) LG und lieben Dank für deinen Kommentar, Ramona

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