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„Die Verschwender“ von Brigitte Waldner

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Anschi (Anschipostweb.de)

19.04.2021
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Tatsächlich erschrickt man oft, wenn man sieht, was beim Sperrmüll so alles entsorgt wird. Ich finde es gut, wenn dann andere auf Schatzsuche gehen und sich das mitnehmen, was für sie noch gut ist. Leider gibt es tatsächlich aber auch die im Text beschriebenen Verschwender, die Dinge lieber entsorgen und zerstören, anstatt sie wenigstens zu verschenken. Aber ich habe auch schon mal einen Bericht über ein Sozialkaufhaus geschrieben. Im Interview erzählte mir die Leiterin des Hauses, dass sie vieles gar nicht mehr nehmen, wenn es nicht "modern" genug sei oder Möbel zu altmodisch... das würde keiner mehr wollen...
Und es gibt auf der einen Seite die Familien, die kaum das Nötigste haben und dann andere, die sich allein aufgrund von Modetrends ständig neu einrichten oder einkleiden und das Alte dann wie von dir beschrieben entsorgen...
Sehr nachdenklich machende und gut geschriebene Zeilen!
Lieben Gruß! Anschi

Brigitte Waldner (20.04.2021):
Liebe Anschi, ja es ist in allen Punkten so, wie Du da kommentierst und auch die sogenannten Armen sind anspruchsvoll. Sie nehmen auch nicht alles. Ich musste neulich zuschauen, oder habe es zufällig gesehen, wie ein 15-jähriger Junge ein mindestens 60 cm großes oranges Spielzeugauto mit langem Kran oben drauf, seines kleinen Bruders, das neu aussah, wie aus der Verpackung, mit dem der 2-Jährige offensichtlich nie gespielt hatte, mutwillig x-mal mit Wucht gegen den Boden schleuderte, um es zu beschädigen. Das Auto wurde erst im Herbst gekauft und zu Weihnachten geschenkt. Das war mutmaßlich maximal 4-5 Monate alt. Wenn der mit dem Auto schon so lieblos und gefühllos umgeht, wie wird der junge Mann mit seiner zukünftigen Frau umgehen? Ich mache mir da so meine Gedanken auf dieser Ebene. Wenn ich eine Enkelin in seinem Alter hätte, würde ich sagen, halte dich fern von dem, du bist mir dafür zu schade, denn irgendwie spiegelt es ja doch den Charakter der Menschen. Ich war schockiert. Liebe Grüße und danke Dir, Brigitte

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