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„Wertvoll sind die Hände“ von Karl-Heinz Fricke

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rainer (rainer.tiemann1gmx.de)

29.04.2021
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Wenn ich mir vorstelle, lieber Karl-Heinz, ich würde einmal dein tolles Alter erreichen, dann hätte ich immer die Hoffnung, so gut schreiben zu können wie du. Von der Fülle deiner Werke, aber auch deren Qualität, kann man nur lernen und träumen. Herzlchst RT

P.S. Mein VfL Osnabrück wird wohl aus der 2. Bundesliga absteigen. Hoffe jedoch, dass mein 2. Club, Bayer 04 Leverkusen, zumindest die Europa League erreicht ...

Karl-Heinz Fricke (29.04.2021):
Lieber Rainer, danke für dein großes Lob. Ich kann nur den Fortschritt der medizinischen Forschung dafür danken, dass ich so alt werden durfte. Das hohe Alter jedoch bringt viele Beschwerden mit sich, die auch mich seit einiger Zeit betreffen. Wenn man jünger ist, dann gehen plötzlich auftretene meistens wieder weg. Im Alter bleiben sie und geben schlaflose Nächte. Da bleibt oft nur der Trost, dass man nicht ewig leben muss.. Schalke 04 scheint in Geldschwierigkeiten zu stecken. In der letzten Saison hatten sie Anfangs genügend Punkte um über die Runden zu kommen. Das Ende jedoch zeigte große Schwächen und es wurden keine Anstalten gemacht, diese zu beseitigen. In dieser Saison ging es dann von Anfang an den Bach runter und es wurden keine Anstalten gemacht das Steuer herum zu reißen. Nur zwei Siege scheinen ein Rekord zu sein. Dagegen wird München wieder Meister. Es hat sich jedoch gezeigt, dass sie sehr verwundbar waren. Herzlich Karl-Heinz

Anschi (Anschipostweb.de)

21.04.2021
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Lieber Karl-Heinz,
das sind Gedanken, die zum Nachdenken anregen. Vieles nehmen wir so selbstverständlich, aber wie Vielen unter uns ist es nicht in gleicher Weise gegeben. Mir wurde das mit den Händen schon bewusst, als ich nur eine kleine OP am Karpaltunnel hatte und vor allem bei der OP der rechten Hand merkte ich, was alles nicht gut geht ohne diese. Als ich jetzt am Knie operiert wurde und 6 Wochen das Bein nicht nutzen konnte, merkte ich auch, wie schwer es fällt, wenn man für so viele Kleinigkeiten Hilfe benötigt. Es lehrt einen Geduld und Dankbarkeit!

Schön, dich nach wie vor hier zu lesen!
Lieben Gruß! Anschi

Karl-Heinz Fricke (21.04.2021):
Liebe Anschie, ich freue mich immer, wenn ich nach längerer Zeit von Mitautoren wieder zu hören und ich danke dir für deine netten Worte. Ich bin inzwischen 93 geworden und ich habe seit meinem damaligen Eintritt vor ein paar Wochen meinen 3000 sten Beitrag in e- stories geschrieben. Ich kann verstehen, dass es immer schmerzhaft ist, wenn irgend etwas im Körper verkehrt ist. Davon kann ich auch ein Lied singen. Ich hoffe, dass es noch etwas weiter geht.Herzlich grüßt dich Karl-Heinz

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Wie gerne lieber Karl – Heinz küsste ich vor allem in den letzten Lebensjahren die Hände meiner Mutter! Sie mochte dies auch! Grüße Hildegard und Dir und auch Kinderhände (Enkel) liebe ich! Franz

Karl-Heinz Fricke (22.04.2021):
Lieber Franz, ich danke dir mit beiden Händen. Herzlich Karl-Heinz

Musilump23

20.04.2021
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Lieber Karl-Heinz
reale, heftige Ereignisse des Lebens sorgen immer wieder dafür, wichtige Körperteile, wie Arm, Hand, Finger usw. zu verlieren. So belastet z.B. auch ein Fingerverlust emotionell, da sich das Leben verändert. Man muss auch mit diesen schlechten Lebenserfahrungen und den neuen Situationen umgehen, was natürlich auch die seelische Klaviatur belastet. Schließlich ist nicht nur die Handschrift, sondern auch die Fingerfertigkeit eine gewisse Persönlichkeit. Trotzallerdem bleibt der Kopf oben, denn es gibt noch viel Schlimmeres.
Mit frdl. GR. Karl-Heinz

Karl-Heinz Fricke (22.04.2021):
Lieber Karl-Heinz, ich kann immer nur wiederholen, dass das Leben im hohen Alter nicht einfach ist. Man hat zwar noch die Hände und Beine aber alles wird zur Anstrengung. Ich fühle es von Tag zu Tag mehr. Solange jedoch der Kopf nicht versagt geht es weiter. Gestern habe ich Kartoffeln gepflanzt und brauchte hinterher 2 Stunden Ruhe. Die Pflichten im Hausehalt müssen weiterhin getan werden. Im Altersheim auf den Tod warten wollen wir nicht. Das Altwerden hat jedoch noch einen Wert. Man muss jedoch lernen damit leben zu können. Herzlich Karl-Heinz

Renate Tank (renate-tankt-online.de)

20.04.2021
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Lieber Karl-Heinz,
vor ein paar Tagen habe ich einen
jungen Mann im TV gesehen;
seine Lebensbereitschaft
ist fast nicht zu verstehen.
Geboren ohne Arme und Beine!
Er meisterte die Herausforderung
mit seiner Willenskraft alleine.
In ein wirklich markantes, strahlendes
Gesicht habe ich total fasziniert geblickt .
Unermüdlich hat er sein Leben angelacht
und alles dafür geleistet, dass er es
aus eigener Kraft so weit schafft.
Selbst ein großes Auto zu fahren
war für ihn kein Hindernis - er hatte
für alles den richtigen BISS.
Er bediente sein Laptop mit seinem
Armstummel allein und besaß eine
Kondition, fast wie ein Artist.
Er bezwang seine Treppe zur Wohnung
ohne eine "List".
Sein Intellekt war sehr ausgeprägt.
Lange hat mich niemand wie ER bewegt...

*******

Das musste ich jetzt einfach mitteilen.
Zu welchen Leistungen ein Mensch
tatsächlich fähig ist, wenn ihm sein
LEBEN das TEUERSTE GUT ist!

Dein Gedicht hat mich dazu animiert,
lieber Karl-Heinz.

Ein lieber Gruß ist zu Euch Beiden
unterwegs - Renate

Für mich ist er ein Hero unserer Zeit.

Karl-Heinz Fricke (22.04.2021):
Liebe Renate, du hast Recht. Der Lebenswille ist groß solange man jung ist. Aus eigener Erfahrung muss ich allerdings gestehen, dass jeder Tag im hohen Alter nicht einfach ist. Man möchte alles machen, was man früher getan hat und gekonnt hat. Ohne fremde Hilfe könnten wir nicht mehr in unserem Hause leben. Alle körperlichen Arbeiten werden zur Qual...und trotzdem machen wir weiter Tag für Tag. Herzlich Karl-Heinz

freude (bertlnagelegmail.com)

20.04.2021
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...Karl-Heinz, man kann es sich einfach nicht vorstellen, immer nur auf andere Leute angewiesen zu sein.
Berührend geschrieben, lG Bertl.

Karl-Heinz Fricke (22.04.2021):
Hallo Bertl, leider bin ich oft auf andere angewiesen, weil es vieles gibt, dass ich nicht mehr tun kann. Wenn wir unseren guten Nachbarn nicht hätten, dann könnten wir nicht mehr in unserem Hause leben. Meine Kräfte nehmen sehr ab und meine Frau ist fast blind. Trotz allem versuchen wirs weiter zu machen. Herzlich Karl-Heinz

tryggvason (olaf-lueken2web.de)

20.04.2021
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Lieber Andreas,

ohne Hände sind wir fast am Ende. Die böse Saat gedeiht überall, nicht nur im "Türkenstaat".
Herzliche Grüße nach Kanada !
Olaf

Karl-Heinz Fricke (22.04.2021):
Lieber Olaf, man sagt auch, dass einem die Hände gebunden seien und man deswegen nicht wie gewünscht handeln könne. Ich danke dir. Herzlich Karl-Heinz

Andreas Vierk (Andreasvierkgmx.de)

20.04.2021
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Lieber Karl-Heinz,
besonders die letzte Strophe ist verwandt mit Olaf Lückens Gedicht über die Würde eines Richters (direkt unter deinem Gedicht). Wenn in Arabien einer aus purem Hunger eine Dattel stehlt, wird ihm die Hand abgehackt. Ist seiner Not damit ausgeholfen? Die Sharia ist kein Recht, sondern die in Paragraphen verpackte Grausamkeit. Das Schlimme ist, dass die Mohamedaner versuchen, die Sharia im Westen zu etablieren. Eine solche "Rechtsprechung" steht tief unter der Tierwelt. Sorry, dass ich nur auf die letzte Strophe eingegangen bin.
Liebe Grüße zu dir nach Kanada - Andreas


Karl-Heinz Fricke (21.04.2021):
Lieber Andreas, er Mensch ist geboren um zu arbeiten und fast jede Arbeit ist hauptsächlich auf die Hände angewiesen und wenn es nur zum festhalten ist. Wenn ich morgens z.B. den Kaffeetisch richte, dann sind es immer um 80 verschiedene Handgriffe bis alles auf dem Tisch steht. Wenn ich Akkordeon spiele gehen die Finger hin und her. Nur beim Fussball darf man die Hände nur zum Einwerfen benutzen, oder Torwart sein. Ich danke dir und grüße dich. Karl-Heinz

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