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„Drogenrausch“ von Andreas Vierk

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rnyff (drnyffihotmail.com)

21.04.2021
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Mein Lieber Andreas, Dein Ulkgedicht gefällt mir. Drogen waren nie mein Problem, ich habe selber zuviel Fantasie, die sich aber stets in der Realität bewegt. Rauchen war bis vor zehn Jahren täglich angesagt, jetzt nur noch elektrisch mit minimal Nikotin, das ich selber mische und mir unendlich viel Geld damit spare. Haschen hat gar keine Wirkung, da ich zeitlebens nie inhaliert habe. Amphetamine waren stets super vor den Examen, das machte den letzten Mist spannend. Blaue Tabletten habe ich nie versucht, besser war doch immer eine sexy Frau, aber im 84. Altersjahr ist die Suche zu mühsam, zeitaufwendig und kostspielig. In diesem Sinn, herzlich Robert

Andreas Vierk (21.04.2021):
Lieber Robert, ich habe in meiner Lebensmitte mindestens 20 Jahre geraucht, aber wohl anders, als du. "Pustebacke" gilt nämlich nicht. Das wird voll durch die Lunge gezogen! Dann hörte ich aber damit auf, weil mir die Schachtel Filterzigaretten zu teuer wurde (5 DM). Ich finge eine Droge ohne Rausch auch ganz schön gaga. Später schickte mich meine Freundin Zigaretten holen, da kostete die Schachtel "Ernte" 3,50 Euro! 17 Zippen für 7 Mark! Ich glaube, echte Raucher würden auch jeden Tag 20 Euro ausgeben. Naja. Ich rauche seit ewigen Zeiten nicht mehr. Liebe Grü0e aus voller Lunge - Aaanndrrreeeaaassss

Hanns Seydel (rudiger160965gmx.de)

21.04.2021
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Guter Andreas,

Dein herrliches Gedicht (wie immer Note 1) ruft eine ganz bewegende Erinnerung hervor !!!
Der gewichtige Werktitel ("Drogenrausch") erinnert, denke ich mal, Viele an die Geschichte von "Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo", die tragische Heroin-Sache. Als die Verfilmung (1980/1981) 1982 (da war ich 17) in die Kinos kam, waren alle meine Altergenossinnen und -genossen (und ebenso auch ich) sehr betroffen.
Aber Dein 3strophiger 4Zeiler (hochintelligente Kreuzreime) hat natürlich eine ganz eigenständige besondere Bedeutung. Das "Pfeife rauchen" erinnert mich an den Vater meines Vaters, der ein leidenschaftlicher Pfeifenraucher war (und mit 78 leider an Lungenkrebs starb). Das Zentrum Deines hervorragenden Werkes, also die 2. Strophe, spricht eine ganz deutliche und wichtige Sprache : "Visionen" sind enorm wichtig, denn ohne diese hätte das Dichtertum keine erfolgreiche Zukunft !
Klasse, Andreas !!

GLG Dir von Hanns

Andreas Vierk (21.04.2021):
Guter Hanns, dein Glücksrausch in allen Ehren, aber es handelt sich in meinem Gedicht um blanke Satire, die mir nachträglich sogar ein schlechtes Gewissen macht. Erinnerst du dich noch an deinen "Tantalidenfluch"? Ich antwortete mit einem "Tantenfluch". So etwas wollte ich eigentlich nicht mehr machen, und dies aktuelle Gedicht ist sogar noch ein Nachtreten, weil ich Spott auch nicht vertrage. Ich hoffe daher, dass die gemeinte Dichterin mein Gedicht nicht als Beleidigung auffassst, sondern allenfalls als kleine Neckerei. Dann het es sich zu schreiben gelohnt. LG von Andreas

freude (bertlnagelegmail.com)

21.04.2021
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Andreas, eines solltest du bedenken,
du sollst dir nicht zu viele Räusche schenken;
vor allem die Tabletten gehn auf's Herz,
da fährst im Sauseschritt du himmelwärts.

Ich, für meinen Teil, hab heut schon die erste Droge Astra Zeneca, das reicht.

LG Bertl.

Andreas Vierk (21.04.2021):
Na Bertl, hoffentlich konntest du es gut verknusen! Ich drück dir ganz fest die Daumen. Aber Vorsicht, mein Sohn! Es soll schon Leute gegeben haben, die brauchten zuletzt jeden Tag ihre Dosis Coronakiller. Sie hatten dann schwere Entzugserscheinungen und landeten dann auf der Parkbank. LG Andreas

readysteadypaddy (onkel.merlinweb.de)

21.04.2021
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Wenn ich mir meine Drogen geb,
dann schreibe ich Gedichte,
das ich die Welt vom Angler heb,
sie schaffe und vernichte.
Was meine Droge sei, fragst du?
Natürlich Morgennebel.
Vermischt mit etwas Sonne lässt er steigen mir den Hebel.

Ja, lieber Andreas,

da ich ja auch bekannt bin für exorbitanten Drogenkonsum, verstehe ich dein Gedicht natürlich bestens.

Ich habe heute mal eine kleine prosaische Bildungskritik gewagt.

Mit hochachtungsvollen Grüßen,

Rosawolke Rabula von und zu Liegen-Saugen-Doofesprücheklopfen

(Na, hast du die Drogenanspielung erkannt?)


Andreas Vierk (21.04.2021):
Peace, Bruder! Gestern hab ich was Neues auf dem Musikmarkt entdeckt, das ging so: "Astra*Zena ist ein geiles Zeug. Ich bin schon lull und lall. Hab keine Ahnung, ob du mich verstehst, doch du lächelst und mein Herz tut nen Knall. Carbonara didim dideldumm." Und? Geil wa? Ich hab im Moment voll taube Kiefer, also ne Gehörlose auf nem Baum... Alles Gute für die Adern, dein Cheech Marin

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Aber Hallo Andreas! Nun ja, ich musste vor allem herzhaft „LÄCHELN“ bei der letzten Strophe! Wie auch immer, es gibt immer wieder Situationen, da sehnt man sich nach einem Pfeifchen und von früher (Jugendzeit), da kenne ich dies auch! Als Fazit, heute gibt´s zuweilen eine Cohiba und nach meiner Impfung in der letzten Woche gab es nooooo Alk in den folgenden Tagen! Sollte man machen! Grüße Franz


Andreas Vierk (21.04.2021):
Lieber Franz, mit der Pfeife kann natürlich auch eine Wasserpfeife gemeint sein. Schon als Kind habe ich mich gefragt, was an Wasser denn nun so besonderes sein soll. Manch einer hat Wasser in der Lunge und will es da wieder raus haben. Peace mit Happyness und Flowerpower wünscht dir Andreas

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