Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Erwacht“ von Andreas Vierk

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Hanns Seydel (rudiger160965gmx.de)

22.04.2021
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"Dein grandioses Gedicht,
es hat ein wunderbares Gewicht.
Dein richtig tolles Gedicht,
es zeigt ein wertvolles Gesicht !"
(Hanns Seydel, 22.04.2021, für Andreas Vierk)


Guter Andreas,

was bist Du doch für ein hervorragender Meister der anspruchsvollen 5versigen Strophenform (jeweils erste, dritte und vierte Zeile einer Strophe haben hochintelligenten Endreim, absolute Spitzenklasse) !!!
Dieses Meisterwerk von Dir hat bereis einen ganz wichtigen Werktitel !! Bei "Erwachen" denkt man ja an den täglichen Morgen : Was bringt der Tag, was hat er für unsere Dichterzunft für Inhalte, wir arbeiten an einem eigenen Werk, wie können wir hervorragende Werke von Kollegen/-ginnen am Sinnvollsten kommentieren ?
Dein herrliches Gedicht hat in jeder Strophe Wendungen, bei denen man regelrecht dahinschwelgen kann ("Wurzeln beten, Regenwasser sind, eine Wiesenblume").

GLG Dir von einem wieder äußerst begeisterten Hanns
(Und sei bitte herzlich versichert : "Tantenfluch" gegen "Tantalidenfluch" gehört der leidigen Zeit der Autorenstreitigkeiten 2020 an, die NIEMEHR kommen sollen; ich erkläre hiermit ausdrücklich meine dauerhafte Friedensabsicht und mit Dir - wie mit Anderen - habe ich eine dichterische - also geistige - Freundschaft geschlossen, die ich ebenfalls NIEMEHR aufgeben werde. Du hattest, wenn ich mich jetzt richtig erinnere, seinerzeit geschrieben, bei meinem Gedicht "Hel und Nebelheim" sei die 1. Strophe schlecht geschrieben; da muss ich Dir heute unbedingt Recht geben, ja, Du hattest völlig Recht, ich hatte tatsächlich die negativen Eigenschaften der germanischen Totengöttin Hel übertrieben düster dargestellt. Aber wie Allem auch sei, Deine Gedichte sind mir - wie auch Anderen - ans Herz gewachsen und Du bist ein ganz großer Dichter der heutigen Zeit ! Also bis dann, Guter)

Andreas Vierk (22.04.2021):
Lieber Hanns, ich weiß nicht, was ich auf deine Ergüsse noch antworten soll. Vielleicht bin ich ein ganz passabler Lyriker, vielleicht bin ich sogar ein verdammt guter Lyriker. Leider interessiert es die Leute "da draußen" nicht. Man müsste sich nämlich auch gut verkaufen können. Dieses Talent ist mir nicht gegeben. Zweites ist mein Euvre (oder wie sich das schreibt) zu schmal. Drittens ist die preisverdächtige Literatur nur sehr selten Lyrik. Ich müsste schon Romane schreiben. Ich bin aber kein guter Erzähler, weil ich kein guter Menschenkenner bin. Also ist meine Lyrik eine Art Inselbegabung. Ich freue mich, meine Sachen gedruckt zu sehen, deshalb bringe ich Bücher raus. Aber trotzdem danke, Hanns, für deine enthusiastische Beurteilung meiner Verse! Liebe Grüße aus Berlin sendet dir Andreas

rnyff (drnyffihotmail.com)

22.04.2021
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Gratuliere Dir, ausvorgezüglich, innig, voll Seele und bestens in Wort und Reim. Fühle mich direkt angesprochen, trotz Zweifel wegen der Seele von Pflanzen, Tier und Mensch. Was für eine Seele hat denn das liebe Corona Virus? Fragen über Fragen. Herzlich Robert

Andreas Vierk (22.04.2021):
Lieber Robert, wie du als Arzt sicher weißt, hat ein Virus nur einen Gen-Strang und kann sich nur fortpflanzen, wenn er artfremde Wirtszellen zwingt, ihn zu kopieren. Deshalb sind laut Definition nur Wesen mit Doppelhelix und und eigener Erbinformation echte Lebewesen. Das ist aber eine menschliche Einteilung. Vielleicht hat ein Virus auch eine Seele. Weiß mans? Übrigens gibt es in allen Religionen unterschiedliche Ansichten, was eine Seele überhaupt ist. Ich bin kein Theologe, aber du kennst doch einen Pfarrer... Liebe Grüße von der kleinsten Kirchenmaus Andreas

freude (bertlnagelegmail.com)

22.04.2021
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Das ist die feinste Lyrik von Format,
nicht jeder eine solche Gabe hat;
du bist nicht grün mehr hinter deinen Ohren,
zum echten Dichter wurdest du geboren.

Andreas, don't worry be happy.
https://www.youtube.com/watch?v=d-diB65scQU

LG Bertl.


Andreas Vierk (22.04.2021):
Lieber Bertl, ich danke dir für dein hohes Lob! Hoffentlich hast du die Corona-Spritze gut verkraftet. Ich muss noch circa 6 Wochen warten. LG von Andreas

Renate Tank (renate-tankt-online.de)

22.04.2021
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Ein Gedicht der besonderen Art,
das mich sehr ansprach.

Ich denke, wenn der Mensch
sich selbst immer wieder reflektiert,
mit Demut (Gebet) seinen
eigentlichen Kern entdeckt
und das LEBEN dementsprechend feiert,
als etwas Großes erkennt,
können sich seine Wurzeln nur kräftigen.
Er wird auch das LICHT wahrnehmen,
das hinter seiner Eintrübung besteht.

Fehlschläge sind wie ein Sprungbrett
in eine neue Erkenntnis, wenn man sie
nicht als "Strafe" betrachtet. Das ist
wie neu geboren werden (ich beziehe
das auf die wunderbare Endstrophe).

(Schau hier nochmal: verblutetet???)

Das Gedicht einer großen Hoffnung und
Erneuerung...

Liebe Grüße zu dir nach Berlin - Renate

Andreas Vierk (22.04.2021):
Liebe Renate, eigentlich ist es ja nicht das Gebet des Protagonisten, sondern der Pflanzen. In den heiligen Schriften aller Religionen wird nur dem Menschen eine Seele zugebilligt. Warum sollen Pflanzen keine Seele haben, oder Milben? Wir wissen nichts über die Weltsicht von Insekten, außer von Bienen und Hummeln, die ziemlich genau erforscht sind. Diese Insekten sind sozial und geben einander komplexe Informationen weiter. Viele Tiere trauern und ihre toten Jungen. Und im Wurzelwerk wird zwischen verschiedenen Planzenarten über Säfte-Austausch kommuniziert. Wieso sollen diese Wesen nicht auch glauben? - Danke, dass du mich auf den Fehler aufmerksam gemacht hast. Sowas kommte vom Hin-und-Herkopieren. Liebe Grüße von Andreas

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Wie immer wieder lieber Andreas eine Wahl von Worten, die mich in positiver Art überrascht!
„Als das Gebet erloschen war,
verblutetet in der Krume,
erhoben wir uns wasserklar,
und Erde fiel aus deinem Haar
und eine Wiesenblume.“.

Vor allem dieser Teil oben! Grüße Dir von Franz


Andreas Vierk (22.04.2021):
Lieber Franz, ich danke dir sehr für deinen positiven Kommentar. Aber drollig finde ich, dass du beim Kopieren der letzten Strophe den Fehler mitkopiert hast ("verblutetet")! Liebe Grüße von Andreas, dem Berliner ohne Zuckerguss

readysteadypaddy (onkel.merlinweb.de)

22.04.2021
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Ein mächtiger und auch sehr schöner, und poetischer Gott, den du da besingst, Andreas. Eines deiner besten neuen Gedichte zur Mystik. Und freundlicher wird dein Gott auch. Das finde ich schön. Der Frühling wirkt.

Alles Liebe,

und... die Erde ist schön. Nicht vergessen.

Patrick, der Hamburger, den man nicht essen sollte, aber vernaschen darf.

Andreas Vierk (22.04.2021):
Lieber Patrick, mein Gott war schon immer freundlich. In der Orthodoxie nennt man ihn mitunter den Höchstgeliebten. Aber ja, noch hat die Erde ein paar schöne Ecken. Die werden dank uns aber stündlich weniger. Da ich noch nicht angegendert bin, werde ich dich weder vernaschen, noch verarschen. Ich bin nämlich voll normaaal. Alles Liebe, dein Thommi Krause

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