Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„DIE RAUBTIERE“ von Hanns Seydel

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Hallo Hanns. Schön wieder von Dir zu lesen und Raubtiere haben alle ihre individuellen Eigenschaften! Da ich Tiere lieben Hanns, da mag ich auch Raubtiere sehr! Ein Lob von mir wieder, für die Arbeit! Klasse und Grüße Franz

Hanns Seydel (24.04.2021):
Guter Franz, vielen herzlichen Dank für Deinen so wunderbaren Kommentar !!! Ja, die Arbeit hier im Forum bedeutet mir äußerst viel; ich gebe mir sehr viel Mühe, aber ich sehe im Rahmen der Selbstkritik, dass meine Gedichte meistens zu lang geraten, was bei der Leserschaft wahrscheinlich nicht immer gut ankommt, denn das Lesen eines Werkes soll ja nicht ermüden. Aber wenn der Ausufernde in Schreibrausch gerät und Themen wählt, zu denen viel zu sagen ist, dann wird ein Gedicht eben besonders lange. Und wie toll, dass auch Du Tierfreund bist : Haustier und Raubtier sind alle sehr zu achten, denn sie sind alle Lebewesen !! GLG Dir zurück von einem sehr bewegten Hanns

freude (bertlnagelegmail.com)

23.04.2021
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Lieber Hanns, von Anfang weg schreibst du echt Klasse, doch dann gehen deine Emotionen beim Dichten mit dir durch und du schreibst alles, oft viel zu viel, was du noch alles unterbringen willst und dabei wirst du schlampiger in der Formulierung; du bringst zwar alles mögliche in deinem Schreibrausch unter, aber es ist für den Leser nicht immer mehr alles so verständlich, wie es sein sollte.
Hier ein Beispiel:
Und wenn der Adler hoch fliegt jeden Tage
und siehet den entsetzten Rabe,
dann sehn beide auch des Kleintiers Lage
und das Raubtier trauert an sei`m Grabe.

Wie und wer soll das richtig verstehen?

Das soll bitte keine Belehrung sein, nur konstruktive Kritik, wenn du mich verstehst!

Es sind 27 Verse mit je 8 Zeilen bitte, wobei die Handlung sich kaum abwechselt; zwar gut gemeint für dich, aber nicht für alle Leser gut.

Etwas überarbeitet, umgeformt und gründlichst gekürzt, das heißt, mit dem gleichen Inhalt, vielleicht noch ein paar wesentliche Spannungsmomente hervorgehoben, kämest du mit der Hälfte, zumindest ein Drittel weniger der Verse aus und da stimmt dann alles!

Ich will keinen Vergleich zu Schiller ziehen, aber sieh, welche Aussage und Inhalt in 4 Zeilen von Schiller steckt, dabei zieht sich das bei Schillers Glocke durch, da gibt es keine Wiederholung und keine Zeile zu viel.

Damit meine ich, weglassen ist mehr und konzentriert bleiben von Anfang bis zum Ende.

Du hast dich schon sehr verbessert, aber ich möchte nicht aufgeben und von dir noch viel mehr herausholen; es steckt in dir und du schaffst das kleine Eizerl auch noch; davon bin ich überzeugt.

Mit lG, Adalbert





Hanns Seydel (24.04.2021):
Bester Adalbert, habe bitte meinen allerherzlichsten Dank für Deinen wichtigen Kommentar, Du hast ja vollkommen Recht !!! Ja, das Ausufern, das Endlose liegt mir enorm. DEINE Ausrichtung ist die wirklich richtige, nämlich "Weniger ist mehr". Lediglich 2 Balladen von Goethe ("Die Braut von Korinth" und "Der Gott und die Bajadere") erreichen annähernd die Länge von Schillers dramatischsten Balladen. "Das Lied von der Glocke" ist das längste Gedicht überhaupt und ja, da gibt es keine Wiederholungen. "Weglassen" und "immer konzentriert bleiben" ist die Hauptsache sagst Du zu Recht (ich mache oft den Fehler, während des Schreibens daran zu denken, welche neuen Gedichte es in unserem Forum - das ja auch mir so viel bedeutet - gibt, in diesem Moment gerade denke ich beispielsweise an Dein "Die Wölfe und der Pudel", worauf ich mich schon sehr freue), habe wiederum herzlichsten Dank für die wertvollen Hinweise !! Bitte bleib mir gewogen, Deine Werke und Kommentare bedeuten mir sehr viel ! Ganz, ganz liebe Grüße Dir zurück von einem sehr nachdenklichen Hanns, der Dir für immer dankbar bleiben wird und auch immer Deine grandiose Intelligenz bewundert !!

tryggvason (olaf-lueken2web.de)

23.04.2021
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Lieber Hanns,
welch eine Arbeit, welch eine Leistung,
deine Tiere sind stets auf dem Sprung.
Was du schreibst ist große Klasse,
solche Zeilen dichten nur Asse !!!
Herzliche Grüße
Olaf

Hanns Seydel (24.04.2021):
Guter Olaf, hab allerherzlichsten Dank für Deinen überwältigenden Kommentar, Deine Reime sind einfach hervorragend !!! Ja, die Arbeit : Meine Gedichte sind oft die längsten hier im Forum und die Arbeit an ihnen beschäftigt mich tagelang (jetzt habe ich wieder - wie bereits so oft - 3 neue Gedichte gleichzeitig im Sinn). Wenn man in Schreibrausch gerät (zum Endlosen neigt, was die Leserschaft leider auch ermüden kann, dessen bin ich mir bewusst), dann ist es eben sehr schwer, sich kurz zu fassen. Aber ich bin zuversichtlich, dass ich mal ein kürzeres Gedicht verfassen kann; es gibt von Schiller, der die umfangreichsten Balladen schrieb, eine Perle der Lyrik, nämlich "Das Mädchen aus der Fremde", das kürzeste seiner Gedichte. Und ebenso bewundere ich die Fähigkeit von Dir und Anderen, in wenigen Strophen Wesentliches aussagen zu können !! GHG Dir zurück von einem tief bewegten Hanns

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