Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„#allesdichtmachen“ von Robert Nyffenegger

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Hallo Robert.

Schon seit Jahren gibt es bei mir kein Fernsehprogramm. Internet ohne Ton genügt mir normalerweise völlig. Für meinen sonstigen Medienbedarf steht mir eine umfangreiche DVD Sammlung zur Verfügung.

Mitunter passiert es aber tatsächlich, daß ich dadurch etwas verpasse; Ditsche zum Beispiel, oder eben die von Dir bedichtete Sendung.

Mein Seelenheil wird hoffentlich nicht davon abhängen.

Übrigens besitze ich kein Smartphone, o. Ä., was meinen "Tellerrand to go" unmöglich macht.

Für Telefonate muß mein Festnetz herhalten...

Ob ich vielleicht zu haptisch bin, weil ich so oft meinen häuslichen Tellerrand brauche?... Die Regierungsauflagen; ja die Regierungsauflagen...

Mich interessiert eher eine neue Jogginghose, die mir gefällt, und die bestelle ich nicht so gerne online....

Liebe Grüße,
Frank


Robert Nyffenegger (26.04.2021):
Danke Dir herzlich, Du verrätst viel von Dir. Ich kenne viele Freunde mit meinem Jahrgang (1938) die es genau so halten wie Du und oft - auf langen Segeltörns ohne grosse technische Ausrüstung - habe ich erfahren, dass man eigentlich nichts verpasst. Ist man aber örtlich gebunden, ist es bequem zu wissen, was in der Umgebung und in der Welt so unmittelbar passiert. Konserven sind mir zudem ein echter Greuel, nicht zuletzt auch aus Platzgründen. Liebe Grüsse und gute Woche, Robert

Gitti Frey (brifrey1909gmx.de)

25.04.2021
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Schön zu lesen und mit dir über den Tellerrand zu schauen! Wirklich Gut!
Lieber Gruß
Brigitte F:

Robert Nyffenegger (25.04.2021):
Danke Dir herzlich für Deine Worte, ich selber habe keine Suppenteller nur flache, das vereinfacht das Gucken. Wünsche Dir eine schöne Woche, lieber Gruss Robert

Renate Tank (renate-tankt-online.de)

24.04.2021
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Überfordert waren sie alle.
Jeder tappte in die Falle,
die die kleinen Viren planten
und uns zeigten, dass wir lahmten...

DIE SCHWERE DER SACHE

Wir können schreien, fluchen
oder auch besonnen sein;
das Virus ist von all' dem unbeeindruckt.
Ich bin froh, noch am Leben zu sein
und sage nein zu unnötigen Streitereien.

Verstand sollte weiterhin ein Wachhund sein;
ich finde aber, er hat zu spät gegriffen.
Vielleicht könnte man wirklich
hier schon weiter sein,
wenn man die Schwere der Sache
von Anfang an hätte mehr begriffen.

© Renate Tank
22.04.2021

So meine Gedanken dazu, Robert.

Liebe Grüße zum Wochenende von mir
- Renate




Robert Nyffenegger (25.04.2021):
Danke Dir und kann Deine Zeilen nur unterstützen. Gut, Angst hatte ich nie, man wusste ja wie man sich verhalten musste. Ich kenne viele, die es mehr oder weniger problemlos überstanden haben. Die Todesrate bei den Alten lag um ein Promille, bei Vorerkrankungen, meist eingeschleppt durch das ungeimpfte Pflegepersonal. Wenn man Brasilien und Indien kennt, ist es verständlich, dass die Todesrate hoch ist. Die Lebensfreude ist im Gegensatz zu uns, nicht gestorben. Schönen Sonntag, herzlich Robert

Michael Reissig (mikel.reiiggmail.com)

24.04.2021
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Lieber Robert,
diese Initiative von über 50 Künstlern, wovon sich einige bereits wieder zurückgezogen haben, hat auch mich erstaunt, zumal das Schwimmen gegen den Strom eines gewissen Mutes bedarf. Mir geht es nicht darum, die Opfer der Corona-Krise und deren Angehörige zu verunglimpft. Wenn aber Krankenhäuser in der Zeit einer Pandemie Intensivbetten einsparen und die Politik dem nicht entgegenwirkt und dann die Kritiker, also auch jene Künstler die seit Langem Arbeitsverbot haben, diffamiert ist das aus meiner Sicht überhaupt nicht mehr zu rechtfertigen. Ein Blick über den Tellerrand hinaus, hätte unseren Politikern gut zu Gesicht gestanden. Denn das Großbritannien, die skandinavischen, sowie auch einige asiatische Länder in Bezug auf das Krisenmanagement uns weit voraus sind, haben ja die vergangenen Wochen und Monate uns hinlänglich bewiesen. Was mir zu denken gibt ist doch die Tatsache, dass Politiker hierzulande kaum noch sich genötigt sehen, eigene Fehler einzugestehen. Darin sehe ich die hauptsächliche Ursache für die vergiftete Atmosphäre in unserem Land! Und Humor ist absolut nicht mehr erwünscht. Deutschland mutierte zu einer humorfreien Zone. Um das zu ändern erachte ich es für zwingend erforderlich, den Lachjogatherapeuten die Ausübung Ihrer Tätigkeit zu gestatten!
Ein starkes Gedicht!
LG. Michael

Robert Nyffenegger (25.04.2021):
Danke Dir herzlich lieber Michael und kann Deine Gedankengänge nachvollziehen, sie entsprechen den meinigen. Corona ist das eine, das ist irgendeinmal vorbei, aber die Humorlosigkeit, die Staatsgläubigkeit und wie einfach und schlecht begründet man dem Volk die Freiheiten entzieht, ohne dass sich dieses friedlich wehren darf, gibt mir zu denken. Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag, mit lieben Grüssen Robert

tryggvason (olaf-lueken2web.de)

24.04.2021
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In den letzten Jahren sind Unmöglichkeiten Möglichkeiten geworden. Trump ist nur ein
Beispiel. Wenn man den Regierungsverantwortlichen in den Medien zusieht,
dann fällt mir nur eine Antwort darauf ein. Große Schnauze und nichts dahinter ! Dass dies
auf große Teile der Gesellschaft abfärbt, wundert mich ganz und gar nicht.
HG Olaf

Robert Nyffenegger (24.04.2021):
Danke Dir herzlich und ich glaube Du könntest Recht haben. Unsere sogenannten Vorbilder bzw. Verantwortlichen sind in den letzte zehn Jahren zum Heulen. Wer ihnen nachäfft ist an sich selber schuld, aber ihre Anzahl wird immer grösser. Dir einen schönen Sonntag, lieber Gruss Robert

Sonnenfisch (sonnenfischlive.de)

24.04.2021
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Hallo Robert, nur das leiblose "Höhere Ich",
der leiblose GEIST, blickt durch ...
von der Kirche 869 aus ihren Dogmen entfernt,
von uns als bloße Potenz verraten,vergessen und versäumt:
mithin laufen wir als unser eigenes Torso durch das Leben,
ohne das zu bemerken. Bisvor ein paar Jahrzehnten
gb es ja wenigestens noch die ebenso verpönte
wie ersehnte "weibliche Logik".
Doch der GEIST ward von Einigen behauptet
und vorgelebt - siehe Schillers "WORTE DES WAHNS",
so auch von dem eigenwilligen Steiner (1861-1925),
von Dr. med. Eben Alexander gar wissenschaftlich nachgewiesen!
Geistlos sindwir dem leibgebundenen "Niedere Ich" ausgeliefert,
gewöhnlich EGO genannt und RATIO,
welches von der Propganda belatschert ist,
welche in den Gehirnzellen automatisch abgelagert wird.
Analogie: die Verdauung verdaut alles,
was wir in den Mund gesteckt.
Also gälte es m. E., eine Brücke zu schlagen vom EGO zum GEIST.
Z.B. durch die 4 sokratischen Fragen einer Byron Katie in:
"Wer wäre ich ohne mein Drama?" + die daran sich anschließenden
Umkehrungen des im EGO Gedachten:
Sind diese Umkehrungen wahrer?
... Alles ziemlich einfach, doch nicht gewusst, geschweige denn geübt.
So versacken wir in der Propaganda des Propagandapapstes
Edward Bernays und seiner MitstreiterInnen,
der übrigens 104 Jahre alt wurde,
ein Neffe von Sigmund Freud, verstorben 1995.
Goebbels hat von ihm gelernt.
... Es lebe der Spott, der mit Genuss von "Regierungs-Seich" redet.
... Herzlich: der August, der hiermit
einmal wieder vom GEIST des Menschen geschwärmt.

Robert Nyffenegger (24.04.2021):
Ich kann Deine Belesenheit nur bewundern und versuche mit meinen beschränkten Fähigkeiten Deinen interessanten Ausführunge zu folgen, was mir zum Teil auch gelingt. Psychologie oder gar Psychiatrie war nie mein bevorzugtes Fachgebiet, Anatomie und Physiologie hat mich schon genug in Beschlag genommen. Jetzt im hohen Alter begnüge ich mich mit dem Gelernten und denke mir nur, es wurde schon soviel Gescheites geschrieben und der Mensch hat sich kaum verändert. Eigentlich traurig, aber was will man. Herzlich und schönen Sonntag, Robert

freude (bertlnagelegmail.com)

24.04.2021
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...Robert, die Stimme des Volkes zählt nicht mehr. Warum? Bei guten Aspekten, sogar oft ironisch nur gemeint, da hängen sich die Neonazis dran und versauen den besten Plan.
Mir tun die Schauspieler leid, die sich mit guten Argumenten engagieren (nebenbei für wichtigen Humor sorgen) und damit gleich ins rechte Eck gestellt werden. Die chinesische Diktatur ist auch bei uns im Vormarsch, leider!
LG Bertl.

Hinweis Tippfehler bei Regierungsreich!

Robert Nyffenegger (24.04.2021):
Du sagst es und ich bin Deiner Meinung. Wenn ich im Internet die Reaktionen - Leserbriefe . Deutschland/Schweiz vergleiche, zeigt sich der grosse Unterschied. Die Schweizer nehmen es mit Humor und befürworten die Aktion. Danke für den Hinweis, es ist kein Tippfehler, ich meine Seich, was grob ist (Geschwätz), aber für mich zutrifft. Danke Dir und ein prima Wochenende, herzlich Robert

Horst Fleitmann (h.fleitmanngmail.com)

24.04.2021
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Ich kommentiere Dich im gleichen Wortlaut wie ich bei Horst Rehmann kommentiert habe, weil es 1 zu 1 auch auf Dein Gedicht passt:

Weißt Du, mir macht es nichts aus mich und damit auch meine Mitmenschen zu schützen, indem ich mich in meinen Bedürfnissen etwas einschränke. So lange es aber Mitbürger gibt, denen die Anderen egal sind und nicht einsehen dass jeder ein wenig zur Bekämpfung der Pandemie beitragen kann, müssen Regeln her, an die sich jeder zu halten hat.

Diese Regeln werden von Wissenschaftlern und Ärzten empfohlen und von den jeweiligen Regierungen angeordnet, sofern keine Einsicht und solidarisches Handeln und Verhalten der zu Schützenden (somit bist damit auch Du gemeint) zu erkennen ist.

Wer hindert Dich daran Dich infizieren zu lassen? Wenn Du möchtest brauchst Du nur in ein Krankenhaus zu gehen und den Sterbenden erzählen dass Sie besser auf Dich hätten hören sollen. Nach 14 Tagen kannst Du's der Welt zeigen und Dich bei den Querdenketn und AfD'lern einreihen.... wenn du es dann noch immer möchtest.

Bleibe gesund
Horst

Robert Nyffenegger (24.04.2021):
Lieber Horst, danke Dir für Deinen ausführlichen Kommentar. Vorausschicken möchte ich, dass ich erstens Arzt bin, zweitens im 84sten Altersjahr und drittens vollständig geimpft. Ich behaupte, dass bei der Bekämpfung von Corona von Regierungsseite so ziemlich alles falsch gelaufen ist. Es war von Beginn an klar, dass man die Pandemie nur mit einer Impfung rasch in den Griff kriegt. Also sofort Impfstoff besorgen, wie es Israel gemacht hat. Die Impfabfolge war und ist total falsch. Als erstes muss das Pflegepersonal geimpft werden, wer sich weigert, wird entlassen. Als zweites die Menschen mit Vorerkrankungen und dann die übrige Bevölkerung, die es wünschen. Sicher nicht die Alten zuerst, die haben ohnehin irgendwelche Gebresten und haben ihr Lebenspensum erreicht. Innert zwei Monaten kann man ein europäisches Volk durchimpfen. Ich habe im Militär 550 Rekruten mit meinen Sanitäter im Tag gegen Tetanus geimpft. Der Virus ist in allen Ländern -mit Mutationen zwar- gleich. Das Vorgehen, Lockdown, Ausgangssperren usw. selbst bei gleicher Lage ist sehr unterschiedlich. Das gibt zu denken! Wenn sich nun eine finanziell schwer betroffene Berufsgruppe mit Ironie und gekonnt wehrt und ein Aufschrei durch die Medien geht, spricht das für eine Humorlosigkeit sondergleichen. Gerade der staatsgläubige Deutsche sollte sich an der Nase nehmen. Der graue Einheitsbrei ist echt zum Kotzen, ein echtes Duckmäusertum. Dass nun einzelne Schauspieler revozieren, verstehe ich umfänglich, da sie um ihre Zukunft fürchten. Mein Denken ist völlig frei und nicht von Staates wegen eingeschränkt. Ich gestehe jedem seine eigene Meinung zu und wenn sie allzu dumm ist, verzichte ich gerne auf eine Antwort. Mit lieben Grüssen Robert

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Eines ist immer wieder und vor allem in letzter Zeit ersichtlich Robert, über den Tellerrand, da schauen nur sehr wenige Menschen! Doch bei allem, auch hier braucht man Humor! Grüße Franz

Robert Nyffenegger (24.04.2021):
Du sagst es, viele haben eine Schüssel vor dem Gesicht, sind zu keinen persönlichen Gedanken mehr fähig, da die lieben Medienihnen sagen was korrekt und angemessen ist.Herzlicher Dank und lieber Gruss Robert

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