Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Trinkgelage“ von Brigitte Waldner

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Anschi (Anschipostweb.de)

25.04.2021
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Guten Morgen, liebe Brigitte!
Dein heutiges Gedicht beantwortet meine gestrige Frage nach der Gesinnung des Nachbarn. Da gibt es leider meist keine Gesprächsgrundlage für ein friedliches Miteinander und die Reaktion in der vorletzten Strophe mit dem "weg gehen" ist die sinnvollste. (als Reim schlage ich in der vierten Zeile vor, aus dem Zaun die "Heck" zu machen.... also "auf seine Efeusichtschutz-Heck'...")
Ich kann deine Gefühle auch heute leider aus eigener Erfahrung nachvollziehen. Wir hatten zwei junge Männer in der Straße (in verschiedenen Häusern), die mit Alkohol und Drogen Probleme hatten. Der eine randalierte manchmal nachts, wenn er getrunken hat... der andere beschallte mit ohrenbetäubender "Musik" die Straße oft stundenlang, wenn er gegen Mittag aufwachte... ich zitterte manchmal schon, wenn ich aus der Haustür trat im Sommer und mir das "Bumm bumm" entgegenschallte... man konnte nicht mehr entspannt draußen sitzen. Erst mehrfaches Drohen mit der Polizei gegenüber den Eltern (die noch mit im Haus lebten) sorgte für Besserung... die Polizei kam auch so öfter dort vorbei... Zum Glück sind beide jungen Männer inzwischen weggezogen und es geht relativ friedlich zu in unserer Gasse...

Ermutigende Sonntagsgrüße! Anschi

Brigitte Waldner (25.04.2021):
Liebe Anschi, ich bedanke mich herzlich für Deine netten Antworten auf meine Beantwortungen Deiner Kommentare, die ich per Mail erhalten habe. Ich wusste gar nicht, dass man das auch kann oder wie es geht. Ich habe mich sehr gefreut. Betreffend "Bumm bumm", das ist gar nicht ungefährlich, das verursacht Herzrhythmusstörungen... Was meine schwierigen Nachbarschaften betrifft, die leugnen im Ernstfall immer alles und stellen mich als blemblem hin. Die sind ja alle untereinander abgesprochen. Es sind ja mutmaßlich lauter unchristliche Leute, um das noch gewählt zu umschreiben, da wäscht eine Hand die andere. Offiziell sind es sehr beliebte Leute. Sie haben halt auch Freunde bei der Polizei, deswegen kommt man dagegen nicht und nirgends an. Ich bin das schwächste Glied in der Kette und werde von allen gemobbt. Die haben sich abgesprochen. Es ist massives Mobbing und mir Schäden zufügen. Ich werde häufig im Garten und auf der Straße attackiert. Mir hilft am meisten das Bekenntnis von Hour of Power: "Ich bin nicht, was ich tue, ich bin nicht was habe. Ich bin nicht, was andere über mich sagen. Ich bin ein geliebtes Kind Gottes. Das ist es, was ich bin. Niemand kann mir das nehmen. Ich muss mich nicht sorgen, ich brauche nicht zu hetzen. Ich kann meinem Freund Jesus vertrauen und seine Liebe mit der Welt teilen." Ich bin zwar nicht gläubig, aber das gibt mir viel Kraft. Und wie ich lese, gibt es immer noch Menschen, denen es noch übler geht als mir. Mit lieben Gute-Nacht-Grüßen, Brigitte

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