Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Der Turmfalke“ von Frank Guelden

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rainer (rainer.tiemann1gmx.de)

29.04.2021
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Kluge, gut gereimte Gedanken, Frank. Mir machte es Freude, dein Gedicht zu lesen. Liebe Grüße von RT.

Frank Guelden (29.04.2021):
Lieber Rainer, ganz herzlichen Dank für Dein Lob! Wenn ich hier, meist über meinen Steingarten, seine Besucher und Bewohner schreibe, geschieht das oft in einem besonderen Bezug: Seit über sechs Jahren lebe ich mit dem Steingarten und er mit mir. Verschiedene Mausarten gibt es schon bei mir seit ich mit dem Bau begonnen habe. Und immer wieder gab es Phasen, wo die Population Überhand nahm, was nicht gut für die Mäuse war, weil sie sich dadurch gestresst fühlten. Die Natur räumt auf: mehrfach kam ein Mauswiesel und ging durch die Mäusegänge. Und nun gibt es hier einen Turmfalken. Das gefällt mir besser, weil es weniger radikal ist. Liebe Grüße, Frank

tryggvason (olaf-lueken2web.de)

27.04.2021
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Vor neunhundert Jahren lebte ein Stauferkaiser, der sich ausgiebig mit der Falknerei beschäftigte.
Es war Friedrich II (stupor mundi), der von 1194-1250 lebte. Die Liebe zum Falken lernte er durch
die Mauren kennen, die damals in Palermo (Sizilien) lebten. Es ist der selbe Kaiser, dem
es 1227/28 kongenial gelangt mit al Kamil einen Vertrag über Jerusalem auszuhandeln. Für zehn Jahre
durften Christen und Muslime - ohne Beschränkung - ihre heiligen Stätten aufsuchen. Während der
Kaiser mit gutem Grund strahlte, verfluchte ihn der Papst wieder einmal....
Falken gehören zu den schönsten Tieren, die ich kenne.
HG Olaf

Frank Guelden (27.04.2021):
Hallo Olaf, herzlichen Dank für Deinen Exkurs in die Geschichte. Der Falke wurde schon im alten Ägypten verehrt. Der bekannteste Druide der Artussage wird Merlin genannt, was auch für einen Falken steht. Es wird Gründe geben, weshalb er überall in der Mythologie auftaucht. Turmfalken habe ich am Rhein, in Neuwied Engers, etwas besser erleben können. Es sind wirklich interessante Tiere; für mich haben sie auch; weshalb weiß ich nicht, etwas Papageienhaftes an sich, neben dieser besonderen Wildheit und Klarheit. Herzliche Grüße, Frank

freude (bertlnagelegmail.com)

26.04.2021
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...Frank, super geschrieben!
Das Leben muss ein Kreislauf sein, da hast du voll Recht.

LG Bertl.

Frank Guelden (26.04.2021):
Lieber Bertl, herzlichen Dank für Dein Lob! Man kann von der wilden Natur lernen und auch von der Unnatur unserer menschlichen Artgenossen... Liebe Grüße, Frank

Renate Tank (renate-tankt-online.de)

26.04.2021
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"Das Leben muss ein Kreislauf sein..."

Diese Einsicht fällt mir manchmal schwer
und doch ist es der Weisheit Lehr'.
Die Mäuschen werden sehr wachsam sein,
wenn dieser seltene Turmfalke fliegt ein...

Lieber Frank, ein schönes Gedicht von dir.
Dein Kleinparadies spricht sich tierisch herum, lächel...

Liebe Montagsgrüße kommen - Renate

Frank Guelden (26.04.2021):
Liebe Renate, Mäuse haben viele natürliche Feinde, doch bei Überpopulation geraten sie auch untereinander in heftigen Stress, was ich beobachten konnte. Und dann sorgt die Natur für Abhilfe. Einmal war es ein Mauswiesel, das gewaltig geräubert hat, weil es ja durch alle Mausgänge kommt, und nun sind es Turmfalken, die sich Nahrung holen. Es gibt hier etliche Raubvögel; sogar Rotmilane. Vor meinem Steingartenumbau habe ich erlebt, wie ein Turmfalke direkt vor meiner Glastür auf der damals noch vorhandenen Treppe eine Maus gegriffen hat. Die Maus hat mich angeschaut und der Turmfalke auch; beschreiben läßt sich das nicht. Und irgendwie hat es sich richtig angefühlt für mich... Liebe Grüße, Frank

rnyff (drnyffihotmail.com)

26.04.2021
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Schönes Naturgedicht, gefällt mir bestens. In der Natur sucht sich jeder sein Revier, vom Futter abhängig. Wenn es zum Dichtestress kommt, räumt die Natur selber auf, auf die eine oder andere Art. Der Mensch hat das verlernt, Ethik und Moral sprechen dagegen, doch früher oder später wird die Natur selber eingreifen. Einen kleinen Vorgeschmack hat sie jetzt bereits geliefert. Lieber Gruss Robert

Frank Guelden (26.04.2021):
Hallo Robert, herzlichen Dank für Deinen Kommentar! Was Dichtestress bei Mäusen bedeutet, habe ich bereits erlebt; doch dann kam ein Mauswiesel... Ethik und Moral, so wie sie uns anerzogen wurde, kann oft unmenschlich und grausam sein; das habe ich in der Altenpflege mitbekommen, wo ich auch einmal gearbeitet habe. Ursprünglich habe ich Sozialarbeit studiert, dann den Ergotherapeuten draufgesetzt und auch sonst so einiges gelernt. Zum Schluss war ich Jobcoach und habe in Berlin für Bildungsträger gearbeitet. Wie unser Staat für Menschen "da ist" habe ich also auch in der Praxis miterleben dürfen... Liebe Grüße, Frank

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Hallo Frank. Bei uns in der Nachbarschaft sitzt zuweilen einer, wenn er seine Maus wieder gefunden hat! Wundervolle Tiere! Grüße Franz

Frank Guelden (26.04.2021):
Lieber Franz, es sind wundervolle Tiere, da gebe ich Dir unbedingt Recht! Bisher konnte ich sie hauptsächlich im Rheinland beobachten, doch jetzt sieht es so aus, daß sie regelmäßig kommen werden. Liebe Grüße, Frank

Anschi (Anschipostweb.de)

26.04.2021
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Sehr schöne und wahre Zeilen, gern gelesen!
Dein Text hat mich erinnert, dass ich einige Zeilen über unsere Dach-Mäuse schreiben sollte... ;-)

Liebe Grüße! Anschi

Frank Guelden (26.04.2021):
Hallo Anschi. Auf Deine Dachmäuse bin ich gespannt. Meinen Steingarten gibt es nun schon über sechs Jahre und ich habe viel, sehr viel damit erlebt. Liebe Grüße, Frank

Gundel (edelgundeeidtner.de)

26.04.2021
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Lieber Frank,
DeinNaturwerk in Wort und Foto haben mich wieder erfreut.
Hier kommen Tauben, Eichhörnchen
und ein Eichelhäher und holen sich
das Vogelfutter, was im Rasen vom Futterhäuschen herunter
fällt.
Liebe Morgengrüße schickt dir herzlich Gundel

Frank Guelden (26.04.2021):
Liebe Gundel, herzlichen Dank für Deine schönen Zeilen! Tauben gibt es hier auch; doch die kommen nicht zu meiner Futterstelle. Es kommen allerdings aktuell immer mehr Tiere, die sich sonst nicht bei mir gezeigt haben. Das muß wohl an den Erdnüssen liegen und möglicherweise auch am Klimawandel: Ein Kernbeißerpaar ist neu; der Dompfaff kommt, trotz der Spatzenbande, die ihn immer verscheucht, Mönchsmeisen kommen, der Gartenrotschwanz, Eichelhäher, Sommergoldhähnchen und viele andere, sonst eher scheue Gäste. Liebe Grüße, Frank

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