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„Dicke Pute“ von Brigitte Waldner

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Anschi (Anschipostweb.de)

26.04.2021
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Das sind ja muntere Zeilen, wenn man die letzten beiden Strophen weg lässt... *schmunzel*
Als meine Kinder noch klein waren, machten wir öfter Urlaub auf einem Nordsee-Bauernhof. Da gab es auch Hühner und Puten und Kaninchen von denen wir wussten, dass sie irgendwann in der Pfanne landen würden... aber den Kindern war das zum Glück nicht so bewusst. Ein Puter, den wir Adam nannten, war besonders eindrucksvoll, aber auch bösartig. Ich erinnere mich, dass er die Bäuerin mal heftig ins Bein gebissen hat. Sie versetzte ihm damals im Reflex einen derartigen Fußtritt, dass er noch Stunden später benommen durch die Anlage torkelte... aber ich glaube, er hat sie danach nie mehr gebissen.... Ob er dann irgendwann auf dem Teller landete, weiß ich nicht...vielleicht war er zu zäh... ;-)

Schmunzelgrüße sendet dir
Anschi

Brigitte Waldner (26.04.2021):
Liebe Anschi, danke für das Lesen und Kommentieren. Ich weiß nicht genau, wie das professionelle Schlachten geht. Privatleute, die sich Puten halten, um sich davon zu ernähren, werden sicher keine professionellen Methoden anwenden, denke ich mir. Ja, die Menschen, die sich Puten halten, gehen nicht gerade zimperlich damit um. Das habe ich wohl auch schon gesehen. Ob man Kindern die Abstechverse zumuten kann, habe ich mir auch überlegt. Das kann jeder selber entscheiden. Mir wurde es jedenfalls in jungen Jahren erklärt, wenn die Zicklein (Junge von Ziegen) abgestochen wurden. Zuschauen habe ich nicht dürfen. Aber ich habe sie schreien gehört. Es hat mir wehgetan und sie dann aufgehängt und das Fell abgezogen zu sehen, wie sie der Metzer mitnahm und das Blut noch aus ihnen rann. Das war früher so. Wir haben keines selber gegessen. Das hat meiner Oma zu sehr wehgetan. Sie hat geweint und ich habe auch geweint. Es gab nur wenig Geld dafür, obwohl heute Babyziege eine Delikatesse ist. Wir hatten ja nur drei Stück maximal pro Jahr, die zu Ostern an den Metzger verkauft wurden und nicht des Geldes wegen, sondern der Ziegenmilch wegen, dass man die Zeigen weitermelken konnte, mussten sie jedes Jahr ihre Kitzerln kriegen. Und man konnte die ja nicht alle behalten, zumal es meist Böckchen waren. War ein Weibliches dabei, wurde es großgezogen und behalten. Liebe Grüße von Brigitte

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