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„Unerwünschte Untermieter“ von Anschi Wiegand

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Hallo Anschi! Wir hatten früher auch Mâuse draussen und haben Fallen aufgestellt. Getötet haben wir sie nicht, wir brachten sie auch weiter weg und liessen sie frei. Wir haben sie etwa fünf Kilometer von hier entfernt frei gelassen, denn die sind so gewitzt und finden dich wieder, wenn du sie nicht weit genug loslässt. Heute haben wir drei Streunerkätzchen hier, die wir füttern und seitdem die hier sind, haben wir keine Maus mehr gesehen.Gerne gelesen dein Gedicht und klasse geschrieben, herzliche Grûsse Karin

Anschi Wiegand (28.04.2021):
Hallo Karin, in unserer Nachbarschaft wohnen ganz viele Katzen... vielleicht war das der Grund, warum die Mäuse bei uns Unterschlupf gesucht haben.. ;-) Wir haben sie auch etwa 5 km entfernt freigelassen, in der Nähe von Feldern und vom Rhein in einer großen Hecke mit abgestorbenen Baumstämmen, wo sie sich schöne Höhlen bauen können... Danke für den netten Kommentar! Lieben Gruß! Anschi

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Hallo Anschi! Ich hatte vor vielen Jahren im Anbau unter dem Dach "Bilche", da war jede Nacht Party - Stimmung angesagt! Zum Glück ist Ruhe! Grüße Franz

Anschi Wiegand (28.04.2021):
Ja, lieber Franz, so nett diese Tierchen alle sind, mag man sie doch nicht in unmittelbarer Nachbarschaft Party machen lassen... :-) Lieben Gruß! Anschi

freude (bertlnagelegmail.com)

27.04.2021
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Die Biester finden überall hinein,
doch liebe Anschi, Ordnung die muss sein!

LG Bertl.

Anschi Wiegand (28.04.2021):
Lieber Bertl, würden diese Biester nicht so viel Schaden anrichten, hätte ich nichts gegen ihre Nachbarschaft gehabt. Nun, da alles gut abgedichtet ist, hoffen wir, dass sie keine Schlupflöcher mehr finden. Wir hatten auch schon größere Gäste, die uns die Kabel von der Sauna durchgebissen haben... wahrscheinlich ein Marder damals. Ihn konnten wir mit Ultraschall vertreiben. :-D Lieben Gruß! Anschi

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Liebe Anschi,

da habt ihr aber wirklich was erlebt! Ein tolles Gedicht! und das Foto dazu passt ungemein gut!

Herzliche Grüße!
Frank

Anschi Wiegand (28.04.2021):
Danke, lieber Frank! Das Foto ist ein Originalfot mit Blick in die Luxus-Falle... Lieben Gruß! Anschi

Margit Farwig (farwigmweb.de)

27.04.2021
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Liebe Anschi,

man denkt, das ist ne Mär, aber so authentisch und würdevoll zu schreiben, lässt keinen Zweifel zu. Und das Foto, so richtig wie man kleine Mäuse lieben muss. Die Äugsken sind immer süß und schauen hoffnungsvoll in die Welt, unter deinem Dach hervor. Klasse!

Herzliche Morgengrüße dir von Margit

Anschi Wiegand (28.04.2021):
Dankeschön! Das Mäuschen auf dem Foto schaut allerdings aus der Luxusfalle heraus, die oben ein Fenster hat... Von dort aus wurde es dann in die Freiheit entlassen... Würden diese Tierchen nicht so viel Schaden anrichten, hätte ich sie gerne behalten, so niedlich, wie sie aussahen... Lieben Gruß! Anschi

Brigitte Waldner (1und1melodieeclipso.at)

27.04.2021
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Liebe Anschi, guten Morgen,

Da hast Du ein schönes erzählendes Gedicht, eine Geschichte, verfasst, was ich gerne gelesen habe und mich auch gut einfühlen kann.

Ich habe Siebenschläferfamilien unter meinem Dach im Nebengebäude, die im Herbst dann unter mein Hausdach schlüpfen, und da geht es auch rund mit Gerenne und Gepolter in der Nacht, das man im Zimmer darunter hört, als ob es geistern würde. Ich kriege sie aber nicht, da sie sich unter Bodenbrettern befinden, die ich nicht entfernen kann. Sie machen dort Winterschlaf. Das gönne ich ihnen. Ich lasse sie leben, obwohl sie mir im Nebengebäude viel Schmutz machen und das zu putzen natürlich Kraft und Zeit erfordert. Einen ganzen Staubsaugerbeutel voll pro Sommer. Sie stehen unter Naturschutz. Aber meine Nachbarn, die alles steril haben möchten, töten sie in deren Nebengebäuden.

Die Siebenschläfer sind die letzten ihrer Spezies. Sie sterben ohnedies aus, also lasse ich sie leben. Ab und zu fing mal eine Katze ein junges Siebenschläferchen. Es hat mir immer leid getan, es tot zu sehen. Sie sehen sehr hübsch und sauber aus, aber sie haben Flöhe, die sie im Nebengebäude verteilen und die dann auf die Katzen übergehen in deren Schlafplätzen. Ich könnte mir eine Lebendfalle kaufen, aber wo bringe ich die Siebenschläfer dann hin, dass sie überleben? Wenn sie woanders zulaufen, werden sie dort getötet. Sie im freien Wald auszusetzen, wird wenig bringen, da sie ja gerne unter Dächern sind. Und die Familie würde sich verlieren, weil man ja nicht alle zeitgleich fangen kann, das dauert ja vielleicht einige Wochen bis man so eine 10köpfige oder größere Familie eingefangen hat.

Liebe Grüße von Brigitte

Anschi Wiegand (28.04.2021):
Liebe Brigitte, ich glaube, ich habe mal einen Siebenschläfer gesehen vor einer Scheune hier im Ort... er suchte wohl gerade nach Futter dort. Ich habe ihm am nächsten Tag ein paar Keksreste hingebröselt... ich fürchte aber, der Winzer, dem die Scheune gehört, fand die Mieter dort auch nicht so toll. Schade, dass diese Tierchen immer auch Ungeziefer und Krankheiten mitbringen, sonst könnte man leichter mit ihnen leben. Hier in der Nachbarschaft wäre man wohl auch weniger zimperlich... die Mühe mit Lebendfallen hätte sich wohl kaum einer gemacht. Aber die meisten Nachbarn haben Katzen... die hätten das vielleicht erledigt... Wir hoffen, dass unsere Mäuse ihre Chance ergriffen haben und sich nun in den alten Baumstämmen in der Hecke am Feldrand neu eingerichtet haben... Lieben Gruß! Anschi

tryggvason (olaf-lueken2web.de)

27.04.2021
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Liebe Anschi,
die schönsten Geschichten schreibt das Leben selbst. Ich kenne Leute, die glücklich wären,
würden sie über genügend Mäuse (Geld) verfügen könnten.
Tolles Gedicht !
HG Olaf

Anschi Wiegand (28.04.2021):
Dankeschön! Ja... über Langeweile können wir nicht klagen in dieser eigentlich tristen Zeit... es gibt immer was zu bestaunen. Mäuse im Sinne von Geld laufen einem leider meist nicht so einfach zu...*lach* Herzlichen Gruß! Anschi

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