Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Abrakadabra - Hokus Pokus Fidibus“ von Olaf Lüken

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Renate Tank (renate-tankt-online.de)

29.04.2021
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GABEN
darf man nicht missbrauchen
und kein Geld aus ihnen schlagen.
Manche Menschen haben Gaben.
Sie können das erst selbst nicht fassen,
weil diese Gaben sich niemals befehlen lassen.
Es geschieht einfach an dir; auch Angst
geht lange Zeit mit einher...
Dir das selbst zu glauben, fällt so schwer.
Die Demut wird über Jahre geprüft;
etwas wächst in dir wie in einem Verlies...
Wer in Christus seinen Grund hat,
ist der Echtheit gewiss.

Liebe Grüße an dich - Renate


Olaf Lüken (29.04.2021):
Hallo Renate, es gibt Menschen, die sich durch besondere Gaben auszeichnen. Es ist ein Geschenk, vielleicht auch ein paranormales. Geschenke haben eine Verpflichtung. Sie "müssen" kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Selbst die beste Gabe zeigt nur eine kleine Spalte mit Himmelsaussicht. Alles andere entnehme ich der Bibel. Denke ich. Deine Gedanken, schlagen, wenn ich das sagen darf, einen ähnlichen Ton an. Herzliche Grüße ! Bleib gesund ! HG Olaf

Sonja-Soller (sonjasollerweb.de)

29.04.2021
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Wieder sehr gut geschrieben lieber Olaf,
ich gestehe, ich bin auch abergläubisch (hat meine Mutter mir angetan).
Bei manchen Dingen glaube ich an das Übersinnliche.

Olaf Lüken (29.04.2021):
Hallo Sonja, ich glaube ebenfalls an Phänomene, die sich so einfach nicht erklären lassen. Was mich stört ist der Glaubenswirrwarr. Wenn Leute (z.B. die Geißler) sich blutig schlagen, dann hat das mit Religion wenig zu tun. Auch die Esoterik führt konsequent in die Irre. Das es Menschen gibt, die die Schau besitzen (z.B.Spökenkiekerei), glaube ich. Permanent abgelenkte Zivilisationsangehörige werden das nicht verstehen ! Über deinen Kommentar habe ich mich gefreut ! Danke. HG Olaf

Hanns Seydel (rudiger160965gmx.de)

28.04.2021
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Guter Olaf,

bei Deinem hervorragenden Gedicht (einem toll geschriebenen 7strophigen 4Zeiler mit hochintelligenten Paarreimen und die gewählte Kategorie "Glauben" ist bestens getroffen) wächst die Spannung von Strophe zu Strophe !!
Bei "Hexen" denkt man an die tragischen Hexenverbrennungen im Mittelalter. "Ketzer" gab es zu allen Zeiten, sie wurden vom Vatikan exkommuniziert. Bei "Sternengucker" denkt man an Astrologie und Geburtshoroskope und daran, dass in der Antike und im Mittelalter Feldherrn die "Auguren" befrugen, wie die Sterne vor einer Schlacht stehen.
Das großartig aufgebaute Gedicht hat rein formal seinen Mittelpunkt in der 4. Strophe (3 Strophen vorher, 3 Strophen nachher). Und genau da geht es inhaltlich um etwas ganz Wichtiges : "Was ist Wissen", war es nicht Sokrates, der sagte : "Ich weiß, dass ich nichts weiß" ?
Und jedem bekennenden Christen (wie mir) bedeuten die beiden letzten Verse des gelungenen Gedichtes äußerst viel, denn "der Glaube an einen Christengott" ist für überzeugte Christen das Allerhöchste, der Ausgangspunkt für die religiöse Überzeugung !!!
Daher ist "Hostienschändigung" ein ganz großes moralisches Verbrechen !
Es ist ein tief empfundenes Gedicht mit Nachwirkung, Olaf.
In der Navigation (also hier im Programm) sehe ich den Vorschlag, von Dir "Zisterzienserkloster" sich anzuschauen, aber wenn ich es anklicke, dann habe ich möglicherweise den hiesigen Kommentar weggeklickt.

GHG Dir von einem sehr bewegten Hanns (bleib gesund, also bis dann)

Olaf Lüken (29.04.2021):
Hallo Hanns, Plato lässt Sokrates in seiner Apologie folgendes sagen: "Ich weiß, dass ich nicht weiß." Das Wort "nichts" steht da gar nicht drin. Übrigens: Auch Cicero hat die Aussage Sokrates gern benutzt, allerdings mit der Version "nichts".Deine Analyse meines Gedichtes ehrt mich zwar, dennoch, glaube ich, nicht so strukturiert vorgegangen zu sein. MeineAbsicht war eine Art "Bilderregen" über den Unglauben. Assoziationen ohne Ende !" Ich glaube an einen 3er: Wissen - Glauben - Unglauben (auch:Esoterik) Für deine Gedanken danke ich dir und wünsche dir noch viel Erfolg !!! HG Olaf

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Lieber Olaf, Dein Gedicht erinnert mich an einen Witz:

Sie erhält eine SMS: "F...en!" Sie antwortet: " Du könntest ruhig etwas mehr Zauber in unsere Beziehung stecken!" Er: "Abrakadabra, F...en!" ...

Liebe Grüße,
Frank

Olaf Lüken (28.04.2021):
Hallo Frank, verstanden ! Ziel erreicht ! Der Leser bekam durch mein Gedicht eine weitere Assoziation.-So wirkte auf mich deine Falkengeschichte. Bilder, die in uns spontan neue Gefühle ausdrücken. Mehr ist m.E. auch gar nicht möglich. Gut Nächtle HG Olaf

freude (bertlnagelegmail.com)

28.04.2021
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Olaf, ich glaub an nichts,
höchstens noch an mich selbst.
Ein Abrakadabra und Hokus Pokus,
das gibt's nur bei der Zauberei,
und das sind Tricks, ich bin so frei.

Ein hervorragendes Gedicht,
das man besser nicht schreiben könnte,
hast du uns hiermit ins Haus gebracht.

LG Adalbert


Olaf Lüken (28.04.2021):
Lieber Adalbert, du hast mir ein Kompliment gemacht, das mich zurmLuftschnappen veranlasst. Ich sage dir nur: Dankeschön. Soetwas baut wirklich auf, und frei nach Eugen Roth: Ein Mensch fühlt gleich sie wie verwandelt, sobald man menschlich ihn behandelt ! HG Olaf

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Es ist immer wieder erstaunlich lieber Olaf, wie oft noch Mitmenschen an Hexen glauben! Über dies Thema hatte ich mich einst sehr oft mit meiner Mutter unterhalten, die hier auch immer lächelte! Vor allem in ganz kleinen Ortschaften, die am A... der Welt liegen! Olaf, Dir jedoch viele liebe Grüße von Franz

Olaf Lüken (28.04.2021):
Hallo Franz, Dankeschön. Auf den ersten Blick sieht mein Gedicht ziemlich verworren aus. Mir ist es wichtig, die tägliche Glaubensverwirrung und -verirrung deutlich zu machen. Andererseit: In Westfalen und im Münsterland gab es die Spökenkikerei, die Fähigkeit einzelner Persönlichkeiten, Dinge zu sehen, die der Mehrheit verborgen bleiben, ja unzugänglich sind. Vor diesen Sehern habe ich großen Respekt. Hermann Löns, Annette von Droste-Hülshoff und der Dichter Storm können da nicht irren. Deine Geschichte finde ich hochinteressant. Hexe stammt vom Urwort Hagazussa, die Zaunreiterin. Dabei handelt es sich um ein Wesen, das mit einem Bein auf der Dies-Seite steht und mit dem anderen im Jenseits. Alle Gute, lieber Heinz ! HG Olaf

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