Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Sonnenuntergang“ von Andreas Vierk

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rainer (rainer.tiemann1gmx.de)

29.04.2021
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Inhalt und Form deines Gedichts gehen leidenschaftlich eine pefekte Symbiose ein, die das Lesen zu einem Genuss macht, lieber Andreas. Sei herzlich von mir gegrüßt! RT

Andreas Vierk (29.04.2021):
Danke lieber Rainer, in diesem Fall musste sich die Leidenschaft die Form suchen. Zuletzt hatte ich die ganze Strophen umgestellt. Aber hat ja funktioniert. Liebe Grüße aus Berlin von Andreas

Klaus lutz (klangflockeweb.de)

28.04.2021
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Ein echt schönes Gedicht. Voll in die zwölf getroffen. Ein Meisterwerk für mich! Bleib dran! Klaus

Andreas Vierk (28.04.2021):
Vielen Dank lieber Klaus, ja ich bleib dran, aber bleib du auch bitte bitte bei deiner Sprache. Ich beziehe mich auf die Anmerkung zu deinem jüngsten Gedicht. Ich denke, ganz kurze Sachen sind nicht deins. Deine Sprache ist jedesmal wundervoll! Liebe Grüße von Andreas

Ingrid Bezold (in.bezoldt-online.de)

28.04.2021
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Liebes- und zugleich Todessehnsucht. Auf deine unergründliche Weise getextet. Ich komme als Leserin nicht dran vorbei, Andreas.
Was woll´n Schreibende mehr?

Grüße in den Abend schickt dir Ingrid



Andreas Vierk (28.04.2021):
Liebe Ingrid, hab vielen Dank für deinen Kommentar! Ich sammle schon lange meine Gedichte zu meinem nächsten Buch. Aber da möchte ich nur das Allerbeste drin haben. Liebe Grüße von Andreas

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Hallo Andreas, ein sehr kluger und vor allem gelungener Text, an dem man sich künftig ausrichten sollte.
Ich bin mehr als überrascht. Viele Grüße von Francis.

Andreas Vierk (28.04.2021):
Oh danke, Francis! Ausrichten sollte man sich vielleicht an seinen eigenen Sachen. Als ich vor 30 Jahren mein erstes Forum (eine Künstlerkneipe in Berlin) hatte, sagten wir, wir müssten "die eigene Sprache" finden. Es hat dann eine ganze Weile gedauert, bis ich sie gefunden habe. Naturlich hatte ich auch "Lehrer". Meine Lehrer waren Celan, Rilke, Tarkowskij und Lorca ua. Liebe Grüße von Andreas.

freude (bertlnagelegmail.com)

28.04.2021
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...Andreas, beim Lesen deines Gedichtes fühlt man förmlich wie die Sonne untergeht.

LG Bertl.


Andreas Vierk (28.04.2021):
Danke Bertl, hoffentlich scheint sie noch romantisch genug. Das "Hach"-Gefühl soll ja noch zu spüren sein. LG Andreas

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Hallo Andreas. "Verlangen - Leidenschaft", so würde ich sagen, dies ist in Deinem Gedicht sehr stark ersichtlich! Grüße Franz

Andreas Vierk (28.04.2021):
Lieber Franz, ich wollte das Gedicht eigentlich auch unter der Rubrik "Leidenschaft" einstellen. Dann entschied ich mich aber doch für "Liebe". Grüße von Andreas

readysteadypaddy (onkel.merlinweb.de)

28.04.2021
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Puh...

Lieber Andreas,

Ich finde immer an genau den Stellen, wo deine Gedichte ins Selbstmörderische kippen das eigentlich Dichterische an ihnen verraten. Das ist natürlich ein hochrossiger Blickwinkel, ich weiß. Und es stimmt auch nicht so ganz. Die dichterische Form bleibt ja gewahrt, und es gibt ja in der kassischen Dichtung zahlreiche Dichter, die einen ähnlichen Ansatz hatten, z.B. Baudelaire. Aber es geht mir ja immer auch um Inhalte. Ich finde die Sehnsucht, sich in einer Frau verlieren zu wollen angesichts übersteigertem Kapitalismus und der Preisgabe des eigentlich Menschlichen sehr nachvolziehbar. Nur: Wenn man sich ihr zum Fraß vorwirft, kommt man meins Erachtnes aus der Sache auch nicht raus. Der Wunsch nach Tod wird einem, glaube ich, wirklich erst mit dem leiblichen Tod erfüllt. Darum ist meines Erachtens nach das Bemühen um ihn auch völlig fruchtlos. Es ist, denke ich, sinnvoller, sich im Leben um das Leben zu bemühen. Und sei es auch nur in kleinen Schritten. Leben MIT Bewusstsein des Schlimmen, aber Leben. Mein neues Gedicht "Trumans weißes Haus" deutet das vielleicht ein bisschen an. Deswegen: Lass die Hoffnung niemals sinken. Der Mai kommt. Egal, was wir Menschen wieder für einen Blödsinn machen.

Dein Gedicht ist aber (ohne jedes "aber") hervorragende Liebeslyrik, in der auch die Zeit, in der wir leben, mitschwingt. Ich finde es dein Gelungnenstes und Berührendstes seit langem!

Mit leichter Feder, wie nur die Wehmut leicht sein kann, grüßt dich dein

Hamburger Herzensdichter
Hadubrand Hauke Hintermdeich

(nachdem ich Elke gerettet habe, und in meiner Aufgabe als Sturmflutwarner in Rente gegangen bin.).

Andreas Vierk (28.04.2021):
Lieber Patrick, hoffentlich verwechselst du nicht HAUKE Haien mit EIKE von Repgow (Sachsenspiegel). Dass meine Schwester Heike heißt, macht die Sache auch nicht leichter. - Sie meine Lieblingswörter "Tod" und "Sterben" doch mal als Metaphern für Liebeserfüllung. Ich bin halt ein kleiner Tristan. Die Mittelstrophe konstatiert auch nicht lösbare gesellschaftliche Missstände, sondern eher ein seit 300 Jahren etabliertes moralisches Muster. Die Frage ist, WIE man sterben möchte, liebend oder funktionierend? Oder anders gefragt: Was meinte Jesus mit dem "Reich Gottes"? Das Paradies oder das Schlaraffenland? Erst die weitgehend säkularisierte evangelische Kirche hat Jesus zum bloßen Sozialbruder runtergebrochen. Deshalb ist das "Sterben" in dem Gedicht natürliche keine feige Flucht vor dem kommunistischen Teilen elektrischer Geräte (obwohl ich auch da versucht bin, zu sagen: "Meins bleibt meins, wie's singt und lacht") Liebe Grüße vom alten Holländer Baer van Kuchen

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