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„Nichts........“ von Sonja Soller

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Goslar (karlhf28hotmail.com)

30.04.2021
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Liebe Sonja,
schau nur rüber in nach Amerika, dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Wo Leute auf Bürgersteigen im primitiven Obdach leben und nach einer neuen Spritze schreien, wo sie auch verrecken an allen Ecken. Seit der fraglichen Wahl strömen
Tausende Mittelamerikaner ins gelobte Land. Darunter auch solche, die sich einfach den anderen anschließen. Drogenhändler und auch Verbrecher aller Art. Was ist aus dieser Welt, auch im Hinblick auf Covid-19 aus dieser Welt geworden ?

Gern gelesen dein Gedicht.

Herzlich Karl-Heinz

Sonja Soller (30.04.2021):
Lieber Karl-Heinz, unsere Welt ist nicht mehr wie sie war. Sie war schon immer nicht ganz in Ordnung, Aber es wird immer schlimmer. Wenn Menschen obdachlos werden, hat es sicher vielerlei Gründe, Menschen, die einfach aussteigen wollen, die sich von unserer "normalen" Gesellschaft einfach trennen wollen, die meisten aber sind in Not geraten und bräuchten Unterstützung. Das es in den reichen Ländern überhaupt Obdachlose gibt und wie sie teilweise in den dafür vorgesehenen Unterkünften untergebracht sind, ist schon armselg. Man kann sicher nicht allen helfen, manche wollen sich auch gar nicht helfen lassen. Aber das sagt auch schon viel über eine Gesellschaft aus. Die einen haben viel zu viel, die andern haben "Nichts". Viel Dank für Deinen ausführlichen Kommentar. Herzliche Grüße aus dem nachdenklichen Norden, Sonja

Ralph Bruse (ralphbrusefreenet.de)

29.04.2021
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Würden nur ein paar Leute mehr die Hand hinstrecken und aktiv helfen, statt zerreden und bemitleiden, gäbe es auch mehr ´Licht´, Sonja.

ahoi Ralph (der aktuell im Duett mit Ingrid bei den Geschichten was zu erzählen hat)

Sonja Soller (30.04.2021):
Da hast Du sicher recht, nur mit dem Helfen ist es auch so eine Sache, viele wollen sich aus Scham gar nicht helfen lassen. Das es überhaupt in einem reichen Land wie Deutschland Obdachlos gibt, sagt schon viel aus. Aus dieser Situation herauszukommen braucht es viel Mut und einen noch stärkeren Willen und ein Licht, das für den Betreffenden am Horizont leuchtet. Nächtliche Grüße aus dem Norden, Sonja

Michael Reissig (mikel.reiiggmail.com)

29.04.2021
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Liebe Sonja,
die Anzahl der Menschen, die straffällig geworden sind und als Obdachlos auf der Straße leben müssen, die schon seit Langem resigniert haben, nimmt leider stark zu. Dies ist ein absoluter Teufelskreis, den du emotional bildhaft stark in Worte gefasst hast!
LG. Michael

Sonja Soller (30.04.2021):
Vielen dank lieber Michael, es sind nicht nur die aus Verzweifelung straffällig gewordenen, sondern alle Obdachlosen, die aus Not in diese Lage geraten sind. Traurig ist, dass so etwas in unserer ach so reichen Gesellschaft überhaupt möglich ist. Auf der einen Seite sind die, die viel zu viel haben und auf der anderen Seite, die , die "Nichts" haben, oder nicht mehr haben. Sie bräuchten ein kleines Licht (Hilfe) am Horizont. Nächtlich Grüße aus dem Norden, Sonja

Ingrid Bezold (in.bezoldt-online.de)

29.04.2021
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Viele Menschen kommen durch Arbeitslosigkeit oder nach Scheidungen in diese Situation. Trotzdem: Hoffnungslos? Mut gehört dazu und der feste Wille, sich wieder aufzurappeln. Vielleicht auch Menschen, deretwegen man wieder ein Dach übern Kopf anstrebt.
Dein Gedicht regt zum Nachdenken an, Sonja.
Grüße in deinen Abend von Ingrid


Sonja Soller (29.04.2021):
Vielen Dank Ingrid, für Deinen Kommentar, die Menschen ohne sozialen Halt, haben es sehr schwer. Ich habe nur ein Schicksal beschrieben.Viele Versuche wieder einen Fuß in die Gesellschaft zu bekommen, scheitert oft an der gegenseitigen Hemmschwelle. Die Gründe sind sehr vielfältig warum jemand abstürzt. Selbst wenn jemand helfen will, wird die Hilfe aus Scham oft nicht angenommen. Herzliche Grüße aus dem Norden, Sonja

Anschi (Anschipostweb.de)

29.04.2021
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Es gibt sie, diese Lichter... doch oftmals haben sich einzelne Menschen schon derart aufgegeben, dass sie die Lichter nicht sehen, Hilfen nicht annehmen wollen. Dann tut es sehr weh, zusehen zu müssen, dass man nicht helfen kann, auch wenn man will...
Ich sah einige Jahre einen Mann in zerlumpter Kleidung... immer morgends um die gleiche Zeit wenn ich zur Arbeit fuhr. Die Kleidung fiel ihm fast vom Leib. Ein Freund, der mit Obdachlosen schon gearbeitet hat, empfahl, ihm etwas zum Anziehen zu schenken... es war ein kalter Winter und ich dachte immer, der muss doch erfrieren. Einmal hielt ich an und reichte ihm in einer Tasche einen dicken Pullover, den ich ihm schenken wollte. Doch er wehrte nur ab und sagte "Nein nein"... und ging weiter... Im letzten Winter sah ich ihn nicht mehr... entweder zog er weiter... oder er ist ganz gegangen...

Nachdenkliche Grüße! Anschi

Sonja Soller (29.04.2021):
Vielen dank Anschi, für Deinen ausführlichen Kommentar, ja, so ähnliche Erfahrung habe ich auch gemacht, aber auch auch die andere Seite. wo der reisende Obdachlose sich sehr über die Hilfe bedankt hat. Alles hat immer zwei Seiten. Es gehört Mut auf beiden Seiten dazu, zusammenzukommen. Herzliche Grüße aus dem nachdenklichen Norden, Sonja

freude (bertlnagelegmail.com)

29.04.2021
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Sonja, das gilt für alle Obdachlosen.

LG Bertl.

Sonja Soller (29.04.2021):
Da hast du recht, lieber Bertl, ich habe hier nur ein Schicksal beschrieben. Es gehört Mut dazu Hilfe zu geben und Hilfe anzunehmen. Die verschiedensten Gründe können zur Obdachlosigkeit führen. Oft fehlt es an dem starken Wllen, von vorne anzufangen. Ich vermag nicht über diese Menschen zu urteilen. Herzliche Grüße aus dem nachdenklichen Norden, Sonja

tryggvason (olaf-lueken2web.de)

29.04.2021
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Straffällig - auf irgendeine Art und Weise - könnte nahezu jeder werden,
um es ganz vorsichtig auszudrücken.
In einer Welt, wo einsame Menschen ausgeknipst werden,
tut mir dieser Mensch (!) gleich doppelt leid.
Ein zu meinen Herzen gehendes Gedicht.
HG Olaf

Sonja Soller (29.04.2021):
Lieber olaf, vielen Dank für deinen Kommentar, ich habe hier nur ein Schicksal beschrieben, es müssen nicht alle Obdachlosen im "Knast" gesessen haben. Die verschiedensten Gründe können zur Obdachlosigkeit führen. Über diese Menschen mag ich mir kein Urteil erlauben. Es ist traurig, dass es überhaupt Obdachlose in unserem so reichen Deutschland gibt. Herzliche Grüße aus dem nachdenklichen Norden, Sonja

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