Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Die Traurigkeit in mir“ von Anschi Wiegand

Das Gedicht lesen - oder weitere Beiträge und Infos von Anschi Wiegand anzeigen.

Beiträge anderer Autorinnen und Autoren aus der Kategorie „Emotionen“ lesen

Sonnenfisch (sonnenfischlive.de)

02.05.2021
Bild vom Kommentator
Mir gefällt, dass du darüber dichtest,
werte Anschi! Doch i. a. bekommt der Mensch
als Antwort darauf im Grunde nur,
dass niemand so recht weiß,
wie mit Traurigkeit anders umgegangen werden könnte
als zu putzen, als einzusehen, dass sie dazugehöre,
wie der Regen zum Wetter ...
oder dass sie uns Tiefgang bringe ...
So ging es mir bis vor kurzem auch, doch dann fand
bei Daniele Ganser, ein Friedensforscher aus der Schweiz)
etwas, was mich diesbezüglich
sehr erfreute: in den Minuten 21 (24) bis 30 (32)
spricht er über ACHTSAMKEIT (mit Atemübung):
und zwar in seinem Video über das "Imperium USA -
Die skrupellose Weltmacht" (Berlin 02.10.2020) ... 1:50:29 Minuten)
(auf YouTube im Gespräch mit Ken Jebsen):
wir seien nicht unsere Traurigkeit:
wir seien Bewusstsein und mit diesem Bewusstsein
könnten wir unsere schmerzendeTraurigkeit betrachten,
ihrer inne sein ... dadurch löse sich unsere Identifkation mit unserer Traurigkeit:
wir kehrten zurück in unsere Gottesebenbildlichkit (1. Mose 1, 27)
und die Traurikeit transformiere sich "von selbst" -
in Wahrheit: durch das göttliche Licht, das wir eigentlich sind:
es entstünden Friede, Einverständnis, ja Dankbarkeit!
Und ich finde: man sieht es ihm an, dass er diese Übung
regelmäßig vollzieht. ... auch in "Gespräche mit Gott" Band 1
von Neale Donald Walsch wird gesagt,
wer wir eigentlich sind:
weder unsere Traurkeit noch unsere hadernden Gedanken:
Gottes Ebenbilder - als eine Potenz,
die geübt sein will. Wichtig dabei: diese Traurigkeit
zu nicht bewerten - gleichermaßen einen Zorn oder
andere Gefühle oder unsere kleinen Gedanken im Ego:
nur betrachten, beobachten, inne werden. .....
Herzlich: der August, der Obiges entdecken durfte
als eine Perle jenseits
all dieser genannten Alltagsstrategien!

Anschi Wiegand (02.05.2021):
Lieber August, herzlichen Dank für deinen Kommentar und das Teilen deiner ermutigenden Erkenntnisse! Ich sehe es auch so, dass ich nicht die Traurikeit BIN... sondern dass alle meine Gefühle in ihrer Gesamtheit zu mir gehören - und dass ich als Christ auch die Gewissheit habe, dass ich diese Gefühle abgeben kann an den Gott, der mich geschaffen hat. Deswegen widerspricht es sich aus meiner Sicht auch nicht, wenn ich es annehme, dass diese Traurigkeit zu mir gehört... genauso wie das Glück und die Freude... Mit herzlichen Grüßen! Anschi

Renate Tank (renate-tankt-online.de)

30.04.2021
Bild vom Kommentator

Liebe Anschi,
aus deinen Gedichten kann ich immer wieder
herauslesen, wie empfindsam du bist.
Das ist schmerzhaft für dich und auch schön...
Denn immer wirst du Wege ín die Tiefe gehn.
Und aus der Tiefe schöpfst du Schätze,
die dich lehren und die die Liebe in dir
um ein Wichtiges vermehren...

Ein lieber Gruß in den 1. Mai - Renate




Anschi Wiegand (02.05.2021):
Dankeschön, liebe Renate, für deine netten Worte! Lieben Gruß! Anschi

Bild vom Kommentator
Zuweilen gehört etwas Traurigkeit zum Leben liebe Anschi, denn die Sonne, diese scheint auch nicht jeden Tag! Beste Wünsche jedoch und Grüße Franz

Anschi Wiegand (30.04.2021):
Da gebe ich dir völlig Recht, lieber Franz - das war auch mein Fazit dieses Prosa-Textes! Und wenn ich das Dunkel nicht kenne, wie sollte ich das Licht erkennen? Lieben Gruß in den Mai! Anschi

tryggvason (olaf-lueken2web.de)

30.04.2021
Bild vom Kommentator
Meine Mutter hatte "für alle Fälle" eine Lösung besonderer Art: "Olaf, immer wenn ich mich über irgendetwas ärgere oder eine Laus mir über die Leber rennt, fange ich an zu putzen."
Meine Mutter sah Dreck, wo es kein Dreck zu sehen gab. Als Lösung würde ich die Einstellung
meiner verstorbenen Mutter nicht empfehlen. So what ! Pass gut auf dich auf, bestimm weiter
deinen Lebenslauf !
HG Olaf

Anschi Wiegand (30.04.2021):
Mancher "putzt" seinen Frust auf diese Art weg, wie es deine Mutter tat, lieber Olaf! Mir liegt das leider so gar nicht, sonst würde es hier viel mehr blitzen und blinken, doch mir reicht es, wenn es halbwegs wohnlich ist. Aber es stimmt schon... wenn es außenrum nicht schön ist, ist das Bedürfnis schon oft stärker, wenigstens punktuell "Ordnung" zu schaffen... wenn es gelingt, freu ich mich, dass endlich mal wieder ein Punkt auf der "To-do-Liste" erledigt ist... *grins* Herzlichen Gruß zurück! Anschi

freude (bertlnagelegmail.com)

30.04.2021
Bild vom Kommentator
...Anschi, Gründe zum Traurig sein gibt es viele,
aber sollten wir nicht dennoch zufrieden sein?

Das Leben ist einmal kein Wunschkonzert und dafür geht es uns immer noch gut.

LG Bertl.

Anschi Wiegand (30.04.2021):
Genau das wollte ich mit meinem Text ausdrücken... :-D Die Traurigkeit ist nur EIN Teil unseres Lebens, sie gehört dazu, wie der Tag zur Nacht und umgekehrt. Und wie will man Glück erkennen, wenn man die Traurigkeit nicht kennt? Lieben Gruß! Anschi

Nicht vergessen: Eigenen Kommentar zum Gedicht verfassen!

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für die Leserkommentare liegen bei den jeweiligen Einsendern.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für die Beiträge oder von den Einsendern verlinkte Inhalte.
Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).