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„Freiheit“ von Adalbert Nagele

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Bertl, Freiheit ist immer auch die Frage: Wovon hat man sich befreit. Die Freiheit der Berge funktioniert völlig ohne ideologischen Denken.
LG Bernhard

Adalbert Nagele (04.05.2021):
...richtig Bernhard, vielleicht beantwortet die leider schon verschiedene Milva die Frage. https://www.youtube.com/watch?v=8e8JXtwutVk LG Bertl.

Renate Tank (renate-tankt-online.de)

04.05.2021
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Schon manchen hat es arg geschmissen,
wenn er glaubte, unbezwingbar zu sein.
Freiheit ist für mich ein großes Wort,
darunter stellt sich vieles ein...
Ich fühle mich frei und nicht bestimmt,
weil ich im Geiste frei sein kann.
Bewundere staunend alle Werke,
deren Schönheiten klopfen bei mir an.
Auch dein besonderes Aquarell hat es
mir wieder angetan!
Ich fühle mich frei, weil ich Zeit für mich habe.
Die Uhr ist zweitrangig geworden.
Manchmal greifen auch einige Sorgen,
doch ich kann mir viel Freude borgen!
Eine große Freiheit, die ich verspüre:
ICH KAM EINFACH BEI MIR AN.
Das ist ein wirklich schönes Geschenk,
wenn man das fühlen kann...

Liebe Gedankengrüße schicke ich dir
- Renate

Adalbert Nagele (04.05.2021):
...Renate, sehr berührend deine Worte und mit dieser Einstellung hast du schon gewonnen. Eine gN8 und lG, Bertl.

Hanns Seydel (rudiger160965gmx.de)

04.05.2021
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JUHU, ein neues Gesamtkunstwerk (Gedicht und Aquarell) von einem der größten Meister unserer Zeit !! Der Tag ist wieder einmal gerettet !


Guter Adalbert,

bei diesem ganz hervorragenden Gedicht geht es - wie der gewichtige Werktitel bereits aussagt - um DENJENIGEN Bereich, der für die persönliche Entfaltung die größte Bedeutung hat !!!
Es handelt sich hier um eines der wichtigsten Gedichte überhaupt (es ist für mich persönlich eindeutig besser als mein eigenes seinerzeitiges "Von der Freiheit") !!
In der Diktatur gibt es KEINE Freiheit (alles Geschriebene wird zensiert), diese gibt es NUR in der wichtigsten Staatsform, eben der Demokratie.
Doch dieses Meisterwerk von Dir muss im Einzelnen betrachtet werden, denn jede Strophe sagt Wesentliches aus :
1. Strophe ("... größte Gut ... braucht es Mut ... brechen ... hervorzustechen").
Die beiden ersten Verse stehen bereits für Ganz Wichtiges. Ohne Freiheit ist keine (freie) Entfaltung möglich. Ja, man muss mutig sein, denn ohne Mut ist auch nichts möglich. Und Freiheit bedeutet eben auch Meinungsfreiheit, gesprochen und/oder geschrieben. "NEUE Denkgewohnheiten", ja, das ist unbedingt erforderlich, doch leider hat nicht Jeder den gleichen beweglichen Geist. Manche halten starr an Irrtümern fest und begehen damit immer wieder dieselben Fehler.
2. Strophe ("... Willenskraft ... Vorhaben ... Entscheidungen ... nachzuäffen").
Wille ist unbedingt erforderlich, um ein Ziel zu erreichen. Ein konkretes Vorhaben muss Jeder haben, sonst ist sein Alltag sinnlos. Eigene Entscheidungen zu treffen ist sehr wichtig für das ganze Leben, doch zu überlegen sind gut gemeinte Ratschläge. Manchen Anderen nachzuäffen kann wohl Demjenigen nicht passieren, der sich seine eigenen Gedanken über wichtigste Sachen macht und daraus die entsprechenden Schlüsse zieht.
3. Strophe ("... Denken ... Gewissen ... weltanschaulich ... verändern").
Denken und Gewissen stehen in einem engen Zusammenhang, denn das Denken bewirkt ja das entsprechende Gewissen. Ja, und gerade durch das Weltanschauliche können beispielsweise Mißstände behoben und die Zustände zum Besseren verändert werden.
4. Strophe ("... Berge ... Zwerge ... Elan ... Gipfel").
Die Berge sind in der Natur das Größte, sie stehen für unveränderliche Stabilität. Ja, gegen die sind wir Menschen wirklich klein, also echte Zwerge. Der Elan ist von größter Wichtigkeit, denn nur ER führt einen zum Gipfel (dem Ziel).
Ein fabelhaftes Gedicht, das Einen in jeder Hinsicht nicht mehr los lässt !!
Und das einmalige Aquarell, hier kann man nur sagen : Großartiges Kunstwerk !

Und Deine unglaubliche Kreativität bewog Dich, hier ein anderes - grandioses - Schriftbild zu wählen als sonst; ja, da sieht man den Ästheten, den Maler-Dichter, einfach super !!
Ich weiß jetzt nicht mehr, ob DU es warst, im vergangenen Jahr wurde einmal so anerkennend geschrieben, dass (wenn ich in Schreibrausch gerate) meine Kommentare echte Rezensionen seien. Ja, sich mit herrlichen Gedichten Anderer (beispielsweise mit Meisterwerken wie Deinen) intensiv zu beschäftigen, das kann wahrlich so erhebend sein wie ein eigenes Gedicht zu entwerfen und zu verwirklichen !
Und was doch die um die 70jährigen (wie Du, Franz, Karin und Andere) für eine Kreativität an den Tag legen; da kann ich als 55jähriger "nur" bewundernd staunen !

GLG Dir von Hanns
( Oh, bester Adalbert, ich bin derzeit in emotionalen Fluten : Vater todkrank; ich selbst platze vor neuen Ideen; Kommentierungsdrang - also Schreibrausch -; die Gartenverwalterarbeit nimmt mich jahreszeitbedingt sehr in Anspruch; letztendlich immer noch die Skepsis mit der Impfung : Meine Mutter hat immer noch Schmerzen im Arm seit der Impfung; - Jetzt gerade regnet`s im Saarland, also KEINE Gartenarbeit, mein Vater ist heute nachmittag praktisch NUR am Schlafen; ich muss jetzt einfach meinem Schreibdrang nachgeben, also bis dann, großer Meister, dem ich IMMER gewogen bleibe - DIESE dichterische Freundschaft wird NIE vergehn ! )

Adalbert Nagele (04.05.2021):
...Hanns, beim Kommentieren bist du eine Asse; und dein Statement, das ist einfach Klasse! Besten Dank und lG, Adalbert.

Michael Reissig (mikel.reiiggmail.com)

04.05.2021
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Lieber Adalbert,
eine Strategie bedarf es generell, um das anvisierte Ziel einer neuen Freiheit wiederherzustellen! Und diese Freiheit muss hart erkämpft werden. Zudem gehört eine Weitsicht in Bezug auf weltanschaulichen Themen unbedingt mit dazu. Um diese Weit-bzw. Anstrengungen in vollem Umfang genießen zu können, erfordert dies Große Anstrengungen. Jedoch das phänomenale Panorama auf den Gipfeln belohnt all' die Mühen! Ein supertoller Text und dazu ein starkes Aquarell, wobei besonders die roten Farbtöne eine rote Linie symbolisieren, die vor dem Stillstand warnen, falls die Strategien des Aufstiegs natürliche Grenzen setzen!
LG. Michael

Adalbert Nagele (04.05.2021):
...Michael, du hast wieder mal in Allem Recht! Ein Dankeschön für deinen super Kommentar und lG, Bertl.

Andreas Vierk (Andreasvierkgmx.de)

04.05.2021
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Lieber Bertl,
Freiheit ist Einsicht in die Notwendigkeit - sagen die Kommunisten stets. Und well es ein zynischer Spruch ist, weiß man auch, wes Geistes Kinder sie sind. Also nicht nur Vorsicht vor rechtsaußen, sondern auch vor linksaußen. Das gilt, glaube ich, in allen europäischen Ländern. Und nochmal Vorsicht: Freiheit und Big Brother passen nicht zusammen, genauso wenig wie Freiheit und Neusprech, Freiheit und Bücherverbrennung usw.
LG Andreas - und es lebe die Freiheit!

Adalbert Nagele (04.05.2021):
Andreas, Hegel war der erste, der das Verhältnis von Freiheit und Notwendigkeit richtig darstellte. Für ihn ist die Freiheit die Einsicht in die Notwendigkeit. »Blind ist die Notwendigkeit nur, insofern dieselbe nicht begriffen wird.« Nicht in der geträumten Unabhängigkeit von den Naturgesetzen liegt die Freiheit, sondern in der Erkenntnis dieser Gesetze, und in der damit gegebnen Möglichkeit, sie planmäßig zu bestimmten Zwecken wirken zu lassen. LG Bertl - es lebe der Idealismus.

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Hallo Bertl, man sagt ja, auf den Berggipfeln da wohnt die Freiheit! Irgendwie stimmt das ja auch: steht man auf einem noch so kleinen Hügel und schaut hinunter in die Ebene, glaubt man schon ein bisschen frei zu sein. Meinen Gedanken freien Lauf zu lassen, ist auch ein befreiendes Gefühl. Ebenso meine Meinung äußern zu dürfen, empfinde ich auch als Freiheit. Oh, ich komme wieder ins Plaudern. Dir wünsche ich noch einen gedankenreichen Tag, Helga

Adalbert Nagele (04.05.2021):
...du hast es gut erkannt Helga;-) es gibt kaum Schöneres als frei zu sein. Merci und lG, Bertl.

Elin (hildegard.kuehneweb.de)

04.05.2021
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Lieber Bertl,

in deinem ausdruckstarken Gedicht gibst du wieder, dass dir die Berge
sehr angetan sind und du so die Freiheit empfindest. Von denen gibt
es bei uns nichts, aber viel Wald mit vielen Seen und da spüre ich so
meine Freiheit.

Schicke dir liebe Grüße von Hildegard

Adalbert Nagele (04.05.2021):
...egal ob Meer, ob Berge oder Seen; in der Natur ist's überall recht schön. Merci und lG, Bertl.

rnyff (drnyffihotmail.com)

04.05.2021
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Ein bemerkenswertes Gedicht zur Freiheit, doch die Berge sehe ich lieber aus der Ferne, hier bei gutem Wetter (nicht heute, da stürmt es ) täglich Eiger, Mönch und Jungfrau. Ansonst sind sie aus der Nähe nicht so mein Ding, es kann einem immer ein Stein auf den Grind fallen. Da liebe ich das Meer doch viel mehr, weit draussen nur Wellen und Wasser, Delfine und Vögel und kein Stein fällt vom Himmel. Lieber Gruss Robert

Adalbert Nagele (04.05.2021):
...Robert, ich weiß, du bist am Meer daheim, aber das kann im Moment leider noch nicht sein. Ich hoffe, du bist schon geimpft, dann wird bald Vieles wieder leichter möglich. LG Bertl.

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Hier mein Spezl muss man nichts anfügen und es ist alles gesagt! So denke ich auch, dass das Bild absolut zu Deinen Gedanken passt Don Bertolucci und es gibt keinen anderen Ort auf der Welt für mich, an dem man der Freiheit so nahe ist, als in der Bergwelt!
Verständlich dass ich die Freiheit in meinem Leben immer sehr schätze! Grüße Dir von Don Francesco


Adalbert Nagele (04.05.2021):
Am Meer, da gibt es das Gefühl der Freiheit noch. Merci Francesco und lG, Bertolucci.

Anschi (Anschipostweb.de)

04.05.2021
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Das Gefühl, das du in den Bergen empfindest, habe ich am Ufer der Nordsee, wenn ich in die Weite blicke!
Schöne Gedanken zum Thema "Freiheit"
gern gelesen
von Anschi

Adalbert Nagele (04.05.2021):
...Anschi, das Gefühl der Freiheit empfinde ich auf Bergen wie am Meer, es kommt sonst nirgendwo so deutlich daher. Hab Dank und lG, Bertl.

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Lieber Bertl! Ich denke, ich habe dir schon des Öfteren in Kommentaren mitgeteilt, wie sehr ich die Berge liebe. Ich fühle mich auch nur dort wohl, wo Berge sind. Natürlich haben wir nicht solche wie bei euch aber das Mittelgebirge ist auch schön, finde ich.Dein Bild ist auch wieder super.Vor allem die Farben bewundere ich. Schicke dir herzliche Grüsse, hier stürmt und windet es schon seit heute Morgen, herzlichst Karin

Adalbert Nagele (04.05.2021):
...Karin, am Meer und in den Bergen, da fühle ich mich frei. Ein Dankeschön mit lG, Bertl.

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