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„DIE GATTIN“ von Hanns Seydel

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rainer (rainer.tiemann1gmx.de)

07.05.2021
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Die Inhalte deiner Werke sind grundsätzlich gut. Ich denke jedoch, immer ein wenig zu lang. Unser Professor für Germanistik riet uns seinerzeit: In der Kürze liegt die Würze! Auch Balladen könnten kompakter sein, um sie in sich aufnehmen zu können. Ansonsten gern gelesen von RT
P.S. Habe meiner Frau - ganz kurz - mein "Einfach die Beste" geschrieben.

Hanns Seydel (07.05.2021):
Guter Rainer, hab Dank für Dein Lob !!! Ja, die Länge : Ich komme ursprünglich von der musikalischen Komposition her; der Komponist Anton Bruckner, dessen Sinfonien zur damaligen Zeit (Spätromantik) die längsten der bisherigen Musikgeschichte waren (erst Gustav Mahler hat später noch längere geschrieben) antwortete auf die Frage eines Kritikers bezüglich der übergroßen Länge seiner Sinfonien : "Wissen Sie, mich drängt`s halt zur großen Form." Und mir geht es so, wenn ich in Schreibrausch gerate. Beim Dichten und Kommentieren könnte ich im Prinzip anfangen und nicht mehr aufhören. Jetzt muss ich unbedingt "Einfach die Beste" lesen (Neugier gehört zum Wessen des Dichters), bis gleich ! --- So, ich bin wieder zurück : Dein Gedicht hat über 1.160 Aufrufe (!!) und 8 Kommentare ausgelöst ! Kategorie und Suchbegriffe ("Dankbarkeit" empfinde ich grundsätzlich als besonders wichtig) sind absolut zutreffend; es handelt sich um einen 3strophigen 4Zeiler mit sehr schönen Kreuzreimen von besonderem Wert. Dein herrliches Gedicht hat wertvollste Inhalte in jeder Strophe ("Gott uns gesegnet, Glück, Arbeit spät heim, Kerzenschein, Familie, Freundschaft"). Deine Frau muss sehr glücklich mit Dir sein - einfach herrlich; und "Simply the best" ist wahrlich eines der besten Lieder, die Tina Turner je gesungen hat. Du siehst : Der Schreibrausch hat den Hanns wieder erfasst ! GLG Dir von Hanns ( Aber richtig ist, und das gilt immer : "In der Kürze liegt die Würze." Ich sehe es hier im Forum; Viele können in 1 oder 2 Strohen Wesentliches aussagen - bis dann, Guter. )

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Lieber Hanns, auch wenn es zuweilen Blitz und Donner bei uns gibt, "meine Frau ist für mich, "Meine große Liebe"!! Grüße Dir Franz

Hanns Seydel (05.05.2021):
Guter Franz, hab herzlichen Dank für Deinen Kommentar !!! Eure Ehe ist etwas ganz Wunderbares !! GLG Dir zurück von Hanns

Anschi (Anschipostweb.de)

05.05.2021
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Lieber Hanns,
tatsächlich gleicht dein Gedicht einer Ballade sowohl im Ausdruck, als auch im gesamten Inhalt! Trotzdem denke ich, die Frau, für die die Zeilen gedacht sind, wird sich geschmeichelt fühlen. Wenn auch manche Textzeile für eine heutige Frau vielleicht wirklich etwas "too much" ist... (wir Frauen werden eher misstrauisch, als dass wir uns freuen, wenn zu dick aufgetragen wird...*schmunzel*) Mir gefällt darum die (relativ) schlichte letzte Strophe am Besten! :-)
Dennoch stimme ich den beiden bisherigen Kommentatoren nicht zu, dass es "allein" besser sei und dass die Frauen heute ihre Männer nur herumkommandieren. Sicher gibt es das... aber umgekehrt kenne ich es ebenso. Eine Ehe besteht immer auch aus Kompromissen... im Idealfall in ausgewogener Weise.

Noch ein praktischer Tipp, weil du ja auch um solche gerne bittest: mir fiel in allen deinen Gedichten auf, dass unten drunter immer sehr dominant (da fettgedruckt und groß) das "Ende" steht und die Entstehungsdauer samt Werknummer. Das würde ich beschränken auf Namen und einfaches Datum in kleinerer Schrift, als der übrige Text. Dass das Gedicht zuende ist, muss nicht erwähnt werden... und das wievielte Werk es ist, ist nur für dich selbst interessant. Ich empfinde es optisch eher als störend, da es vom eigentlichen Gedicht ablenkt.

Herzlichen Gruß! Anschi


Hanns Seydel (05.05.2021):
Liebe Anschi, es handelt sich um eine Frau, die ich am letzten Tag vor dem Gastronomie-Lockdwon in einer Gaststätte kennen gelernt habe. Ich wäre gerne mit ihr zusammen (verheiratet, also meine "Gattin") und hätte gerne Kinder mit ihr, jedoch müsste ich akzeptieren, dass sie raucht. Ich hatte in meiner Kindheit 2 Mal Lungenentzündung, mein Vater hat chronisch obstruktive Bronchitis, sodass ich abgesprungen bin, jedoch ist und bleibt sie eine wunderbare Frau, die ich nie vergessen werde. Ich werde versuchen, künftig daran zu denken, die letzten 3 Zeilen in kleinerer Schrift zu schreiben, vielen Dank für den Hinweis. Bei der Angabe der Werknummer habe ich mich hier sogar verschrieben, Das Gedicht ist das Werk 253 (252 war "Vertragsbruch"). GHG Dir zurück von Hanns

tryggvason (olaf-lueken2web.de)

05.05.2021
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Lieber Hanns,

ich sag's den Männern, ganz unvernommen,
derenEinfluss ist weg,
wurde von den 'Holden heut übernommen !
HG Olaf

Hanns Seydel (05.05.2021):
Guter Olaf, wenn der "Einfluss" der "Holden" angenehm ist, dann ist es eine schöne, harmonische Beziehung ! Hab herzlichn Dank für Deinen Kommentar !!! GHG Dir zurück von Hanns

freude (bertlnagelegmail.com)

05.05.2021
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Wenn überall die Gattin würd so hoch verehret,
sie niemals ihrem Mann den Rücken kehret;
und alles wäre ein für alle Mal in in Butter,
sie wär die beste Ehefrau und Mutter.

Hanns, die Verherrlichung kommt rüber,
doch meist ist eine Ehe trüber;
das Leben ist kein Wunschkonzert,
da läuft auch allerhand verkehrt.

Wie du die Ehe hier beschreibst,
ich denk, dass du da übertreibst;
die Ehe funktioniert nur so lang gut,
wenn der Mann einfach alles stets so tut,
was seine holde Frau ihm grad erlaubt,
bis er um den Verstand ist ganz beraubt.

Dein Märchen macht schon einen Sinn,
für viele ist's ein Neubeginn,
doch glaub mir, leichter hast du es alleine,
du weißt ganz sicherlich, wie ich das meine.

Schließlich feierten meine Frau und ich im vorigen Jahr die Goldene Hochzeit.

(Dein mittelalterlicher Schreibstil passt zwar zum Gedicht, doch ihn zu ändern, sähe ich als Pflicht.)

GlG mein Freund, der Adalbert.




Hanns Seydel (05.05.2021):
Guter Adalbert, Dein hervorragendes Gedicht ist eindeutig besser als mein eigenes !!! Hab herzlichen Dank dafür !! Ich versuche oft, daran zu denken, NICHT "mittelalterlich zu schreiben", aber ungewollt schlägt Schiller, von dessen Gedichten ich ausgegangen bin, immer wieder durch. Du hattest im vergangenen Jahr einmal geschrieben, Du hättest Dich an diesen Schreibstil gewöhnt, aber ich muss Dir jetzt vollkommen Recht geben, er ist nicht unbedingt zeitgemäß. Interessanterweise ist es in der Musik (von der ich ja her komme) ähnlich : Die Avantgarde des 20. Jahrhunderts hat sich überlebt, heute wird wieder tonal komponiert. Ich wäre Dir mehr als dankbar, immer mitzuteilen, wenn Du bei meinen künftigen Gedichten mittelalterliche Wendungen feststellst. Bis bald, Bester GLG Dir zurück von einem nachdenklichen Hanns

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