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„Sucht heißt Suche“ von Olaf Lüken


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Hanns Seydel (rudiger160965gmx.de)

06.05.2021
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Guter Olaf,

Dein hervorragendes Gedicht (5strophiger 4Zeiler der Spitzenklasse, tolle Paarreime, tolles Schriftbild, linksbündig, groß in Arial geschrieben, fettgedruckt) sagt bereits mit seinem gewichtigen Titel absolut Alles aus !!!
Wer einer Sucht verfallen ist, der ist am Suchen, nämlich nach einem Ausweg.
Das ergreifende Gedicht mit seiner angegebenen Kategorie erinnert mich an die traurige Heroin-Geschichte von Christiane F. (Buch und Film haben meine Altertsgenossen/-genossinnen und mich damals sehr bedrückt).
Aus einer Sucht gibt es nur einen einzigen Ausweg, nämlich den Glauben. Und mit dem rechten Glauben wird alles "Böse" besiegt. Denn es WIRKT der "Geist Gottes" und der ist von höchster Bedeutung. Und hier denken wir an Jesu Worte : "Wer Mich sieht, sieht den Vater !" Herrgott ist IMMER intensiv am Wirken !!!
Schön geschrieben, gern gelesen - bist halt ein echter Meister

GHG Dir von Hanns

Olaf Lüken (06.05.2021):
Lieber Hanns, herzlichen Dank für deinen Kommentar ! Ein Gedicht - denke ich -, rückt immer nur einen Teil ins Licht ! Aus der Sucht herauszukommen heißt: Mit der totalen Verwandlung einverstanden zu sein. Und nicht alles löst sich wie ein gordischer Knoten ! Herzliche Grüße Olaf

Ursula Rischanek (daisy1190a1.net)

05.05.2021
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Trefflich vertextet lieber Olaf, eine Thematik die ich textlich noch nicht angegangen bin!

LG Uschi

Olaf Lüken (06.05.2021):
Hallo Uschi, Dankeschön ! HG Olaf

Renate Tank (renate-tankt-online.de)

05.05.2021
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Lieber Olaf,
viele Menschen vertrauen NUR auf sich selbst.
Und Vertrauen in sich selbst ist ja auch gut.
Doch es kann Situationen geben im Leben,
die rauben dir wirklich gänzlich den Mut...
An wen kann ich mich lehnen, wem darf ich stöhnen
mein Leid, meine Glut?
Nicht alle, die davon zu wissen bekämen, meinen es
mit mir gut...

"Hilf dir selbst - dann hilft dir Gott", das trifft
ebenfalls zu, denn wir sollen uns bemühen
und NICHT UNTÄTIG warten auf ein helfendes Du.
Doch wenn meinen Weg ein Fels beschränkt
und mich bis hinein in die Seele einengt,
dann schaue ich GOTTES LIEBE an und binde
meinen Kummer IM VERTRAUEN an Ihn an...

Ich kann nur bezeugen vor aller Welt:
Meine Gedanken und Gebete haben
SEIN HERZ nie verfehlt...

Dein Gedicht ist mit Liebe geformt und von
besonderer Weisheit genormt.

Liebe Grüße in deinen Abend - Renate

Olaf Lüken (05.05.2021):
Liebe Renate, deine Altersweisheit beeindruckt mich tief. Auch deine Glaubensbekundung rührt mich sehr. Ich hege keine Zweifel, was meinen Glauben anbelangt, wohl aber, wie es um meine Haltung zum Gebet steht. Sie ist nicht mal nachlässig, sie ist einfach nur grotten-schlecht. Für dein Gedicht sage ich dir Dank. Wenn du mir auf olaf-lueken2@web.de deine Adresse verrätst, dann schicke ich dir mein Hunde- und Fischbuch zu, selbstverständlich kostenfrei !!! Dort findest du auch mein Regenwurm-Poem. Dankeschön !!! HG Olaf

henri (ingeborg.henrichsarcor.de)

05.05.2021
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Ein- und nachfühlbar sowie tiefgreifend vertextet. Auch im Titel zeigt sich ein Teil- Aspekt des tragischen Gesamtgeschehens.Bestimmt sind Glaube und Gottvertrauen, je nach persönlicher Ausrichtung, hilfreich und schenken Hoffnung und den Mut zur Veränderung.
HG Ingeborg

Olaf Lüken (05.05.2021):
Guten Tag Ingeborg, eine feinfühlige Analyse, die meinem narzisstischen Selbst weiteren Glanz verleiht. Quatsch ! Und doch habe ich mich über deine schriftlichen Gedanken sehr gefreut. Alles was Homo sapiens sapien tun und auch helfen kann - vor allem in der Suchtbehandlung, scheint mir gerechtfertigt. Eigentlich suchte der Süchtige Befreiung, sprich Loslösung und fesselte sich dabei. Dankeschön. HG Olaf

freude (bertlnagelegmail.com)

05.05.2021
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Gut durchdacht und geschrieben Olaf; der Geist Gottes jedoch ist meist der eigene Geist, auf den man hören sollte. Sucht kann aber nur über Therapien geheilt werden, wo es aber wiederum auf den eigenen Geist ankommt, ob man für immer der Sucht standhält oder nicht. LG Bertl.

Olaf Lüken (05.05.2021):
Es gibt Phänomene, die durchaus darauf schließen lassen, dass das Leben nicht in einem Nichts endet, zb., die in den 70ern gemachten Studien über die Nahtoderfahrungen. Da auch das Wunder (Fatima,Lourdes) des Glaubens liebstes Kind ist, will ich von deren Halbwertzeit erst gar nicht sprechen. Der gelebte Nihilismus unserer Gegenwart hat für mich keine glaub-würdigen Antworten. Andererseits: Ich sehe kein Hindernis, wenn der Mensch sein eigenes Hirns in Anspruch nimmt. In diesem Sinne, lieber Bertl. Dankeschön. HG Olaf

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Guten Morgen lieber Olaf. Deinen Gedanken kann ich zu gerne zustimmen! Ich habe nie Kummer zu bekennen, dass der Glaube mir schon sehr wichtig ist! Grüße Dir Franz

Olaf Lüken (05.05.2021):
Hallo Franz, in den Augen meines Herrn bin ich ein schändlicher Vorgel. Warum ? Mit dem Beten hab' ich es nicht so. doll. Andererseits: Ich gehe gerne durch die eine und andere Kirche.Bayern hat ja viele wunderschöne Barockkirchen. Überhaupt ist Bayern mehr als nur KATHOLISCH ! Franken und Alemannen können ein Lied davon singen. Der 30jährige Krieg (1618-48) machte es möglich. Was du machst, ist völlig richtig: Leben und leben lassen ! In diesem Sinne danke ich dir für deine netten Worte ! HG Olaf

Anschi (Anschipostweb.de)

05.05.2021
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Gut geschrieben, deine mahnenden Zeilen, lieber Olaf!
Leider erreicht man nicht jeden mit göttlichem Trost... und ich kenne viele, die auch vergebens nach diesem suchten und ihn nie erfahren haben, was sie noch mehr verbittert hat. Trotzdem ist der Glaube für viele Gläubige das tragende Fundament!
Ist jemand jedoch von Depressionen oder Sucht gefangen, ist es ganz schwer, ihn da heraus zu holen und/oder zur Öffnung zu bewegen. Da kann man manchmal nur hilflos... aber geduldig... daneben stehen und signalisieren "wenn du es willst, höre ich zu".

Nachdenkliche Grüße! Anschi

Olaf Lüken (05.05.2021):
Gar keine Frage, liebe Anschi, die wirklichen Dinge tragen einen komplexeren Charakter. Was für mich die Stärke aus dem Glauben ist, kann für einen anderen Menschen eine Art "Svon elbstsuggestion" sein. So what. 50 Millionen Samenzellen und eine Siegerin bzw. ein Sieger können sich nicht irren ! Jeder Erdengast ist ohnehin eine Art Lottogewinner Soweit ich weiß, kann jeder Mensch mit einer Relation von 1 zu 140 Millionen ein Lottogewinner werden. Wer aber einmal der Sucht erlag, der weiß, auch intuitiv, dass man mehr tun muss, als sich mit dem Schopf aus dem Sumpf zu ziehen (Baron Münchhausen). Herzlichen Dank für deinen Kommentar !!! HG Olaf

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