Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Im Pleroma“ von Andreas Vierk


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Hier mein lieber Andreas muss icke sagen, det iss nicht so einfach zu entschlüsseln und zudem, det mit meinem Pollenproblem heute und da muss icke durch! Jedoch die Wahl Deiner Worte, da bin ich wieder begeistert!
Ich lese Deine Gedanken immer mehrfach durch und zuweilen schaffe icke auch eine kleine Lösung. Liebe Grüße Dir und besser die Pollen ärgern mich als wenn ein „l“ weniger im Wort ist! Habe doch Freunde in diesem schönen Land das ich auch bald besuchen möchte! Grüße Dir Franz


Andreas Vierk (06.05.2021):
Lieber Franz, wenn dir mein Gedicht zuviel Schwierigkeiten bereitet, lies dir mal bitte Renates ambitionierten Kommentar und meinen Re-Kommentar durch, da wird sich manches klären. Es sei denn natürlich, du willst dir trotz Pollenallergie und Augenproblem das Gedicht allein hintüfteln. Liebe Grüße (berlinerisch:Jrüße, ostpreußisch: Jrieße) von Andreas janz früsch ufn Tüsch

freude (bertlnagelegmail.com)

06.05.2021
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...wenn du in hohen Sphären denkst,
uns allen dein Gedicht hier schenkst.

Andreas, ich dank dir,
bleib stets gewogen mir.

LG Bertl.

Andreas Vierk (06.05.2021):
Lieber Bertl, das freut mich aber, dass das Gedicht so gut ankommt, obwohl ich die Latte ziemlich hoch gehängt habe. Liebe Grüße von Andreas

Renate Tank (renate-tankt-online.de)

06.05.2021
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Lieber Andreas,
je mehr ich es gelesen habe, desto mehr
sind mir die strophischen Aussagen auf-
gegangen. Sehr beeindruckend. Das ist
MEHR als ein Gedicht.

Für mich drückt Strophe 1 die Dankbarkeit
einer Erkenntnis an Gott aus, dass die "Kleinen"
(Seelen aller Ungeborenen) die ZEIT nicht
durchlaufen müssen und im GOTTESGLANZ
glückselig sind.

Strohe 2 ergänzt die Aussage noch um die
Erweiterung, dass all diesen Seelchen das
Wehe der Welt erspart blieb.

Bei Strophe 3 meine ich die Andeutung
heraus zu hören, dass alle im Leib zu Tode
gekommenen Kinder (in Vergleich gesetzt
zu Gott/Schöpfer, der durch diese Ent-
scheidung/Tun selbst mitgemordet wird)
in ihrer Reinheit in die FÜLLE GOTTES
hineinblühen als Ewigkeitsakkorde.

Deine Gedanken haben nach überhöhten
Ausdrucksformen gesucht, die den mensch-
lichen Blick auf das Göttliche eröffnen.

Liebe Grüße - Renate

Andreas Vierk (06.05.2021):
Liebe Renate, ich freue mich, dass dir das Gedicht so gut gefällt, und danke dir für den guten Kommentar! Eigentlich ist mit dem Du in der ersten Strophe tatsächlich mein Ex-Freundin gemeint, die die Beziehung beendete, bevor es zur Familiengründung kam. So gesehen fängt das Gedicht sogar zynisch an. In Strophe 3 will ich sie in mir morden, also endlich vergessen. So viel Irdisches kann also zu solchem Gedicht führen! Im Hochmittelalter (Th. von Aquin?) hieß es, früh gestorbene oder tot geborene Kinder, warteten in einer Art Vorsaal zwischen Himmel und Hölle, dem Limbus, auf ihre Erlösung. Ich musste mich auch wieder mal an eines meiner Lieblingszitate erinnern: "Niemals geboren zu sein, Höheres erdachte kein Geist!" (Sophokles "Ödipus auf Kolonos") Das Gedicht zielt doch aber auf eine fast ketzerische Leibfeindschaft ab, die dir als Katholikin eigentlich aufstoßen müsste. Die Überschrift passt zwar gut, ist aber wie immer nur für e-Stories gewählt. Dies alles ist aber meine Erklärung, und deine Interpretation war für mich sehr interessant! Liebe Grüße von Andreas

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