Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Ein Menschenleben“ von Andreas Vierk


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Lieber Andreas,
so thematisiere du ruhig das, was den Anderen als das Dunkle erscheinen mag. Daumen hoch für die Worte.
LG Bernhard

Andreas Vierk (07.05.2021):
Lieber Bernhard, ich danke dir für den zustimmenden Kommentar. Im Grunde geht es in meinen Gedichten nie um hell und dunkel. Wir sind meines Erachtens nur ehrlich mit uns selbst wenn wir in uns stets gute Menschen, sowie Opfer, Mitläufer und Mörder sehen. Das alles ist wohl in jedem von uns zu unterschiedlichen Teilen angelegt. Deshalb wird unser Erscheinungsbild in den Augen Gottes wohl mittelgrau sein, wenn er uns nicht alle schon sonnenhell sieht. Meine lyrische Sympatie ist bei dein Opfern - auch den Opfern in uns allen. LG Andreas

readysteadypaddy (onkel.merlinweb.de)

07.05.2021
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Unheimlich ist des Menschen Leben,
weil es so selten heimlich ist,
man wird gebor'n, nimmt und wird geben,
bis einen die Zersetzung frisst.

Dein Telefonjoker ohne Anschluss, der aber nicht aus seiner Wohnung geschmissen werden will.

Brechtnick von Beatnick bis Existenzialistenschwein von und zu Geduldsprobenkoster

Andreas Vierk (07.05.2021):
Tja, so kanns einem gehen... LG von Harry, dem Holm vom Kolmendolm

freude (bertlnagelegmail.com)

07.05.2021
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...Andreas, a biss'l mehr möcht i mir schon noch vom Leben erwarten.

LG Bertl.

Andreas Vierk (07.05.2021):
Bertl, wie heißt es doch so schön: Jeder ist seines Glückes Schmied! LG Andreas

Renate Tank (renate-tankt-online.de)

07.05.2021
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Lieber Andreas,
da schwingen ziemlich dunkle, bedauerliche
Töne.

Ein Karstland stellt sich mir vors Auge.
Als ob das LEBEN nur dafür tauge...
Gelebt, - sich verlebt in einem UMSONST?

Liebe Grüße zu dir nach Berlin - Renate

Andreas Vierk (07.05.2021):
Liebe Renate, Heinz Erhardt sagte mal: "Er lebte still und unscheinbar / und starb, weil es so üblich war." Mein Gedicht ist vielleicht als Warnung zu verstehen, nicht vollständig ins Vergessen zu verschwinden. Erst wird dieser Mensch gebrandmarkt, dann verschwindet er in seiner eigenen Wüste, dann wird er verkrüppelt. Parallel dazu ist mein Gedicht mit einigen Anspielungen auf amerikanische Literatur gespickt. (Hawthorne: "The scarlett letter", T.S. Eliot: "The Wasteland", Melville: "Moby Dick". Dass das alles amerikanisch ist, hat sich nur so ergeben. Liebe Grüße von Andreas

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