Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Möchte sein wie ein Baum“ von Anschi Wiegand


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Hanns Seydel (rudiger160965gmx.de)

09.05.2021
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Liebe Anschi,

Dein hevorragendes Gedicht (absolut Note 1) hat einen außergewöhnlichen Tiefgang !!!
Jeder Baum ist eine beeindruckende Erscheinung. Bei uns im Garten steht ein riesenhafter Lindenbaum.
Deine Anmerkung zum Gedicht - ein sehr, sehr wertvoller Text - zeugt von Deinem wertvollen Charakter !!

Ausnahmsweise fasse ich mich hier umständebedingt kurz : Mit Kommentaren insgesamt und eigenen neuen Gedichten hinke ich hinterher, später kommt die Verwandschaft zu meinen Eltern und mir zum Mittagessen. Jetzt weiß ich leider wieder nicht, wann ich mich mit "Wünsche für ein ganzes Jahr" beschäftigen kann.

Alles Gute zum Muttertag Dir wünscht Hanns.

Anschi Wiegand (09.05.2021):
Lieber Hanns, deinen kürzeren Kommentar finde ich sehr angenehm, also mach dir keine Sorgen deswegen. Lange Kommentare zu lesen und zu bearbeiten ist auch oft sehr zeitintensiv. Und es sollte auch kein Gefühl von Druck erzeugen, alle Gedichte von mir lesen zu wollen/müssen - ich lese auch nur immer eine Auswahl und kommentiere nicht alles! Ich habe aktuell den Vorteil, auf viele meiner älteren Texte zurückgreifen zu können, da ich alle von 2003 bis Mitte 2005 vor Jahren habe löschen lassen... die schönsten davon stelle ich nun nach und nach wieder ein. Und in den 5 Jahren, in denen ich kaum in e-stories war, entstanden auch einige... es ist also auch bei mir nicht so, dass ich jeden Tag neue Texte schreibe. :-) Danke für die guten Wünsche zum heutigen Muttertag! Gleich kommt mein Sohn zum Kaffee, den ich seit September nicht mehr gesehen habe wegen Corona, ich freue mich auf ihn. Lieben Gruß! Anschi

Ursula Rischanek (daisy1190a1.net)

07.05.2021
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Liebe Anschi!

Egal ob gereimt oder ungereimt, wem es gegönnt ist mit Worten das zum Ausdruck zu bringen was er empfindet, fühlt, seine Gedanken zu formulieren, der sollte sich glücklich schätzen und dankbar.
Deinen Baumtext habe ich gerne gelesen und schicke herzlich liebe Grüße in Dein Wochenende!

Uschi

Anschi Wiegand (08.05.2021):
Herzlichen Dank liebe Uschi für diese netten Worte! Ich schätze diese Gabe "mit Worten umzugehen" auch... sie ist ein Erbe meines Vaters, der auch immer gerne gedichtet hat und gut reimen konnte, jedoch mit Prosa weniger anfangen konnte... :-) Lieben Gruß! Anschi

Elin (hildegard.kuehneweb.de)

07.05.2021
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Liebe Anschi,

sehr nachdenkliche Gedanken und Wünsche zugleich. Ich bin im Leben immer für ein gewisses Maß an allen Dingen.
Wenn ich dem Baum die Krone stutze, so wird er eine andere Form annehmen, als ihm die Natur vorgab.
So sehe ich es bei Menschen ebenfalls. Erziehung finde ich in allem Maße auch richtig, aber nicht dass die Menschenseele leidet.
Zu deinen Wünschen möchte ich noch hinzufügen. Als Kind bin ich oft in der Gegend gewesen, wo ich
jetzt lebe, das war auch nicht hervorzusehen. An dem See, an den ich heute noch täglich vorbei gehe, stehen noch vereinzelt Trauerweiden, die ich über alles liebe. Als Kind lag ich so gerne in deren Schatten und wollte in ihnen wohnen. Die Trauerweiden wurden nicht beschnitten und die Äste rakten bis ins Wasser.
Wie ich in die Jahre gekommen bin, so sind auch die Bäume weniger geworden, aber sie konnten wachsen wie die Natur es vorgab. Mein Interesse für Trauerweiden konnten meine damaligen Freundinnen auch nicht verstehen, aber ich ließ mich diesbezüglich nicht bescheiden.

Schicke dir herzliche Grüße von Hildegard

Anschi Wiegand (08.05.2021):
Liebe Hildegard, herzlichen Dank für deine ergänzenden Gedanken, denen ich nur zustimmen kann! Es kommt auf das rechte Maß an... manch Baum wächst besser und gesünder mit etwas Pflege und Beschnitt. Nur ihn so zu verformen, dass er nicht mehr wie ein Baum aussieht, das gefällt mir nicht. Und auch die Bäume in der Natur müssen ja lernen, sich anzupassen... Ist es nicht immer wieder auch erstaunlich, wie selbst aus scheinbar abgestorbenen Bäumstümpfen wieder neue Äste heraussprießen, wenn man sie stehen lässt? Lieben Gruß ins Wochenende! Anschi

Margit Farwig (farwigmweb.de)

07.05.2021
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Hallo Anschie,

es scheint ein harmloser Wunsch zu sein, so zu sein wie ein Baum. Und doch liegt viel Wahrheit darin. Die Äste schütteln sich wann sie wollen, wachsen ein wenig, wenn die Sonne scheint, es regnet. Und so möchten wir auch gern unsere Lebenslage begünstigen mit einfachen Zutaten. Ich schließe mich an.

Liebe Grüße von Margit, die sich gerade in die Sonne stellt...

Anschi Wiegand (07.05.2021):
Danke dir, liebe Margit! Auch wenn es natürlich im Leben oft nicht so läuft, ist es doch eine Sehnsucht, die ich wichtig finde. Ich möchte kein Baum in einem französischen Garten sein, dem man nicht mehr ansieht, dass er ein Baum ist... Lieben Gruß! Anschi

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Guten Mooorgen liebe Anschi. Da ich Bäume mehr als bewundere und mein Lieblingsbaum eine Trauerweide am Mainufer ist, da verstehe ich Deine Gedanken sehr gut! Eines unbestimmten Tages möchte ich unter einem Baum für immer ruhen und seinen Schatten an heißen Tagen genießen, so ist all dies schon mit meinem Herzblatt abgesprochen und auch sie möchte dort ruhen, dies nicht im Wald, sondern auf einem traumhaft schönen Friedhof! Grüße Dir von Franz

Anschi Wiegand (07.05.2021):
Dank dir, lieber Franz! Ein Grab unter einem Baum wünsche ich mir auch. Was mir nicht gefallen würde, wäre ein nach Art von französischen Gärten verformter Baum... diese stelle ich mir vor in Bezug auf mein Gedicht... Lieben Gruß! Anschi

Horst Fleitmann (h.fleitmanngmail.com)

07.05.2021
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Hallo Anschi.

Das hast Du sehr schön ausgedrückt: Dich frei entfalten zu können ohne zurechtgestutzt zu werden. Tolle Zeilen die ungereimt so richtig zur Geltung kommen.

Kompliment. Ich kommentiere ja nicht häufig.. aber hier musste ich es tun. Gefällt mir ausgezeichnet.

LG Horst


Anschi Wiegand (07.05.2021):
Danke für diesen netten Kommentar, lieber Horst! Auch für den fachlichen Aspekt danke ich dir; auch ich finde manchmal Prosa geeigneter als Reime, um Gefühle oder eine Stimmung zu beschreiben. Herzlichen Gruß! Anschi

Renate Tank (renate-tankt-online.de)

07.05.2021
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Liebe Anschi,
es ist sicher, dass wir hin und wieder Zwänge
spüren, die aber unserem menschlichen
WACHSTUM förderlich sind. Das stellt sich
meist im Rückblick heraus.

Ich meine damit:
Ein Mensch wird auch in seinem Wünschen
und Wollen beschnitten. Ich denke, dass diese
Beschneidung dann notwendig für sein Reifen
ist. Träume können manchmal nur geträumt
werden...
Wir bestehen ja nicht nur aus Fleisch. Was der
Seele schadet, wird evtl. gestutzt.
In diesem Zusammenhang würde ich hier
"beschnitten werden" verstehen.

Es gibt natürlich auch das erzieherische Beschneiden.
Das ist ebenfalls notwendig, aber es sollte den "Baum"
in seiner Entfaltung nicht "verhindern".
Dann nämlich würde sich alles im "Baum-Pflänzchen"
sträuben.

So meine Gedanken zu deinem Gedicht und
liebe Grüße von mir - Renate


Anschi Wiegand (07.05.2021):
Liebe Renate, ich kann deine Gedanken nachvollziehen. Und natürlich muss auch der Baum in der freien Natur sich "anpassen" an das Umfeld und sonstige Widrigkeiten. Und ist manchmal froh, wenn ein Förster ihm morsche Äste entfernt. Doch es gibt auch das Beschneiden, dass die Seele kaputt macht. Was mich so formen soll, dass mein Umfeld mich "gut" findet, aber mein eigenes Wachstum zerstört. Um diese Art des Beschneidens ging es mir, als ich das Gedicht damals schrieb... und auch heute noch finde ich diese Sehnsucht wichtig, um zu erspüren, was ich kann, wenn ich will... wie meine Seele Flügel bekommt. Lieben Gruß! Anschi

KarinKlara06 (karin.ogonline.de)

07.05.2021
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Liebe Anschi,
gute Gedanken und Wünsche, die du da für das Leben hast. Ich selbst liebe die großen stärken Bäume im Wald.
Aber auf das Leben bezogen, müssen wir uns manchmal mit Einschränkungen abfinden.

Am Baum des Lebens wachsen viele Träume,
geh' beharrlich deinen Weg und nichts versäume.
Ist das Ziel auch noch so weit,,
gutes Gelingen braucht seine Zeit.

Ich wünsche dir ein schönes Wochenende mit LG
Karin

Anschi Wiegand (07.05.2021):
Liebe Karin, herzlichen Dank für deinen Kommentar und Zuspruch! Es stimmt, Einschränkungen gibt es im Leben immer... aber auch ein Baum muss sich ja in gewisser Weise anpassen an die Umweltbedingungen und kann nicht immer so wachsen, wie er vielleicht will. Ich sehe aber gedanktlich die Bäume vor mir in französischen Gärten, die so dermaßen "beschnitten" werden, dass man oft gar nicht mehr erkennt, dass sie Bäume sind. Das gefällt mir nicht... und so möchte ich auch mein Menschsein nicht leben müssen, auch wenn das vielfach so gelebt wird... Kompromisse und Beschneidungen, die zum Überleben wichtig sind, gehören auch für mich dazu! :-) Auch dir ein schönes Wochenende! Anschi

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