Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„ÖDLAND“ von Renate Tank


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R.Schön (Lyrikeringmail.com)

07.05.2021
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Liebe Renate,

ich muss gerade an einen Kommentar von dir denken, in dem du sagtest, du fühlst dich, wie in einem Kokon. Mir ging es ganz genauso, du hättest mich hier kopfnickend sehen müssen. Natürlich müssen wir akzeptieren, dass wir Menschen, mit einem so begrenzten Horizont, in alle, für uns sichtbaren Richtungen denken und das auch verbalisieren, jedenfalls die, die sich trauen. Andererseits, allein, in unserem Ödland, ertappt man sich selbst, wie man mit aller Kraft versucht, ziemlich schnell Bäume zu pflanzen, damit der nicht vorhandene Sauerstoff uns nicht noch die letzten halbwegs funktionierenden Synapsen kappt. Ich bin ehrlich, wahrscheinlich ist der Mensch, mit dem besten Wissen, immernoch am Anfang seiner Reise, in der Vorschule sozusagen. Ob dieser jemals in der Lage sein wird, die Grundschule zu absolvieren, steht für mich, nicht nur in den Sternen, sondern in einer völlig anderen Dimension, weit weg, von dem, was wir glauben sehen zu können. Politik ist für mich, wie ein Eis ohne Kühlung, es schmilzt in seine dürftigen Bestandteile und übrig bleibt nichts außer Zucker.... Sorry für meine Gedankenfetzen, aber das musste jetzt mal sein. Ganz liebe Grüße von Ramona

Renate Tank (15.05.2021):
Liebe Ramona, dein Kommentar hat mich nachhaltig beschäftigt, da ich solche Gedanken auch in mir trage. Dieses ewige Unverständnis der Menschheit, denn sie müssten ja eigentlich schon wirklich gelernt haben aus ihren falschen Entschlüssen, regt mich wirklich schon auf. Ich sehe das auch so, dass wir über das "Vorschulalter" wohl nicht hinauskommen. Wir Menschen ziehen eben nicht an einem Strang. (Schon Jesus Christus erkannte aber ihre Gedanken und sprach zu ihnen (Mattäus 25): "Jedes Reich, das mit sich selbst uneins ist, wird verwüstet; und jede Stadt oder jedes Haus, das mit sich selbst uneins ist, kann nicht bestehen." Also, wenn ich das auf unsere WELT übertrage, so dürfte mich eigentlich nichts mehr wundern. Es könnte also nur Friede und Einheit sein, wenn ALLE eines Sinns wären. Das werden wir Menschen alleine nicht leisten können. Wir werden GOTT dazu brauchen. Das mit der Politik hast du sehr gut gesagt! Deine "Gedankenfetzen" waren für mich sehr anregend. Liebe Grüße sind zu dir unterwegs - Renate

henri (ingeborg.henrichsarcor.de)

07.05.2021
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Schon im Titel Ödland steckt eine Wucht, eine Kraft, die nicht nur Vernichtung in sich trägt, auch Veränderungen, s. " stille Schreie", die zuerst im Inneren ihre Wirkung/ Warnung entfalten. Zwischen Natur Begriffen und aktuellen Ereignissen entspinnt sich ein wechselseitiger Deutungsprozeß. Vorsicht, polit. besehen, bleibt geboten und ein hohes Maß an Wachsamkeit. Ein Interessantes Gedicht mit starken Bildern.
Herzliche Grüße , liebe Renate.
Ingeborg

Renate Tank (15.05.2021):
Ja, liebe Ingbeborg, dieses Bild geht durch und durch, und es entfaltet seine Wirkung beim Betrachter. Für mich wurde es über die Jahre immer intensiver erlebbar. Ich beziehe es auf alles, was in der Welt an Schlimmen passiert ist und noch anstehen wird. Die VORHABEN in der Weltpolitik kündigen schon weitere Schreie an... Ich danke dir für deinen nachdenkenswerten Kommentar und sende dir liebe Grüße - Renate

tryggvason (olaf-lueken2web.de)

07.05.2021
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"Der Schrei" von Edward Munch ist der Schrei der Moderne.
Es ist das nihilistische Drama, der Höhepunkt einer
Existenzkrise.
HG Olaf

PS: Beide Bücher habe ich heute abgeschickt !

Renate Tank (15.05.2021):
Lieber Olaf, das Gemälde "Der Schrei" kommt mir immer in den Sinn, wenn ich wieder ein neues Chaos auf die Welt einstürzen sehe. Der Schrei versinnbildlicht für mich das Außerstandesein des Menschen und den Schmerz darüber. Ich bedanke mich herzlich für deinen Kommentar und grüße dich lieb - Renate

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