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„Die alte Schmiede“ von Adalbert Nagele


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Hanns Seydel (rudiger160965gmx.de)

13.05.2021
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Bester Adalbert,

wenn man an den Wert der Arbeit denkt, dann kommt dem Gebildeten einfach Schillers "Glocke" in den Sinn (die ja bei beispielsweise bei mir seit meinem letzten Gedicht in meinem Denken wieder eine ganz besondere Rolle spielt).
Also DIESES Gesamt-Kunstwerk von Dir hat jetzt bei mir persönlich, wie man so schön sagt, "den Vogel abgeschossen" !!!
Zunächst zum genialen Gedicht :
Das hervorragende Gedicht (!!!) besticht schon rein äußerlich (linksbündig, Schriftart und -größe, Klasse).
Bereits die 1. Strophe beschreibt eindrucksvoll das Vergängliche ("Veraltert und verlassen ... alte ... einst ...).
Doch auch 2. und 3. Strophe schildern eindringlich das Vergangene und Vergängliche. Werktitel ("alte") und gewählte Kategorie ("Erinnerungen") treffen bestens zu. Vergänglichkeit ist ja auch einer der angegebenen Suchbegriffe (doch ALLE 5 Suchbegriffe zeigen den überragenden Meister, der an hoher Intelligenz einmalig ist).
Das formale Zentrum dieses einzigartigen Werkes, also die 2. Strophe, zeigt das Schwerste der körperlichen Arbeit, aber auch das Bedrückende ("... glühend Stahl ... größter Qual ... voller Kraft ... Schwerarbeit vollbracht"). Vielleicht, aber nur vielleicht, könnte es sich hier um eine äußerst geistreiche Metapher handeln, denn auch geistige Arbeit kann bis zur Erschöpfung ausgedehnt werden.
Die letzte Strophe (wieder die geniale Steigerung von Strophe zu Strophe eines 3strophigen Werkes) stimmt nachdenklich und traurig : Was hat die Schmiede Arbeitsplätze ermöglicht ! Ja, "Fragment aus guter alter Zeit"; wir hatten im Saarland hier eine Niederlassung der Mannesmann-Röhrenwerke, seit 1998 gibt es nur noch das Stahlwerk. Beim "Ansehn" der Schmiede denken sicherlich Rentner an ihre dortige damalige Arbeit und Andere an Angehörige, die dort gearbeitet haben !!
Nun zum grandiosen Aquarell :
Die Wahl der Farben ist unglaublich beeindruckend; Gelb, Weiß und Grün gehen derart geschmackvoll ineinander über, dass man regelrecht berauscht ist von diesem Meisterwerk an Malerei !!!

Die Navigation (oh dieses geniale Programm, von anderen Foren will ich überhaupt nichts wissen) zeigt jetzt Dein "Die Stichwahl zum Bundespräsidenten" an; das interessiert mich natürlich allein schon vom Thema her brennend, also bis gleich. ---
So, da bin ich wieder.
( Vom Entstehungseitpunkt her - 17.05.2016 - hat das Gedicht für mich besondere Bedeutung, denn an jenem Tag begann meine dichterische Beschäftigung ! ) Ein - wie immer - hervorragendes Gedicht vom großen Meister. "Eine starke Kraft" braucht jede Nation, denn es gilt, immer die für das Wohl des Volkes besten Entscheidungen zu treffen. Ja, es geht um ALLE ("... jede Stimme zählen"), vom freien Wahlrecht sollte in der Demokratie grundsätzlich Gebrauch gemacht werden, in der grauenhaften Diktatur ist Meinungsfreiheit nicht möglich !

GLG Dir von Hanns
( Umständebedingt - sterbenskranker Vater glücklicherweise noch ansprechbar, eigene Gedichtvorhaben, Gartenarbeit - kann ich meiner geliebten Forumsarbeit leider nur verspätet nachkommen, doch "Aufgeschoben ist nicht Aufgehoben". So bald es mir zeitlich möglich ist, möchte ich mich mit dem "Eggenwalder Gartenhaus" beschäftigen, darauf freue ich mich schon jetzt im Vorfeld; bleib auch Du mir gewogen, also bis bald Bester. )


Adalbert Nagele (13.05.2021):
...Hanns, wie ich sehe, hab ich wieder voll deinen Geschmack getroffen und das freut mich sehr. Die alte Schmiede hab ich vor Ort gemalt und das war schon eine große Herausforderung für mich. Es bedarf einem genauen Blick, beim Aquarell eine rasche Umsetzung beim Malen und rechtzeitig aufhören, um dem Betrachter das Bild mit eigenen Augen fertigstellen zu lassen und nicht alles zu zu malen. Dasselbe spielt sich in der Umsetzung eines Gedichtes ab; eine Ausgewogenheit zu finden, um nicht zu viel und nicht zu wenig auszusagen. Besten Dank für dein ausführliches Statement und glG, Adalbert.

Monika Litschko (Millozartgmx.de)

12.05.2021
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Lieber Adalbert, da werden bei vielen älteren Leuten bestimmt Erinnerungen hochkommen. Schönes Bild. In unseren alten Schmiede wird der Bund fürs Leben geschlossen.

LG Monika

Adalbert Nagele (12.05.2021):
Merci Monika; eine Eheschließung in einer alten Schmiede, das gefällt mir! Da wird man gleich richtig aneinander geschmiedet. GlG Adalbert.

rainer (rainer.tiemann1gmx.de)

12.05.2021
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Text und Bild gefallen mir,
drum ein Kompliment von hier.
Dir einen schönen Vatertag von RT.

Adalbert Nagele (12.05.2021):
Merci Rainer, das freut mich sehr. Vatertag findet in Österreich erst später statt, aber vielleicht scheint dann die Sonne wieder. Besten Dank und lG, Bertl.

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Guten Morgen Dir Don Bertolucci. Sehr schön von Dir beides wieder und ich denke sehr gerne an diese Zeiten, die zu unserem Leben gehören. Für mich sind dies wundervolle Erinnerungen, die mir immer wieder gefallen! Text und Aquarell in wundervoller Harmonie! Dir viele liebe Grüße von Deinem Spezl Don Francesco

Adalbert Nagele (12.05.2021):
...Francesco, gerade Fragmente geben oft viel her und sie wirken ausgleichend und beruhigend auf uns. GlG Bertolucci.

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Lieber Bertl! Welch ein tolles Gedicht mit Bild. Für solche Gebäude kann ich mich auch begeistern. Du wirst im Malen immer besser. Herzliche Grüsse Karin

Adalbert Nagele (12.05.2021):
...Karin, gerade Fragmente geben oft viel her und sie wirken ausgleichend und beruhigend auf uns. GlG Bertl.

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Sehr schön gemalt und getextet, lieber Bertl.

In Zeile 1 hast Du einen Mix aus "veraltet" und "gealtert" geschmiedet.
Es müsste hier wohl "Veraltet und verlassen ... " heißen.
Klar wird/wurde auch Stahl geschmiedet, aber bei einem Gedicht
über altes Schmiedehandwerk (Schmiedeeisen) würde besser passen
"wo Eisen einst zur Weißglut wurd gebracht, ..."
Noch ein Tipp für die letzte Zeile: Statt NUR besser hier/noch
LG Siegfried


Adalbert Nagele (11.05.2021):
...ganz richtig Siegfried, ich hab's korrigiert. Ich danke dir mit lG, Bertl.

henri (ingeborg.henrichsarcor.de)

11.05.2021
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Dieser schweren, ehrbaren Handwerkszunft, man kann sagen von "einst", und oftmals Handwerkskunst, , hast Du in Deinem Gedicht und dem aussagestarken Aquarell eine würdige Erinnerung verliehen. Vieles gerät leider zu schnell in Vergessenheit.
Herzlich grüßt Dich Ingeborg




Adalbert Nagele (11.05.2021):
...stimmt Ingeborg, manche Handwerker sterben einfach aus, dafür gibt es aber wieder viele neue Berufe. GN8 und lG, Bertl

Ursula Rischanek (daisy1190a1.net)

11.05.2021
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Schön in Wort und Bild festgehalten Bertl! Solch alte verfallene Gebäude versuche auch ich immer festzuhalten, allerdings nur fotografisch!

Schönen Abend, Uschi

Adalbert Nagele (11.05.2021):
...ich weiß Uschi, du bist eine Spitzen-Fotografin. Merci, gN8 und lG, Bertl.

Andreas Vierk (Andreasvierkgmx.de)

11.05.2021
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Lieber Bertl,
ein Schmiedelehrling stand einst vor Gericht, weil er einen Meister schwer verletzt hatte. Er hatte lediglich die Weisung des Meisters befolgt, als dieser ihm sagte: "Ich hole jetzt das glühende Eisen aus dem Ofen heraus, und wenn ich mit dem Kopf nicke, hau mit dem Hammer drauf!"
LG Andreas

Adalbert Nagele (11.05.2021):
Der ist auch gut Andreas, aber ein Lehrling ist meist noch zu jung, um überhaupt belangt zu werden. Eine gN8 und lG, Bertl.

Michael Reissig (mikel.reiiggmail.com)

11.05.2021
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Hallo Adalbert,
eine in bildhafte Form ganz toll geschilderte Erinnerung an dieses traditionelle Handwerk und dessen Schwerstarbeit. In einigen Orten gibt es auch Industriemuseen, wo die Besucher die Künste hautnah erleben dürfen!
LG. Michael

Adalbert Nagele (11.05.2021):
...ja Michael, viele Handwerksberufe sterben aus, aber einen Hufschmied z. B. muss es immer noch geben. GN8 und lG, Bertl.

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Lieber Bertl,

früher wurde bei den Schmieden allerdings auch sehr unterschieden; es war da schon ein Unterschied zwischen dem Schmied fürs Grobe, oder einem Kunstschmied. Während meiner Ausbildung zum Ergotherapeuten gehörte auch ein wenig Kenntnis im Schmiedehandwerk dazu. Es ist schon faszinierend. Ich habe auch einmal einen afghanischen Gold- und Silberschmied kennengelernt, der mit viel Geschick und geringer handwerklicher Ausrüstung ganz tolle Dinge gezaubert hat.

Liebe Grüße,
Frank

Adalbert Nagele (11.05.2021):
...merci Frank, du sagst es, die Schmiedekunst ist faszinierend. Bei Kunstwerken macht sie sich noch bezahlt; Liebhaber zahlen gerne für schöne Sachen. Es steckt aber auch viel Arbeitsaufwand dahinter. LG Bertl.

KarinKlara06 (karin.ogonline.de)

11.05.2021
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Lieber Bertl, du hast die alte Handwerkskunst des Schmiedens, wieder in Erinnerung gerufen, in Wort und Bild super. Vieles gerät heut in Vergessenheit.

Herzliche Abendgrüsse
Karin

Adalbert Nagele (11.05.2021):
...Karin, manche Handwerker sterben einfach aus, dafür gibt es aber wieder viele neue Berufe. GN8 und lG, Bertl.

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Superschöööön, Bertl.

LG Wolfgang

Adalbert Nagele (11.05.2021):
Das freut mich Wolfgang, ich danke dir mit lG, Bertl.

Elin (hildegard.kuehneweb.de)

11.05.2021
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Lieber Bertl,
die alte Kräfte zehrende Schmiedekunst in der herhömmlichen Art
ist wahrhaftig zum Aussterben verurteilt. Man kann heute noch
bewundern, was die Menschen mit Händearbeit für Kunstwerke
geschaffen haben. Dein Aquarell ist zum Gedicht wieder sehr
passend.

Schicke dir herzliche Grüße von Hildegard

Adalbert Nagele (11.05.2021):
Merci Hildegard, das Traurige ist, dass heut das Meiste, Made in China ist. LG von Bertl.

Renate Tank (renate-tankt-online.de)

11.05.2021
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Die alte, ehrwürdige Handwerkskunst
bedichtest du hier mit Inbrunst.
Ich finde den Gedanken schön,
von Zeit zu Zeit rückwärts zu sehn...
Vor meinen Augen baut sich auf
der schönen Zünfte Seele
und manchmal ist es mir, als dass
etwas von früher fehle...

Schön gedacht und schön gemalt!

Liebe Grüße kommen - Renate

Adalbert Nagele (11.05.2021):
Ja Renate, durch die Industrialisierung und Globalisierung hat sich bei uns viel verändert. Ich danke dir mit lG, Bertl.

tryggvason (olaf-lueken2web.de)

11.05.2021
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Wie die Glasbläser auf Murano (Insel, Venedig) hatten in Nord- und Mitteleuropa die Meister in den Schmieden (Wieland) einen exzellenten Ruf und konnten in Kreise hinein-heiraten, die dem "Volke" sonst verschlossen blieb. Wir sind die Zwerge auf Rücken von Riesen (Chesterton)
HG Olaf

Adalbert Nagele (11.05.2021):
...so ist es Olaf die Industrialisierung und Globalisierung hat vieles Heimische zunichte gemacht. LG Bertl.

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