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„Ein Leben zu zweien“ von Karin Grandchamp


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Monika Litschko (Millozartgmx.de)

12.05.2021
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Liebe Karin!
Der Mensch, wenn möglich, sollte nicht allein sein Leben bestreiten. Aber leider kenne ich auch Menschen, die dieses müssen und daran verzweifeln. Deine Gedanken, die du mit uns teilst, stimmen nachdenklich.
LG Monika



Karin Grandchamp (13.05.2021):
Liebe Monika! Nachdem ich schon fünfzig Jahre verheiratet bin, mach ich mir natürlich Gedanken, was wird wenn. Werde ich es alleine schaffen. Mein Mann und ich haben immer alles geteilt und jeder hatte seine Aufgaben. Wir haben schon für die Beerdigung alles geregelt und bezahlt damit die Last nicht so gross sein wird für den, der übrig bleibt.Wir haben uns auch schon des Öfteren zusammen gesetzt und über alles gesprochen. Ich habe hier bei uns bei älteren Personen schon gesehen, dass sie vollkommen am Ende waren, wenn ihr Partner gestorben war. Solange man zu zweit ist, ist das Leben schön aber alleine kann man, gerade im Alter, dabei durchdrehen.Ich mag ansich gar nicht daran denken. Hier im Dorf versuchen wir, uns gegenseitig zu helfen und darüber bin ich auch sehr froh. Ich danke dir herzlichst und schicke dir liebe Grüsse Karin

Elin (hildegard.kuehneweb.de)

12.05.2021
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Liebe Karin,
ein Leben in trauter Zweisamkeit führen ist was wunderschönes.
Es gibt leider viele Menschen, denen diese Vertrautheit genommen
wurde. Sie zehren von der erlebten Zeit und sind gewiss nicht einsam.
Ich habe deine Gedanken nicht missverstanden.

Schicke dir liebe Grüße von Hildegard

Karin Grandchamp (13.05.2021):
Liebe Hildegard! Ich glaube, dass jeder Mensch eine solche Situation anders verarbeitet und ich denke, dass es mir sehr schwer fallen würde, alleine zu leben nachdem wir alles geteilt haben und jeder seine Aufgaben hatte. Werde ich ich mit allem alleine klarkommen? Irgendwie macht sich dann die Angst breit.Es heisst aber nicht, dass ich die Letzte sein werde. Unser Herrgott wird schon alles richtig machen. Herzlichen Dank, liebe Grüsse Karin

Anschi (Anschipostweb.de)

12.05.2021
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Ich habe deine Gedanken gerne gelesen und bin selbst auch froh, nicht alleine zu sein. Doch gibt es auch viele, die zu Zweit leben, aber trotzdem einsam sind... das ist dann noch schlimmer, als ganz allein zu leben. Ich selbst kann mir auch nicht gut vorstellen, alleine zu leben... wenn es mir auch oft wie Franz geht, dass ich die Stille auch genießen kann. Letztlich glaube ich, dass das Alleinsein weniger ein äußerer Tatbestand ist, als ein emotionaler. Für Menschen, die alleine leben, sind enge und gute Freunde unabdingbar, die sie kontaktieren können, wenn es nötig ist. Leider gibt es viel zu viele einsame Menschen unter uns - wir müssen den Blick (und unsre Herzen) offen halten für sie!

Nachdenkliche Grüße! Anschi

Karin Grandchamp (14.05.2021):
Liebe Anschi! Ich kann mir nicht vorstellen, allein zu leben. Ich bin jetzt seit fünfzig Jahren verheiratet und wir teilen alles. Ich weiß, dass es nicht bis Ende so sein wird, denn einer wird sicherlich früher gehen als der andere. Auch , wenn man gute Freunde hat, ersetzen sie niemals den Menschen, der solange an deiner Seite war. Jeder bei uns hat seine Hobbys, drum kleben wir nie den ganzen Tag aneinander. Bei uns im Dorf , in dem sich alle gut verstehen, findet ein Mensch, der alleine ist immer Kontakte , wenn er jemanden brauch. In meinem Alter denkt man unwillkürlich an das "Was wäre wenn" aber ich hoffe, dass ich noch ein paar glückliche Jahre mit meinem Mann vor mir habe. Herzlichen Dank, liebe Grüße Karin

freude (bertlnagelegmail.com)

12.05.2021
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...stimmt Karin, wir sind Gemeinschaftswesen, wo jeder jeden braucht.
LG Bertl.

rainer (rainer.tiemann1gmx.de)

12.05.2021
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Dem, liebe Karin, kann ich aus vollem Herzen nur zustimmen! Danke für ein schönes Gedicht. Bleib gesund! Herzlichst RT

Karin Grandchamp (14.05.2021):
Lieber Rainer! Ein Leben zu zweit ist sehr schön aber wenn man dann älter wird, dann denkt man ab und zu daran, was wird, wenn einer übrig bleibt. Wir zum Beispiel sind seit fünfzig Jahren verheiratet und haben alles geteilt. Wie schwer muss es sein, wenn einer geht und der Andere alles alleine bewältigen muss. Ich mag gar nicht daran denken.Ich danke dir herzlichst, liebe Grüsse Karin und bleib du auch gesund. Ich habe die erste Impfung hinter mir

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Wir sollten zuweilen wahrlich an diese Mitmenschen denken, die oft alleine sind liebe Karin! Ich liebe zwar auch die Ruhe, doch alleine möchte ich nie sein! gerne gelesen Grüße Dir von Franz

Karin Grandchamp (14.05.2021):
Lieber Franz! Wie gut ich dich verstehen kann aber in unserem Alter denkt man halt immer wieder daran, was wird, wenn man eines Tages alleine dasteht. Ich hoffe, nicht zu schnell. Lieben Dank und euch einen schönen sonnigen Tag, herzlichst Karin

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