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„Ritterliche Untugenden“ von Adalbert Nagele


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Na, lieber Ritter Adalbert, irgendwie und irgendwo
vermisse ich bei Deinen Altherrenwitzen
die überraschenden Pointen.
Ist das tatsächlich toller Humor zum Schmunzeln?
In Frauen tief eindringen
Vor Weibern grausen
Schweinereien treiben
Aber heute wird einfach alles als Ironie verkauft.
Groteske Grinsgrüße vom Siegfried

Adalbert Nagele (16.05.2021):
...Untugend gab es immer schon, ich hielt mich meistens fern davon, es sind nicht grad die schönsten Sachen, doch kann man auch darüber lachen. LG Bertl.

Hanns Seydel (rudiger160965gmx.de)

16.05.2021
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Guter Adalbert,

Dein hervorragendes Gedicht ist genau die richtige Erheiterung in dieser grausamen (Corona-)Zeit !!!
Du hast hier die äußerst anspruchsvolle 5versige (wie immer endreimgeformte) Strophenform gewählt !
JEDE der 3 Strophen hat einen mitreißenden Inhalt !!
Die 1. Strophe endet mit dem herrlichen "... tief eindringen." Auf Burg Forchtenstein war es für Rittern und Frauen sicherlich ganz wunderbar (wie zu ALLEN Zeiten ÜBERALL - grins, lach). Ja, "bürgerlichen Frauen" kann man "trauen", und zwar IMMER.
In der 2. Strophe geht es um den "Ritter von der Burg Burghausen." Der war wirklich triebbesessen und hat es zu Recht genossen.
Die 3. Strophe beginnt mit einem der besten Getränke, nämlich Wein (Wein passt zu ALLEN Gerichten, Bier leider nicht). "Wein, Weib und Gesang" heißt ein Spruch. Dann geht`s zu "Verführung von Zofen." Ja, der Trieb, der Trieb, der Trieb !! Mit dem Schönsten auf der Welt endet dieses herrliche Ausnahme-Gedicht !

Mit ritterlichem Heldenmut grüßt Dich ein wieder tief bewegter Hanns.
( Jetzt geht`s aber flott zur Kommentarbeantwortung von "Des Willens Ziel"; also bis bald, Bester. )

Adalbert Nagele (16.05.2021):
Merci Hanns, zwischendurch bietet sich die Form eines Limericks immer wieder ganz gut an. Der Limerick ist eine kurze und scherzhafte Gedichtform. Durch eine gute Pointe am Ende des Gedichtes erkennst du einen gut geschriebenen Limerick. In manchen Fällen ist der Witz auch sarkastisch oder sogar schlüpfrig. Grundsätzlich erkennst du einen Limerick an seinem Aufbau und Reimschema. Mit fünf Versen und dem Reimschema aabba, unterscheidet sich dieser von anderen Gedichtformen. Es freut mich, dass es dir gefallen hat, glG von Adalbert.

Ursula Rischanek (daisy1190a1.net)

15.05.2021
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Es war schon so, gebe dir recht,
dass so manch edler Rittersmann,
noch ehe er sich auch besann,
mutierte wonniglich zum Knecht,

um schönen Maiden zu gefallen,
dem Minnesang vielleicht sogar,
der Dame dargebracht wohl wahr,
bevor der Wein bracht ihn zum Lallen!

So blieb ja bei genau Betrachtung,
dem Ritter wohl zu zollen Achtung,
und Edelfräulein wohlgesonnen,

erwiesen deren Gunst besonnen.
Die Herrn damals zu frührer Zeit,
war'n oft wie alte Rittersleut!

Aufgelegt Bertl ;-)) Schönes Weekend aus dem durchwachsenen Mostviertel zu dir!
Uschi

Adalbert Nagele (15.05.2021):
...Uschi, ich danke deinen dichterischen Ausführungen;-) bei den alten Rittern kennst du dich bestens aus. In der Regel waren Ritter ja sehr tugendhaft. Edelmut, gutes Benehmen, Aufrichtigkeit, Treue, Zuverlässigkeit zeichneten die Ritter aus. Zu den Pflichten eines Ritters gehörten das Lob und das unermüdliche Streben nach der Gunst der Frauen am Hofe. Auch die Rolle der Frau war klar definiert. Durch ihre Tugendhaftigkeit vermittelte sie dem Ritter nicht nur Freude und Ehre, sondern sie trug auch zu seiner moralischen Läuterung bei. Doch Ausnahmen bestätigten die Regel. Merci und Schmunzelgrüße von Bertl.

tryggvason (olaf-lueken2web.de)

15.05.2021
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Auch der mutigste Ritter besorgt sich einen Magenbitter.
Der reinigt Kehle, Magen und Seele.
Wohin läuft der Tüll ? Zur einsamen Herrin - mit Gebrüll.
HG Olaf

Adalbert Nagele (15.05.2021):
Als Ritter hatte man es nicht immer leicht Olaf. Ich hab immer einen Magenbitter zur Hand. LG Bertl.

Goslar (karlhf28hotmail.com)

14.05.2021
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Hallo Bertl, wunderbare Limericks

ja, die alten Rittersleut
die gibt es nicht mehr heut.
Diese Lüstlinge und Rabauken
hauten oft auf ihre Pauken.

Herzlich Karl-Heinz

Adalbert Nagele (15.05.2021):
...Karl-Heinz, in der Sturm- und Drangzeit war es ja auch irgendwie zu verstehen. Merci und lG, Bertl.

henri (ingeborg.henrichsarcor.de)

14.05.2021
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...Schattenseiten des " edlen Ritterstandes" ? Derbe Ausdrücke finden sich , durch die gerade ein Schmunzeln über die damaligen Zustände* sich einstellt .
HG ins WE, Bertl, von Ingeborg


Adalbert Nagele (15.05.2021):
...Ingeborg, in der Regel waren Ritter ja sehr tugendhaft. Edelmut, gutes Benehmen, Aufrichtigkeit, Treue, Zuverlässigkeit zeichneten die Ritter aus. Zu den Pflichten eines Ritters gehörten das Lob und das unermüdliche Streben nach der Gunst der Frauen am Hofe. Auch die Rolle der Frau war klar definiert. Durch ihre Tugendhaftigkeit vermittelte sie dem Ritter nicht nur Freude und Ehre, sondern sie trug auch zu seiner moralischen Läuterung bei. Doch Ausnahmen bestätigten die Regel. Merci und Schmunzelgrüße von Bertl.

Monika Litschko (Millozartgmx.de)

14.05.2021
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Lieber Adalbert!
Da möchte so mancher Mann gerade, so gerne ein Ritter sein, denke ich. Lustig.
LG Monika


Adalbert Nagele (15.05.2021):
...Monika, das denke ich auch. In der Regel waren Ritter ja sehr tugendhaft. Edelmut, gutes Benehmen, Aufrichtigkeit, Treue, Zuverlässigkeit zeichneten die Ritter aus. Zu den Pflichten eines Ritters gehörten das Lob und das unermüdliche Streben nach der Gunst der Frauen am Hofe. Auch die Rolle der Frau war klar definiert. Durch ihre Tugendhaftigkeit vermittelte sie dem Ritter nicht nur Freude und Ehre, sondern sie trug auch zu seiner moralischen Läuterung bei. Doch Ausnahmen bestätigten halt auch die Regel. Merci und Schmunzelgrüße von Bertl.

Elin (hildegard.kuehneweb.de)

14.05.2021
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Lieber Bertl,
mag so mancher Ritter sich ritterlich zeigte, doch so manche Zofe
konnte ihm nicht entkommen und war ihm ausgeliefert.

Trotzdem schicke ich dir einen Schmunzler mit lieben Grüße von
Hildegard

Adalbert Nagele (15.05.2021):
...Hildegard, in der Regel waren Ritter ja sehr tugendhaft. Edelmut, gutes Benehmen, Aufrichtigkeit, Treue, Zuverlässigkeit zeichneten die Ritter aus. Zu den Pflichten eines Ritters gehörten das Lob und das unermüdliche Streben nach der Gunst der Frauen am Hofe. Auch die Rolle der Frau war klar definiert. Durch ihre Tugendhaftigkeit vermittelte sie dem Ritter nicht nur Freude und Ehre, sondern sie trug auch zu seiner moralischen Läuterung bei. Doch Ausnahmen bestätigten halt auch die Regel. Merci und Schmunzelgrüße von Bertl.

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Diese Ritter, diese Bösen nahmen sich was ihnen gefiel. So manche Maid konnt sich nicht lösen
und ward dem Ritter ausgeliefert. Zum Glück ist das vorbei, mit der verflixte Zeit.
LG zu dir von mir

Adalbert Nagele (15.05.2021):
...Sieghild, in der Regel waren Ritter ja sehr tugendhaft. Edelmut, gutes Benehmen, Aufrichtigkeit, Treue, Zuverlässigkeit zeichneten die Ritter aus. Zu den Pflichten eines Ritters gehörten das Lob und das unermüdliche Streben nach der Gunst der Frauen am Hofe. Auch die Rolle der Frau war klar definiert. Durch ihre Tugendhaftigkeit vermittelte sie dem Ritter nicht nur Freude und Ehre, sondern sie trug auch zu seiner moralischen Läuterung bei. Doch Ausnahmen bestätigten halt auch die Regel. Merci und Schmunzelgrüße von Bertl.

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Bei manchem alten Ritter
da war das Leben bitter,
somit mag ich gerade,
stets „Ritterschokolade“!

*Ritter – Sport! Jedoch Don Bertolucci, als Hofnarr hätte ich bei diesen mein Job gemacht! Grins! Gerne gelesen und so manchen „Keuschheitsgürtel hätte ich bei den Damen geknackt! Schmunzelgrüße der Don Francesco


Adalbert Nagele (14.05.2021):
...Don Francesco, das kann ich mir gut vorstellen;-)lach* lG von Bertolucci.

Michael Reissig (mikel.reiiggmail.com)

14.05.2021
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Hallo Adalbert,
so waren halt die alten Rittersleut'! Sie drängen halt sehr tief ein, zumal es galt, die Zukunft dieser Gilde zu sichern!
Toller Humor!
LG. Michael

Adalbert Nagele (14.05.2021):
Da kannst du Recht haben Michael;-)))lach* lG von Bertl.

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