Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Begegnungen im Bus“ von Patrick Rabe


Das Gedicht lesen - oder weitere Beiträge und Infos von Patrick Rabe anzeigen.

Beiträge anderer Autorinnen und Autoren aus der Kategorie „Erfahrungen“ lesen

freude (bertlnagelegmail.com)

15.05.2021
Bild vom Kommentator
...Patrick, da hast du recht;-) denn die wahren Verbrecher geben sich meist gar nicht zu erkennen.

LG Bertl.

Patrick Rabe (16.05.2021):
Lieber Bertl, spätestens, wenn sie oder einer ihrer Schergen einem in die Schnauze hauen, erkennt man sie doch. Alles Liebe, Patrick

Anschi (Anschipostweb.de)

15.05.2021
Bild vom Kommentator
Gut geschriebene, beeindruckende Zeilen, die auch mich als Außenstehende das Miteinander von Angst und Hoffnung spüren lassen...

Herzlichen Gruß in den Norden! Anschi

Patrick Rabe (16.05.2021):
Liebe Anschi, danke für deine Zeilen. Ich hoffe, dass mein Gedicht Anlass geben kann zum Innehalten, und dies alles mal auf sich wirken Lassen. Wir leben in einer zeit, in der man es sich meiner Meinung nach nicht leisten kann, Farbe zu bekennen. Die kann man aber auch, indem man einmal innehält und schaut, was da so für Farben sind. Und für mich ist die Tatsache, dass menschen weinen, wenn ihnen weh getan wird, und fröhlich lachen, wenn sie sich freuen, der deutlichste Indikator dafür, dass allesin ordnung ist, und dass man notfalls helfen kann. Wenn aber alle nur noch mit starren Mienen und hinter blauen oder weißen Masken angsterfüllt vor sich hinblicken und bemüht sind, diese Angst zu unterdrücken, damit ihr gegenüber sie nicht bemerkt, ist deutlich was falsch gelaufen. Und darüber - über die Gründe, WAS falsch gelaufen ist, muss man sprechen, schreiben und sich austauschen. Und damit meine ich nicht nur zu viel oder zu wenig impfen. Damit meine ich vor allem auch die rechtsradikalen und anderweitig menschenfeindlichen Strömungen in diesem Land, und wie sie von der offiziellen Politik teilweise gedeckelt werden. Die Begegnung mit dem Kind, dass voller Herzlichkeit und Überschwang rief "Papa, du bist toll!", und knuddelnd nach seinem Vater griff, hatte ich vor ein paar Tagen in der Bahn. Ich sagte zu ihm: "Ist das nicht schön? Ihr Kind liebt sie.". Der Mann guckte gequält und sagte missmutig: "Wenn das mal stimmt.". An der nächsten Station stieg ich aus. Im Nachfolgezug weinte ich hemmungslos. Wie emotional verroht muss jemand sein, um aus dem Ausruf eines Kindes nicht mehr heraushören zu können, ob es die Wahrheit sagt,oder lügt???? Von Begegnungen im Zug (Ich nehme hier im gedicht den Überlandbus), bei denen das gegenüber einen an den Heiland erinnert, berichtet unter anderem Turgenieff. Auch bei James Krüss und Paolo Coelho gibt es ähnliche Bus-und-Bahn-Erzählungen, mal mit positiven, mal mit negativen Vorzeichen. Ich beziehe mich in meinem gedicht auch auf einen Song, den ein freund von mir mal mit seiner Band gemacht hat. Gibt es auf Youtube zu sehen. Liebe Grüße von Patrick

Nicht vergessen: Eigenen Kommentar zum Gedicht verfassen!

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für die Leserkommentare liegen bei den jeweiligen Einsendern.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für die Beiträge oder von den Einsendern verlinkte Inhalte.
Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).