Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Der Pieks“ von Frank Guelden


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Ursula Rischanek (daisy1190a1.net)

22.05.2021
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Lieber Frank!

Trefflich auf den Punkt gebracht - im wahrsten Sinne des Wortes sozusagen. Nun ich habe nunmehr auch meine erste 'Ladung' erhalten. Erst drei Wochen danach darf man wieder unbekümmert und ohne amtlichen Nachweis zu Veranstaltungen oder gewissen Dienstleistern gehen damit. Leider entsteht dadurch auch eine sog. Zweiklassengesellschaft in der diejenigen, die sich damit nicht auseinandersetzen möchten, aus welchen Gründen auch immer, massivst aussgegrenzt werden wie es scheint. Dessen sind sich jedoch nur die allerwenigsten bewusst, die solche Keile vorantreiben...
Wir werdens nicht ändern, sich zu wundern oder zu ärgern darüber, bringt nur bedingt etwas.
Ich grüße Dich ganz lieb, wünsche Dir ein trotzdem schönes Pfingstwochenende das ich arbeitend im Garten verbringen werde, da ich nunmehr alles alleine bewerkstelligen muss ;-)) aber passt schon!

Machs gut! Uschi

Frank Guelden (23.05.2021):
Liebe Uschi, wie sich unsere Gesellschaft weiterentwickeln wird ist ganz und gar offen. Eine Mehrklassengesellschaft gab es auch schon lange vor Corona, bedingt durch Einkommensverhältnisse und die sozialen Einschnitte werden immer krasser. Das läßt sich bei uns sehr leicht prüfen, wenn man den Immobilienmarkt betrachtet und die Miethöhen. Wenn man dann auch noch hinschaut wie viele Existenzen in Verbindung mit Corona zerstört wurden, die Parallelgesellschaften in Deutschland hinzunimmt... Und was der Klimawandel noch mitbringt, der immer mehr Fahrt aufnimmt... Und das, was ich hier in "Klein-Marsberg" zum Teil hautnah erlebe... Die sind immer noch für die "Hexenjagd" gerüstet und haben "Fackeln und Mistgabeln" im Schrank... Manchmal ist es so, wenn ich meine kleine Naturnische betrachte, daß sich da eine Art Mantel aus Traurigkeit, Wehmut und Bedauern um mich legt...Und ich werde müde, sehr, sehr müde... Liebe Grüße, Frank

tryggvason (olaf-lueken2web.de)

20.05.2021
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Vorige Woche holte ich mir meine erste Spritze ab. Neben mir fiel ein junger (25) und kräftiger Mann um und war eine zeitlang in Ohnmacht. Ein Grizzly kippt einfach so um. Schrecklich !
HG Olaf

Frank Guelden (20.05.2021):
Lieber Olaf, Menschen wirken oft viel belastbarer und stärker, als sie sind. Für mich galt das im sozialen Bereich... Bis zu einem gewissen Punkt stimmte das mit der Belastbarkeit ja auch - und zwar jeweils bis zum Burn-Out... In drei Fällen wurde ein Burn Out durch Ärzte und Therapeuten bestätigt. Ich war gut in meinen Jobs, nur dummerweise für mich selbst nie gut genug. Möglicherweise ist es bei Dir ähnlich gewesen... In Berlin habe ich jahrelang Plasma gespendet und Spritzen habe ich auch einige hinter mir; da werde ich das Coronading wohl auch wegstecken können. Doch ich habe Zeit damit; es gibt genug anderen Stress; Stress der für andere oft nur schwer nachzuvollziehen ist und den ich auch nur ungern thematisiere. Liebe Grüße, Frank

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2 x Pieks lieber Frank und ich lebe nun noch zufriedener! Alles OK bei uns Grüße Dir Franz

Frank Guelden (20.05.2021):
Lieber Franz, das freut mich für Euch! Liebe Grüße zurück. Frank

freude (bertlnagelegmail.com)

19.05.2021
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Um in den Flow zu kommen, musst du ein klares Ziel vor Augen haben. Das kann eine komplette Aufgabe sein, die du an diesem Tag abschließen möchtest oder auch ein klar definiertes Etappenziel. Wichtig ist jedoch, dass du genau weißt, worauf du hinarbeitest.
Im Flow läuft alles von selbst.

Und wenn ein Floh nicht Englisch spricht,
hat er vertan schnell seine Pflicht.

Frank, lass dich piksen und du bist im Flow!

LG Bertl.

Frank Guelden (20.05.2021):
Lieber Bertl, mit dem Pieks wird es wohl noch eine ganze Weile dauern, weil ich das doch mit meinem Hausarzt besprechen möchte, der meine Krankengeschichte kennt und wo ich mich sicherer fühle. Aktuell werden die Praxen aber regelrecht überrannt und die Menschen stehen bis auf die Straße. Und da kann man sich sicher wunderbar Corona fangen "just in time" vor der Impfung... Und mit dem Flow ist das wirklich so eine Sache; mir fehlen einfach Ziele mit denen ich mich innerlich verbinden kann. Wenn es schlimm kommt sitze ich an manchen Tagen da und zähle die Stunden bis er vorbei ist; also bis ich müde genug bin, oder bis Mitternacht, und ich kann mich zu fast nichts aufraffen; sogar das Seriengucken bin ich leid. Ich bin sehr oft das Leben einfach nur leid, obwohl es mir im Vergleich zu so vielen anderen wirklich besser und richtig gut gehen müßte und sollte. Liebe Grüße, Frank

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