Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Wenn jemand stirbt“ von Olaf Lüken


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Renate Tank (renate-tankt-online.de)

20.05.2021
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Hier kann ich deinem Gedankengang
nicht so recht folgen, Olaf.
Ich bin auf deine Erklärung gespannt.

Liebe Grüße an dich - Renate

Olaf Lüken (20.05.2021):
Hallo Renate, gelegentlich versuche ich die Perspektive zu wechseln. Normalerweise sagen wir: "Er ist tot - verstorben - fortgegangen und und und. Ich wechsle den Gedanken und wage die Frage: " Ist es nicht möglich, dass der Verstorbene in unseren Gehirnen tot ist und wir weggehen, um unseren Tagesgeschäften nachzugehen... Ergo: Es ist ein Wechsel der Gedanken und der Perspektive, liebe Renate. HG Olaf

Sonja-Soller (sonjasollerweb.de)

20.05.2021
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Hallo lieber Olaf,
da hast Du eine schöne Idee angestoßen.Natürlich gehen wir irgendwann alle einmal.
Die Menschen, die wir geliebt haben und die, die uns geliebt haben,
gehen niemals, sie sind in unsere Herzen eingeschlossen.Auch wir gehen nicht, sind noch in dieser Welt. Die Trauer ist eine bittere Zeit, gleich wenn man viele Jahre gemeinsam verbracht hat,
es ist schwer, man muss vielleicht sein Bewusstsein etwas ändern, den der/die Verstorbene
ist immer noch in uns. Er/ sie verlässt uns nie.

In diesem Sinne
Herzliche Grüße aus dem bewussten Norden, Sonja

Olaf Lüken (20.05.2021):
Liebe Sonja, es ist ein Gedankenspiel, aber... Ob in Afrika, ob in Südamerika, in Mexiko, in Asien, Australien und in zahlreichen ost-europäischen Ländern gibt es eine Tatsache. Der Mensch stirbt und GEHT im wahrsten Sinne des Wortes...z.B. in eine andere Dimension, Anderswelt oder er ist gelegentlich auch unter uns. Aber er ist nicht im eigentlichen Sinne tot. Gläubige Menschen vereinigen sich mit Gott. Wir erlauben uns gelegentlich zu sagen, dass ein Mensch NUR in unseren Erinnerungen lebt. Das heißt, wir ibestimmen im eigentlichen Sinne,, ob einer leben darf ode für uns gestorben ist. . HG Olaf

Anschi (Anschipostweb.de)

20.05.2021
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Mir gefällt in diesem Zusammenhang der Ausdruck "er ist uns vorausgegangen"... denn irgendwann werden wir auf jeden Fall nachfolgen...

Herzlichen Gruß! Anschi

Olaf Lüken (20.05.2021):
Liebe Anschi, ein vielleicht eher unbestimmtes Gefühl sagt mir, dass das Leben mehr ist, als der Zufall der Geburt. Das ist kein purer Überlebensegoismus sindern eine Tatsache, diefür VIELE in Vergessenheit geraten ist. Die WELT nimmt sich für solche Dinge keine Zeit ! Leider ! HG Olaf

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Guten Morgen lieber Olaf, dies ist immer ein trauriges Thema, über das man sich Gedanken machen sollte! Man entfernt sich in Gegenseitigkeit, wobei jedoch mir diese Menschen immer im Herzen und in vielen wundervollen Erinnerungen nahe sind! Dem Glauben jedoch bezogen würde ich sagen, sie sind heimgekehrt in eine Welt, die uns noch verschlossen ist! Gerne habe ich Deine Gedanken gelesen und Grüße von Franz

Olaf Lüken (20.05.2021):
Hallo Franz, ich schließe mich deiner Betrachtungsweise voll und ganz an. Diese Denke verschließt sich zwar aller Logik. Aber das ist auch gut so !!! HG Olaf

freude (bertlnagelegmail.com)

20.05.2021
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...beim Begräbnis ja Olaf, umgangssprachlich gilt natürlich auch...von uns gegangen;-) besser wäre aber vielleicht...verschieden ist; oder aufgefahren in den Himmel, könntest du auch sagen;-)))lächel* lG von Bertl.

Olaf Lüken (20.05.2021):
Lieber Bertl, das war kein Sprachspiel. Wenn ein Mensch heute stirbt, begibt er sich in UNSERE Hand. Wir schreiben in Anzeigen, welch ein Mensch er war, wir halten Reden über ihn. Wir lassen IHN herrichten, wir bestimmen, ob der TOTE in unserer Erinnerung leben darf. WIR richten über die TOTEN oder ignorieren sie. Damit richten wir über UNS ! bzw. ich über mich. HG Olaf

rnyff (drnyffihotmail.com)

20.05.2021
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Das kommt nun ganz einfach auf den Standpunkt an. Normalerweise bleibt er noch einige Tage, je nach Relgion nur Stunden und dann geht er unter die Erde oder im Rauch gen Himmel. Ich für mich gehe in die ewigen Jagdgründe, damit Du weisst, wo Du mich finden kannst. Lieber Gruss Robert

Olaf Lüken (20.05.2021):
Hallo Robert, vielen Dank für deinen Kommentar, den ich zu deuten weiß. Mir ist es nicht darum, eine allgemeine (auch: privatime) Lebensbetrachtung zu deuten, sondern die Sichtweise generell zu ändern (i.Si. v. Club der toten Dichter !). HG Olaf

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