Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Schutzmaske (KEIN Corona-Gedicht)“ von Anschi Wiegand


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Renate Tank (renate-tankt-online.de)

29.05.2021
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Ich denke, das ist ein frühes Gedicht von dir.
Als du vielleicht gerade voller Verunsicherungen warst.
Heute erscheinst du mir doch viel selbstbewusster,
gereifter - du weißt, was du willst und auch, was
du sagen willst und tust es auch.

Manchmal durchläuft man Phasen, da "versteckt"
man sich lieber etwas, weil ein Öffnen nicht funktonieren
würde - denn man muss erst mal mit sich selbst klar
kommen. Man muss lernen, sich selbst als wertvoll
zu begreifen. Gelingt das wieder, kann man die Schutz-
masken fallen lassen. Masken lassen kein Wachsen zu
- man versteckt sich ängstlich dahinter und hat das
Gefühl, sich selbst zu beschneiden, zu ersticken, wie du
es selbst gesagt hast.
Irgendwann prallen Verletzungen an einem ab, weil man
total zu sich stehen kann. Das ist ein schöner Sieg, denn
man lernte, sich zu lieben und nimmt sich mit seinen Stärken
und Schwächen an und ist auch bereit, an sich zu arbeiten,
ohne sich minderwärtig zu fühlen. Das ist wahre Stärke!

Liebe Gedankengrüße kommen zu dir - Renate

Anschi Wiegand (29.05.2021):
Liebe Renate, das hast du sehr gut erkannt... das Gedicht habe ich 2003 geschrieben, als mein Leben aus den Fugen geriet, ich aber nicht wusste, wie ich mit den Veränderungen auch in mir umgehen sollte, zumal sie mir viel Kritik einbrachten. Und du hast Recht, heute bin ich viel selbstbewusster und es gibt seltener Momente, wo ich "Maske" trage... das mag wohl daran liegen, dass ich mich fast nur noch mit Menschen umgebe, wo ich das nicht mehr benötige... Lieben Gruß ins Wochenende! Anschi

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Liebe Anschi,

man kann sich nicht gegen alles schützen und auch nicht immer Maske tragen. Gelegentlich macht es Sinn, doch wenn wir meinen uns nur panzern zu müssen erschöpft es einfach nur, und wenn wir zu viel hinter einer Maske verbergen, erstickt es uns. Sinngemäß heißt es in dem Buch "Der kleine Prinz": Man muß die Raupen erdulden, wenn man die Schmetterlinge erleben möchte...

Liebe Grüße,
Frank

Anschi Wiegand (29.05.2021):
Lieber Frank, dem ist nichts mehr hinzuzufügen! Nach meiner "Masken-Zeit" (das Gedicht entstand ja 2003) kam ich auch irgendwann an den Punkt, mich zu entscheiden, ob ich mein Herz dicht mache, um nicht mehr verletzt zu werden... oder ob ich es öffne, um der Liebe wieder Raum zu lassen. Ich entschied mich für Letzteres. Den kleinen Prinz liebe ich...seine Weisheiten sind sehr intensiv und man sollte sie sich zu Herzen nehmen! Lieben Gruß! Anschi

freude (bertlnagelegmail.com)

28.05.2021
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...Anschi, ich habe es satt, wenn sich Menschen immerfort hinter Masken verstecken;-))) als ob sie etwas zu verbergen hätten.

LG Bertl.

Anschi Wiegand (29.05.2021):
Lieber Bertl, ich umgebe mich auch lieber mit Menschen, die aufrichtig sind und bei denen auch ich Ich sein darf. Manchmal ist es aber nötig, einen Teil zu verbergen, wenn man nicht anecken will... ;-) Lieben Gruß! Anschi

readysteadypaddy (onkel.merlinweb.de)

28.05.2021
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Ja... das ist die Situation. Bei uns darf man zumindest ohne Maske raus. Und, ja, ich sehe es als Grundproblem. Habe gerade ein ellenlanges gedicht geschrieben. Bin müde. Aber das musste raus. Ich arbeite daran schon seit ca. 4 Uhr morgens. (Mit Pausen).

Alles Liebe von Patrick Rabe

Anschi Wiegand (29.05.2021):
Lieber Patrick, die Masken in meinem Gedicht haben nichts mit Corona zu tun... Auch ohne Corona sind wir leider schon immer und immer wieder mit Masken unterwegs, wenn wir "angepasst" leben wollen... aber das tut auf Dauer genauso wenig gut, wie ständig Mundschutz zu tragen - wir brauchen den Sauerstoff zum Leben! Lieben Gruß! Anschi

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