Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Sonett“ von Adalbert Nagele


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Hanns Seydel (rudiger160965gmx.de)

31.05.2021
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Guter Adalbert,

Du bist doch wirklich ein Meister aller Klassen !!!
Dieses dichterische Meisterwerk zeigt wieder Dein überragendes Wissen !!
Ja, vom Barock, da geht so manche Kunstform aus : Man denke nur an diejenige Musik, die in der Vor-Epoche des Barock, also der Renaissance, entstand und dann später im Barock mit Bach, Händel und Telemann ganz besondere Vertreter fand.
Dein Gedicht hat diesen ganz grandiosen Aufbau : Zwei 4versige und zwei 3versige Strophen. Die Endreime zeugen von höchster Intelligenz !!
Das Gedicht bietet herrlichen Lesegenuss, die begeisterte Leserschaft liest es mehrmals !

GLG Dir von Hanns
( Oh Adalbert, die Zeit ! Sonnenschein, das heißt Gartenarbeit; selten Zeit zu meinen geliebten umfassenden Kommentaren, die zu Rezensionen geraten, eben der Schreibrausch-Hanns; eigene Gedicht-Vorhaben; doch so bald wie mir möglich soll es zu Deinem "Kater Leo" gehen, also bis bald Bester ! )

Adalbert Nagele (31.05.2021):
Merci Hanns, du bist der große Musikexperte und findest gleich Parallelen zum Gedicht;-))) so dachte ich es mir schon im Vorhinein. Es ist schön, dass es so viele Ausdrucksformen der Kunst gibt, aber es ist auch oft die Qual der Wahl. Wir tun, was uns gefällt und das bereichert unser Leben. LG, bis bald, Adalbert.

Michael Reissig (mikel.reiiggmail.com)

30.05.2021
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Hallo Adalbert,
ich vermute mal, nach dem Aufstehen findet es Sonett statt, zumal es in der zuvor im Bett so richtig nett gewesen ist. Und diese Szenarien lassen sich in einem Klinggedicht auf künstlerisch wertvolle Art festhalten!
Ein tolles heiteres Gedicht!
LG. Michael

Adalbert Nagele (30.05.2021):
...Michael, das hättest du einmalig besser nicht sagen können. Ich danke dir mit lG, Bertl.

Ursula Rischanek (daisy1190a1.net)

30.05.2021
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....Bertl,

anstatt mit Baldrian es zu probiern,
mag sein sogar, vielleicht dies nützlich wär
und Kätzchen sagt man lieben ihn auch sehr,
bei Klinggedichten möcht man doch studiern,

dies generell nicht nur bei den SO NETTen,
weil es doch wohl beachtenswert da ja so Brauch,
hab dies oft praktiziert mit Freude gerne auch,
dass ebenso dann auch bei den Terzetten,

die spielerisch zumeist sollten erklingen,
wenn tunlichsst Selbiges möcht auch gelingen,
weil trallala und schubidu wär es ja nicht -

ich denk dabei ja nichteinmal hier im Gedicht,
wo Verse selbst in schönstem Reim durchdringen,
des Lesers Herz vielleicht es käm ins Schwingen...

In diesem Sinne noch einen schönen Sonntag ;-))

Adalbert Nagele (30.05.2021):
...Uschi, das war wieder eine aufgelegte Sache für dich. Und deshalb bin ich sehr entzückt, weil dir dein Kommi ist geglückt. Hab Dank und lG, Bertl.

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Guten Morgen Don Bertolucci. Ich würde sagen, dass alles absolut passt und in Ordnung ist! Man sieht immer wieder, dass Dir hier sehr vieles so wie es sein sollte bekannt ist!Baldrian brauche ich zum Glück nicht, da mein Schatz so manche wundervolle Mittelchen kennt! Dir Grüße in den Samstag von Don Francesco

Adalbert Nagele (29.05.2021):
...Francesco, wie heißt es doch so schön: Wo die Ordnung fehlt kann auch das Parteibuch nicht helfen. *Lach* Bei den Schätzchen kenn ich mich auch aus. Mitunter machen sie müde. Ein schönes WE und lG, Bertolucci.

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Hallo Bertl, bist Du Dir ganz sicher, dass es ein Sonett ist? Den Vierzehnzeiler kann ich noch nachvollziehen, aber mit den Silben komme ich nicht ganz klar. Sind es nicht immer 12 bzw. 13 Silben? Und die betonten und unbetonten sechs oder sieben? LG Helga

Adalbert Nagele (28.05.2021):
Liebe Helga, hier hast du es genau! Das Metrum im Sonett. Das Versmaß (Metrum) bezeichnet den Rhythmus eines Gedichts und ist im Sonett in der Regel der fünfhebige Jambus. Bei 14 Zeilen bedeutet das, es besteht aus 14 fünfhebigen Jamben. Der Jambus zeichnet sich durch die Betonung einer unbetonten und dann einer betonten Silbe aus (x-X). Ein Vers im Sonett würde also so aussehen: x-X- x-X-x-X-x-X-x-X. Wir sehen hier fünfmal das große X, also fünfmal eine betonte Silbe. Die Verse bestehen entweder aus elf oder zwölf Silben. Im Barock hat sich im Unterschied zum italienischen, ursprünglichen Sonett, eine Besonderheit herausgebildet. Das Versmaß hat sich verändert und besteht nun anstatt aus einem fünfhebigen, aus einem sechshebigen Jambus. Der sechshebige Jambus wird auch Alexandriner genannt und ist ein prägnantes Merkmal der Barocken Lyrik. In Deutschland gilt der jambische Fünfheber seit A. W. Schlegel als Idealform beim Sonett. Ich hoffe, dir damit gedient zu haben. LG Bertl.

Oleander (edmonddantesbluewin.ch)

28.05.2021
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Ach, lieber Bertl, ich habe bei deinem in Jamben geschriebenen Gedicht
die Silben pro Zeile nicht gezählt. Doch ist es, glaube ich, perfekt!
Wenn man die Jamben erkennt und diese in entsprechendem Rhythmus
phonetisch betont und vorliest, dann erkennt man, das der Rhythmus perfekt ist, glaube ich.
Sehr gerne gelesen!

Herzliche Grüsse von Georges

Adalbert Nagele (28.05.2021):
...Danke sehr Georges; ich bin auch überzeugt davon, dass alles stimmt. Und etwas Humor schadet auch nie. Das Leben ist zur Zeit so schon ernst genug. Eine gN8 und glG, Bertl.

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Hallo Bertl

Finde dein Gedicht soooo nett!!!!
Ein Sonett
geht auch im Bett!!!
Nimmst du ne Flasche Baldrian
dann kommen viele Katzen an
und sind vom Duft ganz wuschelig
und finden's im Bett ganz kuschelig.

Doofer Sechszeiler -was anderes fiel mir nicht ein.
Ich weiß nur das Baldrian fürchterlich stinkt - bäääääh!!
Nu jaaaa -wenn die Katzen das mögen....
Schicke dir liebe Grüsse Heike



Adalbert Nagele (28.05.2021):
...Heike, das finde ich großartig; dein Humor ist unschlagbar. Der Arznei-Baldrian (Valeriana officinalis L.) gehört zu den wichtigsten pflanzlichen und nicht-suchterzeugenden Beruhigungsmitteln. Er wird bei Schlafproblemen und leichten nervösen Störungen eingesetzt, etwa als Baldriantee oder Baldriantropfen. Vielen lieben Dank, eine gN8 und glG, Bertl.

Andreas Vierk (Andreasvierkgmx.de)

28.05.2021
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Lieber Bertl,
das ist aber schade, dass du das Sonett nicht auch rhyhmisch perfekt gemacht hast. Aber seit wann kommt es denn beim Sonett, oder überhaupt bei einem Gedicht, nur auf guten Klang an? Das klingt ja so, als wäre bei einem Bild das Wichtigste, dass die Farben den Augen nicht weh tun, und nicht das Motiv?
LG Andreas

Adalbert Nagele (28.05.2021):
...Andreas, ein Witzbold warst du immer schon. Dir fehlt der Rhythmus, mit dem du immer mit musst? Dann lies es doch einmal genau, vielleicht wirst du dann erst schlau. Das Sonett (Plural: die Sonette, von lateinisch sonare ‚tönen, klingen', sonus ‚Klang, Schall' und italienisch sonetto) ist eine Gedichtform. Der Name bedeutet „kleines Tonstück“ (vgl. „Sonate“) und wurde im deutschen Barock als „Klinggedicht“ übersetzt. Mit Humor wirst du es schaffen, denn sonst lachen noch die Affen. LG Bertl.

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