Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Der Wasserschaden“ von Anschi Wiegand


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Goslar (karlhf28hotmail.com)

02.06.2021
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Liebe Anschi,

Wasserfluten im Haus
sind mehr als ein Graus.
Wir hatten derer zwei,
der Teppich ging drauf dabei.
Das Wasserrohr war eingefroren
und einige Werte gingen verloren.

Ich weiss genau, wie euch zumute war.

Herzlich Karl-Heinz

Anschi Wiegand (02.06.2021):
Danke, lieber Karl-Heinz! Ja... das braucht man nicht öfter... obwohl wir zuvor auch schon mal einen Wasserschaden hatten, der damals aber "nur" den Keller betraf. Was gut ist, man mistet dann zwangsläufig ganz viel eigentlich überflüssigen Kram aus, der kaputt ging, aber im Grunde schon ewig nicht mehr in Gebrauch war (weshalb er ja im Keller stand...) Herzlichen Gruß! Anschi

Veronika Valder (vroni.valdergmail.com)

31.05.2021
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Liebe Anschi,

eine sehr humorvolle Verarbeitung von unvorhergesehenen Stress, den keiner braucht. Was für ein Segen, dass man all das wegschreiben kann.

Anschi Wiegand (31.05.2021):
Liebe Veronika (meine Schwester heißt auch so), tatsächlich war ich vor 3 Jahren gar nicht in der Verfassung, das schriftlich festzuhalten, zumindest nicht in lyrischer Form... wir hatten ja so viel um die Ohren fast 4 Monate am Stück... Aber vieles ist mir noch sehr präsent. Vor allem auch der Tag selbst... es war der zweite Urlaubstag nach der Anreise, ich saß morgens mit meinem Kaffee richtig entspannt am Balkon der Ferienwohnung mit Blick in die Weite und hatte nach ewiger Zeit mal wieder Lust, zu schreiben und meine Gedanken in ein Buch zu schreiben... es war ein total schöner Urlaubstag... und abends dann der Schock am Telefon... und die nächtliche Rückreise von über 700 km... Was mein Glück war: ich hatte kurz vorher eine Kortison-Stoßtherapie gemacht wegen meiner Gelenkschmerzen, die gerade gut anschlug. Nur dadurch war es mir möglich, die körperlichen Anstrengungen, die dann folgten, auch zu bewältigen... Lieben Gruß! Anschi

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Auch unser Keller liebe Anschi stand im Bereich Heizung schon unter Wasser, zum Glück noch nicht sehr extremer Art! Schrecklich! Grüße Franz

Anschi Wiegand (31.05.2021):
Wasser "nur" im Keller hatten wir zuvor auch schon mal, da wohnten wir noch gar nicht so lange hier... da lief bei einem Unwetter der ganze Keller voll, weil die Kanalrohre die Wassermengen nicht packten und die Gullis überliefen... leider hatten wir damals noch ein (offenes) Kellerfenster, durch das das Wasser wie bei einem Wasserfall hereinlief... so schnell konnten wir die Pumpe gar nicht in Betrieb nehmen. Unser Hund fand es cool... ich sehe ihn heute noch auf dem feuchten Sand im Keller sitzen, der mit dem Wasser hereingespült wurde... Der Schaden war damals relativ gering... nur der PVC-Boden musste entfernt werden... - diesmal hatten wir richtig viel Schimmel, weil die Trocknung so lange dauerte und das Wasser ja aus Wänden und Decke gekommen war... Lieben Gruß! Anschi

Margit Farwig (farwigmweb.de)

31.05.2021
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Liebe Anschi,

es ist bewundernswert, dass du nach so vielen "Pleiten" deinen Humor nicht aufgibst. Daran kann man nur lernen und stets weitermachen...klasse!

Herzliche Morgengrüße in die neue Woche von Margit

Anschi Wiegand (31.05.2021):
Liebe Margit, mit Humor erträgt man manches besser... aber damals war mir höchstens nach Galgenhumor. Im Rückblick hat es jedoch viel Gutes auch mit sich gebracht, wie ich inzwischen in der Anmerkung zum Gedicht ergänzt habe. Glück war damals auch, dass ich auch körperlich zu dem Zeitpunkt mich richtig "fit" fühlte, weil gerade eine Kortisontherapie gut angeschlagen hatte... mit meinen heutigen Knieproblemen wäre es für mich nicht möglich, eine solche Katastrophe mit so viel Eigenleistungen zu bewältigen. Lieben Gruß! Anschi

Elin (hildegard.kuehneweb.de)

31.05.2021
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Liebe Anschi,
gerne gelesen und wie es euch überraschte, das kann ich
sehr gut nachempfinden. Das geschah uns im vorigen Jahr
mit einer Kettenreaktion, die uns bald fast am Boden zerstörte.
Wir sind noch nicht durch, aber das Leben muss weitergehen.

Schicke sonnige Grüße von Hildegard


Anschi Wiegand (31.05.2021):
Ohweh... dann kannst du ja wirklich gut den Schock nachempfinden! Da braucht man wirklich Durchhaltevermögen, vor allem, wenn dann noch weitere Schäden folgen und/oder ständig Ärger mit den Handwerkern ist. Unserem Fliesenleger könnte ich auch ein eigenes Gedicht widmen... Herzliche Sonnengrüße auch zu dir! Anschi

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