Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Sein und Leben“ von Andreas Vierk


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An Deinem Gedicht habe ich schwer zu kauen, jedoch ich bin überzeugt, Du erklärst es mir wie immer wieder sehr gut! Ansonsten „sommerliche Grüße nach Berlin“ von Franz

Andreas Vierk (02.06.2021):
Lieber Franz, "Warum geben wir der Schöpfung nicht ein bisschen von dem zurück, was wir empfangen haben?" Das könnte die Erklärung für das Gedicht sein. LG von Andreas

Ursula Rischanek (daisy1190a1.net)

01.06.2021
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Lieber Andreas,

Du hast mich ein klein wenig neugierig gemacht, ein Text zu dem sich vermutlich nicht viele werden äußern, möglicherweise auch weil sie nicht verstehen können, mögen, wollen - c'est la vie - trag's mit Fassung!

Deiner zukünftig noch ins Kraut schießenden Metaphorik, selbst ohne Chitinpantzer, jedoch mit Interesse entgegenblickend... mit Augenzwinkern ;-)

LG Uschi

Andreas Vierk (01.06.2021):
Ach Uschi, das ist aber ein lieber Kommentar von dir! Hoffentlich kann ich auch künftig dein Interesse wecken. Das Buch mit den Quintetten ist fertig, und nun will ich nur noch reimlos schreiben, wie früher vor 40 Jahren. Das fällt mir jetzt aber ein bisschen schwerer. Freie Verse können eine schwierige Gradwanderung sein. Und die Worte und Aussagen müssen schon etwas besonderes sein, damit die Gedichte nicht, wie eine Freundin auf dem Forum mal anmerkte, "zerhackte Prosa" sind. Liebe Grüße von Andreas

readysteadypaddy (onkel.merlinweb.de)

01.06.2021
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Danke, Andreas.

Ich sehe das schon auch als Kommentar zu dem, was ich so schreibe. Allerdings möchte ich dem apokalyptischen Drive doch in die Speichen greifen. Wir sollten uns weder die Augenlider noch die Hände abhacken, um ein Feuer zu nähren, dass vielleicht Mensch und Erde vertilgt. So ist unser Herr nicht. Im Buch Jesaja sagt er etwas, was auch Jesus im Neuen Testament aufgreift: "Barmherzigkeit will ich. Keine Opfer.". Das Hände abhacken und Augen ausreißen in den Antithesen in der Bergpredigt (die eigentlich auch keine Antithesen sind), weist Christus nur darauf hin - es wird später auch von Paulus im 1.Korintherbrief erläutert- dass wir kein "Glied" verteufeln und damit entheiligen sollten, sondern, wie Paulus es dann schreibt, "alle Glieder ehren". das damit sowohl Körperteile, als auch menschen und Seelen-und Geist-Eigenschaften gemeint sind, versteht sich bei jesu Theologie, glaube ich von selbst. der Teufel entsteht durch das Verteufeln. Kommt der Herr zumir, und ich habe an oder bei mir noch etwas oder jemanden, den ich verteufle, DANN wäre es für mich besser, ich würde mir diese Teile abhacken. Aus meiner Sicht kommt der Herr immer mal wieder, wenn es nicht so rund läuft. Sein finales Kommen ist das aber noch nicht. Eher eine Aufforderung, Streite beizulegen.

Alles Liebe von

Patrick

(P.S.: Wie sieht es mit deiner Werschätzung von Juden aus, Stichwort Bob Dylan? Immerhin heißt er Zimmenrman).

Gruß und Handkuss

Andreas Vierk (01.06.2021):
Hallo Patrick, eben stellst du mich als Dichter in Frage, und dann verstehst du die einfache Metapher nicht. Dem Leben was von sich zurückgeben. Wie gesagt, eine Metapher, keine Aufforderung zur Verstümmelung. Ich erkläre sehr ungern meine Gedichte. Deshalb steht ja auch nie ein riesen Prosablock drunter, der nur noch tiefer ins Labyrinth führt. Mit deiner komischen komischen Ödipusgeschichte hat es nichts zu tun. Und antisemitistisches ist auch nicht drin. Das mag daran liegen, dass ich keinen einzigen Juden persönlich kenne. Übrigens bezieht sich die unbefleckte Empfängnis nicht auf Jesus, sondern auf seine Mutter. Das ist aber jetzt eine Antwort auf dein Gedicht, nicht auf meins. Liebe Grüße von Andreas

rnyff (drnyffihotmail.com)

31.05.2021
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Ein verrücktes Gedicht und erst noch reimlos. Damit trittst Du nun wirklich keinem auf den Schwanz obwohl es sicher auf vielerlei Arten gedeutet werden kann. Einen lieben Gruss, Robert

Andreas Vierk (31.05.2021):
Lieber Robert, was ist in deinen Augen eigentlich verrückt? Meine (immer noch typische) Metaphorik wird ohne den Chitinpanzer noch ganz anders ins Kraut schießen! Mit dem vorliegenden Gedicht bin ich relativ zufrieden, ein heftiger Hammer ist es noch nicht. Es kann aber sein, dass ich Lesern auf den Schwanz trete, wenn sie diesen provokant über den Weg legen. Angeblich soll ja nur das Volk von Guam beschwanzt sein. Und um Leuten auf den Schlips treten zu können, müssen diese schon auf allen Vieren meinen Weg kreuzen, also ordentlich einen genommen haben. Liebe Grüße in aller Harmlosigkeit von Andreas

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