Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Verlorene Sonntagsfreuden“ von Karl-Heinz Fricke


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MayaCat

07.06.2021
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Lieber Karl-Heinz, sende Dir mal einen lieben Gruß aus dem Harz.
Dein Gedicht hat mir gut gefallen. Es kommt immer auf einen selber
an was man aus dem Sonntag macht. Das Beste draus machen und
positiv denken

Liebe Grüße Daggi

Karl-Heinz Fricke (07.06.2021):
Liebe Daggi, du must schon entschuldigen, dass ich dich nicht gedanklich unterbringen kann. Auf jeden Fall hat mich dein Kommentar sehr erfreut und wenn du mich per e-mail aufklären würdest was dein Nachname isat, dann freue ich mich noch einmal. Lieben Dank und herzliche Grüße aus Kanada. Gerade fiel mir ein du könntest Dagmar Freise sein. Karl-Heinz

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Ich denke sehr gerne an die alten Zeiten lieber Karl - Heinz! Gerne gelesen euch liebe Grüße "Hildegard und Dir" von Franz

Karl-Heinz Fricke (03.06.2021):
Lieber Franz, es gibt ein Lied mit dem Titel: ' Das gibts nur einmal, das kommt nicht wieder'. Wie war! Die alte, uns vertraute Welt hatte zu manchen auch Schattenseiten, aber es war nicht so hektisch und mehr familiär. Ich danke und grüße herzlich Karl-Heinz

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Lieber Karl-Heinz,

ganz oft kommt es auf den Blickwinkel an. Wieviel Sinn macht es denn, am Sonntag einen richtigen Jungen in einen Bleyle Anzug zu stecken, in dem er sich kaum bewegen kann? Traditionen geben Halt, können aber auch leicht zur Zwangsjacke werden. Wie überall zählt das rechte Maß, das in der heutigen Zeit allerdings sehr gefährdet ist, weil alles bis zur Besinnungslosigkeit schnell gehen und viel bringen soll. - Hier in Marsberg gibt es vor vielen Häusern noch diese alten Bänke, wo man nach Feierabend den Tag hat ausklingen lassen; nur sitzt da kaum jemand drauf...

Liebe Grüße,
Frank

Karl-Heinz Fricke (03.06.2021):
Lieber Frank, die meisten Traditionen hatten jedoch eine gewisse Ordnung und Beständigkeit. Und gerade daran hapert es in dieser Zeit. All die sogenannten Fortschritte sind schnell überholt und wo sie hinführen werden wir vielleicht nicht mehr erleben. Die Kinder jedoch, die noch in die Welt gesetzt werden sind zu bedauern. Als Marsberger müssten die doch unsern Musilump, Karl-Heinz Nolte, kennen, der die ganze Umgebung mit seiner Akkordeonmusik begeistert. Herzlich grüßt dich Karl-Heinz

Musilump23

02.06.2021
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Lieber Karl-Heinz, ein Gedicht im Spannungsfeld der geraden Sprache und klarer Gedankentiefe, das vertraute Sachverhalte, so den Stellenwert des Sonntags aus früheren Zeiten und der heutigen Realität, gedankenanregend gegenüber stellt. Während die Sonntagsruhe, früher durchweg im Sonntagsanzug mit dem Kirchgang begann und anschließend der Familie gehörte, nimmt ein Sonntag heute eine ganz andere tragenden Rolle ein und da fühlt sich selbst ein auftretender Paradiesvogel und Sonntagsredner gut angezogen!
Es ist beeindruckend wie du immer wieder Spuren, die die Wahrheiten über verschwundene Gewohnheiten wieder an den Tag bringst.
Mit frdl. GR. Karl-Heinz


Karl-Heinz Fricke (03.06.2021):
Lieber Karl-Heinz, wir waren erstaunt als wir 1956 nach Winnipeg kamen wie strikt die Gesetze waren. Jegliche Sportveranstaltungen an Sonn-und Feiertagen waren verboten. Ich setzte mich kurz nach unserer Ankunft in kurzer Hose vor das Haus und hielt eine Flasche Bier in der Hand. Mein Schwager kam raus und sagte ich sollte ins Haus kommen. Kurze Hosen und öffentliches Biertrinken seien öffentlches Aufsehen und würden bestraft. Seitdem Kanada nicht mehr von England gesetzlich anhängig ist, hat sich das alles geändert. Herzlich Karl-Heinz

Ingrid Bezold (in.bezoldt-online.de)

02.06.2021
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Du hast schon Recht, Karl - Heinz, es hat sich sehr viel verändert.
Früher hatte man ja auch seine Sonntagskleidung im Schrank hängen und den Braten im Ofen.
Ich genieße aber den Sonntag immer noch sehr.
Hab dein Gedicht gern gelesen.
Grüße schickt dir Ingrid



Karl-Heinz Fricke (02.06.2021):
Liebw Ingrid, ich danke dir als wir im Jahre 1956 nach Kanada kamen behielten wir unsere deutschen Gewohnheiten noch ziemlich lange. Dazu gehörte auch die Sonntagsbekleidung. In unseren Augen liefen die Kanadier lumpig herum. Natürlich erregten wir, fein angezogen , viel Aufsehen. Herzliche Grüße von Karl-Heinz

freude (bertlnagelegmail.com)

02.06.2021
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...Karl-Heinz, früher war der Sonntag heilig,
heute haben es die Leut nur eilig;
früher arbeitete meist der Mann,
heute die Frau auch schon alles kann.

Und aufgeteilt wird's Kinderschau'n,
die Katze hört man nur miau'n.
So ändern sich die Zeiten, Frau'n und Geld,
wer weiß, wie lange alles das noch hält.

LG Bertl.





Karl-Heinz Fricke (03.06.2021):
Hallo Berttl, ich danke besonders für die beiden Vierzeiler, die mich erheitert haben. Ich frage mich, wie wohl die Welt in nur 20 Jahren aussehen wird. Herzlich Karl-Heinz

KarinKlara06 (karin.ogonline.de)

02.06.2021
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Lieber Karl-Heinz,
du hast in allem Recht was du zu Sonntag schreibst, die Zeit hat sich gewaltig verändert. Es liegt aber an jedem Einzelnen selbst, ob er dies mitmacht. Für mich und meine Lieben ist der Sonntag immer noch ein Ruhetag zum erholen und sich den Enkeln zu widmen. Auch bietet der eigene Garten genug Möglichkeiten und wie du weißt ist der Harz nicht weit.
Herzliche Grüße zu dir
Karin

Karl-Heinz Fricke (03.06.2021):
Liebe Karin, in den langen Jahres meines Lebens hat sich sehr viel geändert. Leider nicht zum Besten. Es grüßt dich herzlich Karl-Heinz

rnyff (drnyffihotmail.com)

02.06.2021
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Empfinde es wie Du. In der Schweiz sind immer noch die üblichen Öffnungszeiten. Eine Verlängerung und Sonntagsverkauf wurde vom Volk abgelehnt. Nur in den grossen Bahnhöfen sind andere Öffnungszeiten. Ich habe in den USA und Kanada gestaunt, die grossen Einkaufszentren schliessen überhaupt nie. In der Hoffnung, dass bei Dir alles mehr oder weniger okay ist, schicke ich Dir einen lieben Gruss, Robert

Karl-Heinz Fricke (03.06.2021):
Lieber Robert, es geht mir einiger Massen. Für die Aufstoßschwierigkeiten hat mir der Arzt eine Pille mit Namen Pantoprazolet 40 mg verschrieben. Es hilft, hat aber wie die PiePillen auch unangenehme Nebenwirkungen. Was die Geschäfte anbetrifft, so sind auch hier verschiedene 24 Stunden auf. Eigentlich nicht sehr klug, denn mehr Personal wird benötigt, Herzlich Karl-Heinz

Elin (hildegard.kuehneweb.de)

02.06.2021
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Lieber Karl-Heinz,

die Menschen lassen sich auch zu allem Irrsinn verleiten und können
ihre geschenkte Zeit nicht organisieren. Wenn diese offenen Sonntage
zum Einkaufen genutzt werden, dann vertrete ich die Meinung, die
Menschen fühlen sich zuhause nicht wohl und wissen mit sich nichts
anzufangen.
Gerne gelesen und ich muss auch oft daran denken, wie geschätzt
wurde.

Schicke dir liebe Grüße von Hildegard





Karl-Heinz Fricke (02.06.2021):
Liebe Hildegard, hier in Kanada schert sich niemand darum wielange Geschäfte auf sind. Wer nicht mitmacht hat weniger Einnahmen und verliert die Kundschaft. Manche Geschäfte haben sogar 24 Stunden auf., was eigentlich nicht gerade klug ist, denn mehr Personal wird benötigt. Ich danke dir und grüße dich herzlich Karl-Heinz

Andreas Vierk (Andreasvierkgmx.de)

02.06.2021
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Lieber Karl-Heinz,
bei mir in Berlin gab es (vor Corona) einmal im Monat einen einen Sonntag mit offenen Supermärkten. Diese Läden haben in sechs Tagen von früh um 7 bis spät um 22 Uhr offfen. Einmal nutzte ich den verkaufsoffenen Sonntag (ich weiß nicht mehr, warum).. Da war der Laden geschichtet voll bis unters Dach, als gäbe es keine anderen Tage! Viele Leute hatten zwei volle Einkaufswagen, und die Kassiererinnen kamen kaum hinterher. Ich verstehe nicht, wie solche Leute ticken, ich verstehe es einfach nicht!
LG von Andreas

Karl-Heinz Fricke (02.06.2021):
Lieber Andreas, ich erinnere mich an den gesetzlichen Ladenschluß in Deutschland. Geschäftsinhaber, die das Gesetz verletzten bekamen Geldstrafen. Lieben Dank und herzliche Grüße. Karl-Heinz

Alidanasch (heidi.schmitt-lermanngmx.de)

02.06.2021
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Lieber Karl-Heinz,

man muss ja nicht mitmachen und den Ruhetag Sonntag genießen. Bei uns gibt es das noch nicht mit der Einkauferei am Sonntag. Dafür schuften wir im Garten, lach.

liebe Grüße,

Heidi

Karl-Heinz Fricke (02.06.2021):
Liebe Heidi, ich kann mich gut erinnern an meine Jugend in Goslar. Der Sonntagsanzug war ein Muss. Auch in der Sommerhitze musste ich einen Bleyleanzug anziehen was eine Qual für mich war. Mich aber nicht daran hinderte, wie an Wochentagen herum zu tollen. Ein Neubau in unserer Nähe war unser liebster Spielplatz. Die Arbeiter hatten ihren freien Tag. Ein besonderes Spiel war, wer von der höchsten Sprosse in einen Sandhaufen springen konnte. Daneben stand eine rechteckiger Metallbehälter wo Zement drin gemacht wurde, der mit Wasser gefüllt war. Bei einem meiner Sprünge landete ich mit meinem Sonnatsstaat darin und traute mich nicht nach Haus. Ich danke dir und grüße dich herzlich Karl-Heinz

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