Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Frauen führen das Regiment“ von Ingrid Baumgart-Fütterer


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Bert (egbert.m.schmittgmx.de)

04.06.2021
Bild vom Kommentator
... oh ja verehrte Ingrid, (und Anschi)

... bin ja JETZT in einer Alterspyramide,
wo die Ein-Mann-Dressur in eine
domestizierte Phase übergeht ...

Da ich seit Ostern letzten Jahres
bereits an HOME-Office laboriere.

Corona befeuert dies noch:
Auswirkungen sind derzeit folglich:

Auch meine willige :
C19-Home-Person glaubt derzeit,
das seine ange(g)traute Frau (mir)
einzureden versucht, beim mehrfach-
täglichem „von-Hand“-Geschirr-Abspülen …

Dass, wenn man sich nur auf Schwamm,
Gläser, Teller und Besteck konzentriert,
eine Intensität an Leben erfahre, die jenseits
von dem ist, was man beschreiben kann !

Dazu zentral Stephen Hawking :
Warum musste sich die Materie
den Qualen des Seins unterziehen !?!

Real-Satirisch gesehen :
meine Materie nebenbei verzweifelt versucht
„in Homöostasen-Zeiträumen“ den bezahlten
reinen 8 Std.-Arbeitstag, „so nebenbei“
zu gewährleisten.

Am „Spülbecken des Lebens“ in der Wohnung
stehend, eine Alltagshandlung verrichten‘d.

Sich mit dem Rest der Welt verbunden fühlen.
In diesen Momenten – das Leben selber
wahrnehmen‘d – quasi.

Wie jene orange-gewandeten Kahlkopf-Mönche,
mit sinn-frei-stifteten Reisigbesen den Hof kehren.

In-sich-kehrend alles „nicht hinterfragend“ ertragen,
was Ihnen aufgetragen.

Wie mein Schwiegervater und Firmen-Chef
anno-selig 1990, mich an der Hochzeitstafel
„schwer krank“ beiseite nahm … und …

Im Originalton „als Lebens-Rat“ sagte :
mach‘ einfach, mache einfach das,
was Sie Dir aufgetragen … !

Ja, die Bürde des Menschen ist unantastbar !
Steht im EHE-lendigen D-Grundgesetz „postfaktisch“.

Parallel soll‘s auch mit rituellem Staubsaugen
„ebenda“ funktionieren, meditativ gesehen.

Meint meine unter-hormonelle Frau,
die „so vieles“ meint, bis das „der ewige Schnitter“
mich scheidet …

Oder mutierte C19-Viren mich in den zwei Jahren
bis zur 66er-Diebstahls-Rente, final eliminieren.

Gruß vom Egbert
der nächsten Donnerstag

... die Verstummung der Frau,
oder das Schweigen der Männer ?_Tag 2

FORTSETZT, ES über das Kreationieren
in den vielen Religion und Frau
und in der Lobby-Wirtschaft geht,
dass NUR MÄNNER FÜR SICH gestalteten.

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Ingrid Baumgart-Fütterer (06.06.2021):
Lieber Bert, je nach Lebensalter und sozialer Stellung ergeben sich für Mann oder Frau Veränderungen ihres bisherigen Rollenverhaltens. Von lieb gewonnenen Gewohnheit muss oft Abstand genommen werden, um aus der überkommenen Rolle heraus Neuland betreten zu können. Es hat für einen Mann sicherlich einen besonderen Reiz die eigene weibliche Seite zum Tragen kommen zu lassen und sich entsprechenden Beschäftigungen mit der gebotenen Achtsamkeit zu widmen. Der Ruhestand bietet hierzu eine günstige Gelegenheit. Grund: „Mann“ muss im Beruf nicht länger seinen Mann stehen. Getreu der Weisheit eines Mönches: «Wenn ich stehe, dann stehe ich; wenn ich gehe, dann gehe ich; wenn ich sitze, dann sitze ich; wenn ich schlafe, dann schlafe ich; …… könnte „Mann“ dieses Gebot im Sinne einer Achtsamkeits- Schulung auf das eigene Erleben übertragen: z.B. „wenn ich bügle, dann bügle ich; wenn ich stricke, dann stricke ich; …. „Mann“ lernt hierbei gewiss ganz neue Seiten an sich kennen, die frischen Wind in den Alltag bringen könnten. Der Film „Papa antes portas“ (1991) ist sehenswert. Er schildert, wie ein Ruheständler, der es im Beruf gewohnt war, das Regiment zu führen, den Haushalt und das Leben seiner Ehefrau auf den Kopf zu stellen versucht. Er kann sich von seiner beruflichen Rolle nicht trennen und will sich nicht in das Dasein eines Rentners fügen. Konflikte sind da vorprogrammiert…. Ich wünsche dir in deiner Rolle als Mann noch ungeahnte Entwicklungschancen. Einen geruhsamen Sonntagabend und einen guten Start in die neue Woche wünscht dir Ingrid

Anschi (Anschipostweb.de)

04.06.2021
Bild vom Kommentator
Liebe Ingrid,
gut, dass die Rubrik deines Gedichtes "Satire" ist, so dass man gleich weiß, dass die Aussagen stark überzogen zu verstehen sind. Ich musste an die Lieder "Männer" von Grönemeyer und "Das bisschen Haushalt" von Johanna von Kocian denken, die in meinen jungen Jahren in den Charts waren.
Der Titel des Buches über den "dressierten" Mann soll sicher ebenfalls provozieren. Dressieren ist ja eher "negativ" behaftet, doch wenn wir unsere Kinder erziehen, dressieren wir sie ja auch irgendwie... bringen ihnen bestimmte, von uns für gut befundene Verhaltensweisen bei. Dein Untertitel spricht ja auch von "um-erziehen"
Früher hatten Frauen gar nix zu melden... Männer hatten die Macht (zumindest in der Öffentlichkeit). Heute scheint es manchmal, als wäre alles anders... aber so viel hat sich gar nicht verändert. Aber sowohl Männer als auch Frauen haben (manchmal) dazugelernt, wie ein harmonisches Zusammenleben besser laufen könnte. Unterdrückung in beide Richtungen sollte dabei nicht stattfinden, passiert aber nach wie vor weiterhin... auch in beide Richtungen. Im Besten Fall findet ein Paar die Kompromisse, die beiden angenehm sind für ein Miteinander.
Ich glaube, dieses Thema könnte man stundenlang diskutieren... und käme doch zu keinem Ende...*lach*

Herzliche Grüße ins Wochenende! Anschi

Ingrid Baumgart-Fütterer (06.06.2021):
Liebe Anschi, In der Tat ein Thema, das man ohne Ende diskutieren könnte, allein dadurch, dass es mit Emotionen und Klischees behaftet ist. Man käme nie zu einem Ende. Die Unterdrückung der Frau in anderen Teilen der Welt, häusliche Gewalt, Femizide, Abtreibung von weiblichen Föten, Zwangsprostitution, Versklavung und Ausbeutung ….. sind nur einige der bis dato ungelösten Probleme. In unseren Breitengraden ist ja zum Glück die Emanzipation der Frauen auf dem Vormarsch. Männer mit tradierten Ansichten müssen sich darauf entsprechend einstellen. Männer und Frauen werden auf dem Weg zur Gleichberechtigung immer weniger über ihre Geschlechterrolle definiert. Frauen müssen in Führungspositionen „ihren Mann“ stehen. Grenzen zwischen Mann und Frau werden durchlässig, verschieben sich, Unterschiede werden nicht mehr überbetont, Gemeinsamkeiten werden entdeckt und bilden die Basis für eine vertrauensvolle Begegnung auf Augenhöhe. Das klingt alles fantastischer als es in Wirklichkeit ist. Männer und Frauen haben da noch einige Herausforderungen zu meistern. Aber sie sind auf einem guten Weg. Und deshalb sollte man die Hoffnung nie sinken lassen. Einen schönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche wünscht dir Ingrid

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