Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Gebet eines zum Tode Verurteilten“ von Ingrid Baumgart-Fütterer


Das Gedicht lesen - oder weitere Beiträge und Infos von Ingrid Baumgart-Fütterer anzeigen.

Beiträge anderer Autorinnen und Autoren aus der Kategorie „Gesellschaftskritisches“ lesen

Bild vom Kommentator
Hallo liebe Ingrid. Hier denke ich, man muss differenzieren zwischen jemand der noch dem Glauben verbunden war, oder einem skrupellosen Massenmörder wie „Rudolf Höss“, den man in Auschwitz gehängt hatte. Höss war alles gleichgültig und ich glaube, dem ging nichts durch den Kopf, doch dies ist nur meine Meinung! Gerne jedoch gelesen und Grüße von Franz

Ingrid Baumgart-Fütterer (14.06.2021):
Hallo lieber Franz, danke für dein Beispiel, dass die von dir angesprochene Differenzierung verdeutlicht. Ich bin da auch deiner Meinung. Ich denke, dass solch skrupellose Massenmörder im Gegensatz zu Verbrechern, die sich in der Stunde ihres Todes (doch noch) an Gott wenden, keinen Funken an Selbstliebe verspüren. Nur über die (Selbst) Liebe findet man den Weg zu Gott. Doch dies ist nur meine Meinung! Grüße von Ingrid

Bild vom Kommentator
Liebe Ingrid,

deine Zeilen erwägen wie es einem zum Tode verurteilten
gehen mag. Kann mir vorsterllen, dass auch wenn er mit
Gott niemals zu tun hatte, ein Soßgebet zum Himmel schickt
und um Gnade bittet für alle seine Taten, um als Stern
am Himmel zu glimmen.

Liebe Grüße von Hildegard

Ingrid Baumgart-Fütterer (13.06.2021):
Liebe Hildegard, vielen Dank für deine so wichtige Bemerkung. So wie der eine aus lauter Verzweiflung nach jedem Strohhalm greift, so besinnt sich ein anderer in höchster Seelennot auf Gott und dessen Beistand, obwohl er zuvor Atheist war. Solche Fälle hatte ich während meiner langjährigen Tätigkeit in der Pflege von (Sterbens) Kranken nicht selten erlebt. In den meisten Fällen breitete sich in ihnen eine "Seelenruhe" aus. Der Glaube an Gott, selbst erst kurz vorm Tod scheint die aufgewühlte Seele zu besänftigen. Liebe Grüße Ingrid

Bild vom Kommentator
Hallo Ingrid, ich lese ja gern Historische Romane und kann somit Deinen Gedichtzeilen folgen. Diese Gedanken werden viele zum Tode Verurteilten gehabt haben. Da half auch kein Betteln und Flehen; das blanke Schwert wirbelte doch durch die Luft. Schönen Abend, Helga

Ingrid Baumgart-Fütterer (13.06.2021):
Hallo Helga, ja, das denke ich auch. Im finsteren, feuchtkalten Kerker, eingesperrt bis zur Sterbestunde und völlig allein gelassen mit der Todesangst im Herzen, war ein letztes Gebet sicherlich der einzige Lichtblick. Schönen Sonntag, Ingrid

Nicht vergessen: Eigenen Kommentar zum Gedicht verfassen!

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für die Leserkommentare liegen bei den jeweiligen Einsendern.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für die Beiträge oder von den Einsendern verlinkte Inhalte.
Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).