Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Sommer-Intermezzo“ von Andreas Vierk


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Lieber Andreas,

ein eindrucksvolles Stimmungsbild einer Gegend... Könnte fast da sein, wo ich wohne. Wenn man da rechts in den Park rein läuft, kommt man auch erst immer Jahrhunderte später wieder links raus. Und ich meine das gar nicht politisch. Allerdings frage ich mich, warum du glaubst, dass deine Muse in Segeltuch Apfelsinen in ihrer Tasche hat. Das gibt es natürlich wohl manchmal... Bei jungen Frauen, die sie sich in einem türkischen Supermarkt kaufen, in die Bahn steigen, sie vergessen, zu essen, und dann die Hände in die Taschen stecken. Manche machen es auch als Parfümersatz.

Aber es ist wirklich ein sehr stimmiges Bild des Nordens, seiner wilden Romantik, und seiner oft überraschenden Subtropik. Und allen "Fridays..."- Leuten zum Trotz: Das Wetter war hier schon vor 40 Jahren so. Zumindest hier hat sich das Klima nicht so rasant gewandelt, wie behauptet wird. Allerdings mal als Warnung an alle, die hier neu leben: Im Winter wird es kälter. Das ist aber dann auch kein Klimawandel. Das ist der norddeutsche WINTER. Und zwischen Sommer, Fußball-EM und Winter kommt noch der HERBST. Und viele Freitage. Ich hoffe, das ist jetzt nicht rassistisch. Es könnte aber auch ein Beitrag zur Erklärung von Norddeutschland und eine Kritik zu deinem Gedicht von Bellmuth Karasick sein. (Die Persiflage auf den bereits verstorbenen Literaturkritiker Hellmuth Karasek, enthalten irgendwo in meinen Quader-Quadrolsky-Geschichten.)

Ist es aber nicht.

Es ist von mir...

Patrick Rabe

Grüßle.

Von mir heute was in den Kurzgeschichten.

Andreas Vierk (20.06.2021):
Lieber Patrick, du scheinst dich an einem Schlüsselvers verlesen zu haben. Der Wind hat die Sonne zerteilt (Wie eine Apfelsine). Im letzten Vers sind die Eheleute fast geschieden. Es ist ein Gedicht über Trennendes. Liebe Grüße von Harry mit dem Hackebeil (Ps.: Ein Keks von Bahlsen muss wegen Diskriminierung umbenannt werden. Er hieß nämlich "Afrika". Nun kommt dieser Kontinent namentlich in meinem neuesten Buch vor. Dumme Sache. Ich hatte es nicht rassistisch gemeint, diesen Kontinent mit seinem einzigen Namen zu nennen, den er seit der Antike hatte. Nur weil du eben zweimal den Vorwurf des Rassismus von dir gewiesen hast, kam ich überhaupt auf dieses Postskriptum. Hätte ich doch nur "Europa" oder "Australien" geschrieben - keine Sau hätte da etwas Rassistisches entdeckt. Aber Bahlsen hatte natürlich ein riesiges Verbrechen an der Menschheit beganngen, als es vor 40 Jahren eine Kakaowaffel nach Afrika benannte. Pfui, pfui. Ich distanziere mich ausdrücklich davon, ein solches Gebäck gegessen zu haben und mich dabei hämisch grinsend an sämtlichen Verbrechen, die jemals auf diesem Kontinent begangen wurden, ergötzt zu haben!)

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Ein schönes Stimmungsbild, was mir fehlt ist der riesige hinterlassene Abfall. Herzlich Robert

Andreas Vierk (20.06.2021):
Lieber Robert, das Umweltthema hat vielleicht mal einen Platz in einem anderen Gedicht. Das hätte ja auch das Stimmungsbild kaputt gemacht. Aber Greta ist ja wieder aus dem Kasten gehopst. Mal sehen. Liebe Sonntagsgrüße von Andreas

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Det Wetter Andreas ist doch "KLASSE"! Det issss so richtig jiut und vor allem am Abend! Grüße Franz

Andreas Vierk (20.06.2021):
Lieber Franz, der Text ist doch nur vordergründig ein Gedicht über das Wetter. Es geht vielmehr um das schlechte Wetter gestresster Familien. Liebe Grüße von Andreas

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Nun lieber Andreas!

Nach dem mehr als verunglücktem Frühjahr mit Kälte und nahezu durchwegs regennassen Tagen, zieht es die Leute nunmehr ins Freie wo sie unbedarft, oftmals auch ihre Umgebung außerachtlassend frank und frei und sogar zuweilen halbgeschieden ihren Lastern fröhnen... Welch interessantes Stimmungsbild, das du da schilderst, wenngleich der Asphalt, speziell nach dem Regen gar nicht so übelriechend erscheint.

Liebe Grüße in deinen Sonntag - Uschi

Andreas Vierk (20.06.2021):
Liebe Uschi, es ist doch die geteerte Plane gemeint. Und übel riecht eigentlich nur, was sich darunter abspielt. Eigentlich riecht es auch nicht übel, sondern tragisch. Gestern Abend hatten wir in Berlin ein ordentliches Gewitter bei über 30 Grad. Und der Regen, der sofort wieder wegdampfte, duftete süß und aufregend. Einen schönen Sonntag wünscht dir - Andreas

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