Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Strohhalme aus Weizengras statt Kunststoff“ von Margit Farwig


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Liebste Margit,
nachdenkliches und aktuelles Thema,
viel zu spät mit diesen Maßnahmen,
leider.
Liebe Grüße schickt dir deine Gundel

Margit Farwig (03.07.2021):
Liebste Gundel, ja, es sind auch die Filme, die aufrütteln und mir wird ganz seltsam zumute. Diese Worte habe ich an unsere Tageszeitung gesendet als Leserbrief. Ich reagiere auf deren Artikel und er wird sicher nächste Woche eingesetzt. Dann werden noch mehr aufgerüttelt. Dir danke ich herzlich für deine Zustimmung und wünsche dir einen schönen Abend. Liebe Grüße dir von deiner Margit

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Hallo Margit

Ein heißes Thema. Es ist noch soviel Plastik im Handel, was noch verkauft werden soll.
Ich möchte auch nicht wissen, was für ein Müll von diesen ganzen Kreuzfahrtschiffen ins Meer
geschmissen wird. Frisst einer einen Burger, schmeisst er die Verpackung ins Meer, denkt aber
über die Folgen nicht nach, wei 'ls demjenigen ja scheißegal ist, ob da irgendwelche Tiere verrecken.
Ich persönlich vermeide alles, was aus Plastik ist.
Ich bin immer erschüttert, wenn ich solche Filme sehe, wo tiere im Plastikmüll verenden - furchtbar!!
Danke für diese Zeilen und lieben Gruss Heike

Ich finde es gut, dass du das hier eingestellt hast. Bin mal gespannt, wie andere drauf reagieren.



Margit Farwig (03.07.2021):
Hallo Heike, ja, es sind die Filme, die aufrütteln und mir wird ganz seltsam zumute. Diese Worte habe ich auch an unsere Tageszeitung gesendet als Leserbrief. Ich reagiere auf deren Artikel und er wird sicher nächste Woche eingesetzt. Dann werden noch mehr aufgerüttelt. Dir danke ich herzlich für deine Zustimmung und wünsche dir einen schönen Abend. Liebe Grüße von Margit

henri

03.07.2021
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Trefflich, "Zustandsbeschreibung" und gewählter Schreibstil. So kommt dieses sich " an die eigene Nase " packen auf, Eigenverantwortung u. Reflektion eingeschliffener Gewohnheiten rücken in den Vordergrund . Hier kann jeder was tun.
Lb.Gruss
Ingeborg


Margit Farwig (03.07.2021):
Eingeschliffene Gewohnheiten, das ist das Übel, so langsam mancher Denker ist, so langsam ändern sich Gewohnheiten. Das ist das Stichwort und wir bemühen uns, alle daran zu arbeiten. Herzlichen Dank und liebe Grüße von Margit

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So richtig weiß ich nicht, was ich davon halten soll. Mir reicht eine Packung Strohhalme oder Kunststoffbecher 10 Jahre und länger... Aber seit wir für die Einkaufstüten in der Buchhandlung 20 Cent verlangen, will fast keiner mehr welche haben... meist haben die Leute jetzt eine Tasche mit oder sie sagen "ach... ich hab das Auto ja vor der Türe, da brauch ich keine Tasche." In den Supermärkten geht das nicht so einfach... aber ich sehe auch dort nur noch selten Leute, die eine Tüte kaufen. Wenn die Plastiktüten ab 2022 gar nicht mehr ausgegeben werden dürfen, sitzen wir auf massenhaft Plastiktüten, die in der Buchhandlung noch auf Vorrat liegen - müssen die dann in den Plastikmüll, ohne noch einen Zweck zu erfüllen?
Diese essbaren Strohhalme haben wir schon seit letztem oder sogar vorletztem Sommer in der Buchhandlung zum Verkauf liegen - gestern habe ich erstmals ein Päckchen davon verkauft. Wer will auch schon 5 Euro für ein Päckchen Strohhalme ausgeben?
Und wenn wir in Restaurants künftig unsere Tupperdosen mitbringen müssen, wenn wir Essen mit nach Hause nehmen wollen... gibt es da nicht auch wieder Konflikte mit der Hygiene-Verordnung?
Ich finde es wichtig, nicht verschwenderisch zu sein und keinen Müll in die Meere zu entsorgen oder im Wald... aber ob diese "Maßnahmen von oben" wirklich die erreichen, denen es eh egal ist, bezweifle ich...
Nachdenkliche Grüße zu deinem nachdenklich machenden Text
von Anschi

Margit Farwig (02.07.2021):
Es geht um Strohhalme, die innen mit Plastik verstärkt sind und wenn ich in die Läden gehe, laufen noch genug mit Plastiktaschen rum, die keine Stofftaschen besitzen, ist ja auch umständlich. Und die grünen Plastikbeutel für das Obst darf weiterhin genommen werden.Und die noch vorhandenen Plastikbeutel dürfen bis zur Neige verkauft werden. Es geht auch nicht nur um Beutel, überall wird Plastik weggeworfen. Diese Maßnahmen, wie du schon schreibst, erreichen nicht die, denen es egal ist. Aber kommen wir doch zu den Millionenn Luftballons, für jeden an jeder Ecke sichtbar und käuflich, da kann ich zuviel kriegen, auch bei Immer wieder Sonntags usw. Da würden ja viele richtig weinen, wenn das verboten wird, die ewig Unverbesserlichen. Das Meer schwimmt von toten Tieren, aber das sieht ja keiner, die Qual des langen Sterbens. Danke Anschi für deine Antwort und lG Margit

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Liebe Margit,

an die ganze Weckwerfgesellschaft kann ich mich einfach nicht gewöhnen. Was jahrzehnte versäumt wurde, möchte jetzt zum Handeln kommen, so ein Hohn. Die Abschaffung der Plastetüten war schon lange im Gespräch und sie sind immer noch da. Die Bestände sollen verkauft werden, aber es nimmt doch kein Ende. Ein Beispiel mit den Einkaufsnetzen, was für eine Errungenschaft, es war noch nie da. Dabei hatten wir sie in der DDR jahrelang und sie dienten wunderbar als Einkaufshelfer und haben sie auch selbst gehäkelt. Viele andere Handarbeiten mit Freude gemacht und unsere Verwandten haben uns belächelt. Sie sagten, es gibt doch alles, man muss nur kaufen.
Man kann auch die Wirtschaft gut ankurbeln, in dem man die Menschen zur Trägheit erzieht.
Ich möchte niemanden auf die Füße treten.
Das sind nur einige Beispiele.
Margit, deine Zeilen haben mich dazu angeregt, die so treffend sind.

Schicke dir herzliche Grüße von Hidlegard

Margit Farwig (02.07.2021):
Liebe Hildegard, ich danke dir für deinen so aufschlussreichen Kommentar. Plastiktaschen sind bei mir schon lange durch Stofftaschen ersetzt, die ich immer wieder nutzen kann. Wie ich heute hörte, sind die neuen Strohhalme von innen mit Plastik gestützt, was für ein Hohn. Durch Kleinplastik kommen noch mehr Tiere ums Leben, verenden kläglich. Wir Menschen sind schlimm. Herzliche Grüße dir von Margit

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