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„Mittendrin...“ von Anschi Wiegand


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Es gibt wenig Worte, du hast richtige gefunden, es ist zum Weinen, liebe Anschi.

LG Margit

Anschi Wiegand (18.07.2021):
Danke, liebe Margit! Ja... man sitzt fassungslos vor den Nachrichten und den Bildern. Und wir haben ja selbst auch schon die Macht des Wassers verspürt, zum Glück konnten wir einen Teil des Hauses damals noch weiter bewohnen. L.G. Anschi

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...Anschi, es wäre an der Zeit die Dämme sicherer zu machen, nicht alle Flächen billig zu verbauen, wo Gefahr in Verzug ist. Nur so lassen sich solche Katastrophen verhindern. In der Geschichte hat es solche Verwüstungen immer schon gegeben, das hat nicht nur mit der Klimaveränderung zu tun.
Zum Glück, gibt es die Mitmenschlichkeit vieler Länder, so auch Österreich, wo die Feuerwehr Soforthilfe gewährte und leistet.
Der Wohlstand verlangt aber auch sichere bauliche Veränderungen zum Schutze der Bevölkerung und ist nicht für alles verantwortlich zu machen. Jede(r) von uns musste für den Wohlstand harten Einsatz und Arbeit leisten und den gilt es zu erhalten.
Das Leid ist riesengroß, aber zum Glück noch zu bewältigen in unseren Landen.
LG Bertl.

Anschi Wiegand (18.07.2021):
Lieber Bertl, dem kann ich nur zustimmen! Ich schrieb es gerade in einer anderen Kommentarantwort schon, dass auch wir einst in einem Wohngebiet bauten, wo uns verschwiegen wurde, dass dies früher Sumpfgebiet war. Viele der Menschen, die dort neu gebaut hatten, wussten das ebenfalls nicht und sorgten deshalb nicht entsprechend vor... damit hätte viel Schaden vermieden werden können. Vielleicht hatte die Gemeinde Angst, dass sich der Grund schlechter verkauft, wenn sie ehrlich sind... aber diese Nachlässigkeit und Gier hat viele Unschuldige sehr viel Geld gekostet. Nachdenkliche Grüße! Anschi

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Auch früher gab es dies mit Sicherheit Anschi, doch es fehlten die Informationen! Doch es wird immer mehr und vor allem schrecklicher und die Gründe sind ersichtlich! Helfen sollten wir alle und Möglichkeiten, da gibt es viele! Grüße Franz

Anschi Wiegand (18.07.2021):
Da stimme ich dir zu, lieber Franz, und bedanke mich für deinen Kommentar! Lieben Sonntagsgruß! Anschi

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Hochaktuell und brisant; - flüssig beschrieben. PS: Bleib(t) bewahrt! LG. L.

Anschi Wiegand (18.07.2021):
Danke dir! Zum Glück ziehen sich die Wassermassen in den betroffenen Gebieten zurück, aber das Chaos dort wird noch lange andauern... L.G. Anschi

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Liebe Anschi,
von dem Klimawandel sind wir alle betroffen und sind auch mittendrin, egal auf welcher Weise.
Erst vor ein paar Jahren hat sich die Elbe in der Altmark über die Ufer gedrängt, und verheerende
Schäden angerichtet. Bekannte sind arg davon betroffen worden, die Schäden gingen ins Unendliche.
Der Mensch hat eingegriffen und der Klimawandel gibt sein letztes noch dazu. Was man im TV sieht,
ist erschreckend und Menschenleben sind auch zu beklagen und sie haben ihr Hab und Gut verloren. Es ist unsagbar schwer es anzusehen.

Schicke dir liebe Grüße, Hildegard

Anschi Wiegand (18.07.2021):
Ja, liebe Hildegard, das ist sehr schlimm alles! Es zeigt aber auch, ebenso wie die von dir genannten Beispiele, dass die Naturgewalten letztlich stärker sind, als man sich vorstellen kann. Und man verschlimmert es halt, wenn man durch Verbauungen... oder durch Nachlässigkeit in der Vorbeugung... die Folgen unterschätzt. Als ich mit meinem Exmann vor 30 Jahren in einem Neubaugebiet eines Dorfes ein Haus baute, wurde den Bauinteressenten bewusst verschwiegen, dass diese Bauflächen früher ein Sumpfgebiet gewesen waren. Nur die "Einheimischen", die das wussten, sorgten beim Hausbau entsprechend vor und bauten eine Art "Wanne" um ihren Keller. Einige Jahre später gab es Hochwasserprobleme durch die Uferfiltrate, die am Rhein gebaut wurden und ganz viele neue Siedler in dem Neubaugebiet hatten schlimme Wasserschäden im Keller, weil das Grundwasser eindrang. (Wir selbst hatten Glück und keine Schäden, die Nachbarn gegenüber schon). Dem hätte man vorbeugen können, wenn die Ortsverwaltung mit offenen Karten gespielt hätte... Lieben Gruß! Anschi

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Liebe Anschi!
Ich habe die Bilder auch gesehen und finde keine Worte dafür. Es tut im Inneren sehr weh, wenn ich an die armen Menschen denke, die das miterleben mussten und alles verloren haben und viele sogar ihr Leben. Wie glücklich dürfen wir sein, dass wir nicht davon betroffen sind. Keinem Menschen wünsche ich ein solches Leid.Gerne gelesen, herzliche Grûsse Karin

Anschi Wiegand (18.07.2021):
Es ist schrecklich, wenn man von solch einem Unglück betroffen ist und ALLES zerstört ist, was man sich aufgebaut hat. Trotzdem sind die meisten froh, wenn sie wenigstens mit dem Leben davon kamen. Mich überwältigt die Hilfsbereitschaft untereinander und auch von wildfremden Menschen aus Nachbarorten, die einfach anreisen mit Schaufeln und Eimern, um zu helfen! Lieben Gruß! Anschi

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Furchtbar was sich da gerade bei euch abspielt. Habe die Bilder im TV gesehen und bin sprachlos - so mitten in Europa. Zahlen wir die Zeche für Klimawandel und Ausbeutung der Natur? Ein Drama ist es auf jeden Fall.
Von dir inhaltlich und sprachlich famos umgesetzt!

Lg Herbert

Anschi Wiegand (18.07.2021):
Danke, lieber Herbert! Gestern sprach ein Geologe im TV darüber. Es sind in diesen Gegenden wohl auch früher schon Fluten gewesen, aber nun schon lange nicht mehr und das hat wohl auch zu einem falschen Gefühl von Sicherheit geführt. Ich denke, die Ursache ist eine Mischung aus mehreren Komponenten - für die, die es betrifft, ist der Effekt der Gleiche... Wir wohnen ja auch in RLP, eine Frau, die hier geboren wurde am Dorf, erzählte, dass vor etwa 50 Jahren ähnliches auch hier passierte... damals kamen die Wassermassen aus höher gelegen Orten und den Weinbergen, die schlecht befestigt waren. Nach der Überschwemmung damals wurden die Schwachstellen befestigt - dennoch kann man nie sicher sein vor den Naturgewalten. Herzlichen Gruß! Anschi

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