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„Schicksal“ von Adalbert Nagele


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Kismet, alles ist vorbestimmt,
Gut gesvhri Ben Bertl

Adalbert Nagele (24.07.2021):
Willi, da kommt Freude auf; ich hoffe du bist wohlauf! GlG Bertl.

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Lieber Adalbert,
es gibt viele Schicksale im Leben, denen man sich nicht beugen kann. Manchmal trifft einem selbst das Schicksal, weil man Wege eingeschlagen hat, die sich erst viel später als Fehler erweisen. Und dann gibt es auch noch Schicksalsschläge, die sich anbahnen, da trotz absehbaren Scheiterns nicht angemessen, bzw. nicht rechtzeitig reagiert wird, bzw. gänzlich ausbleiben. Ein nachdenklich stimmendes Gedicht zu einem Thema, das bildhaft in Worte gefasst hast! Und diese Bilder lassen das Für und Wider um die Vorherrschaft kämpfen!
LG. Michael

Adalbert Nagele (21.07.2021):
...Merci Michael; John F. Kennedy sagte einmal: Es ist das Schicksal jeder Generation, in einer Welt unter Bedingungen leben zu müssen, die sie nicht geschaffen hat. Und da ist was dran! LG Bertl.

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ich denke das manchmal auch, bertl. LG von Monika

Adalbert Nagele (21.07.2021):
Merci Monika, John F. Kennedy zitierte: Es ist das Schicksal jeder Generation, in einer Welt unter Bedingungen leben zu müssen, die sie nicht geschaffen hat. LG Bertl.

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Guter Adalbert,

Dein hervorragendes Gedicht (3strophiger 4Zeiler, herrliche Kreuzreime - Extraklasse !) trifft bestens die gewählte Kategorie und die angegebenen Suchbegriffe !!!
Du kennst mich als Musik-Fan und so möchte ich Dir hier gerne mitteilen, dass der Verleger von Beethovens 5. Sinfonie diese als "Schicksals-Sinfonie" bezeichnet hat, weil Beethoven vom Anfang der Sinfonie, dem berühmtesten der Musikgeschichte (3 Mal G, dann Es, 3 Mal F und dann D), sagte : "So pocht das Schicksal an die Pforten".
Dein einmaliges Gedicht ist geprägt von einer ganz gezielten Konzentration, denn der gewichtige Werktitel wirkt in jeder Strophe eindringlich nach ! :
In der 1. Strophe lesen wir ergriffen das Unausweichliche des Schicksals. Den eignen Weg zu gehen, das beginnt ja bereits in der Jugend, denn - welchen Beruf ergreifen ?
Die 2. Strophe hat eine religiöse Komponente, denn vorbestimmt ist von der Himmelsmacht das Schicksal, das sieht man bereits an den Talenten : Viele werden Handwerker, Einige werden Bürokraten, Andere werden Schriftsteller/Innen; die Vorherbestimmung ist immer gegeben. Zufälle sind im Bereich der Begabung nur selten (beispielsweise bin ich selbst lediglich per Zufall auf dieses wichtigste Gedichteforum im Internet, wofür ich immer dankbar bin, aufmerksam geworden).
Die 3. Strophe krönt dieses einzigartige Gedicht !! Der letzte Vers dieser wunderbaren Strophe knüpft genial an zu Schillers Endversen in "Die Teilung der Erde" : "Willst du in meinem Himmel mit mir leben, so oft Du kommst, er soll dir offen sein."
Doch man betrachte Deine persönliche Aussage in dieser wichtigen Strophe : Karmisch ist das Adjektiv von Karma, ein spirituelles Konzept, wonach jede Handlung unweigerlich Folgen hat; das Karma hat in den indischen Religionen (auch in Verbindung mit Nirvana und Seelenwanderung) große Bedeutung und wirkt dort auch im Glauben dauernd nach bezüglich Re-Inkarnation.
Ja, das Offenstehen der Beziehung : Zwar sind Seitensprünge möglich, doch glücklich ist DER, der die Treue zur Frau ehern niemals aufgibt, denn er hat bei ihr die Liebe für das Leben gefunden !

GLG Dir von Hanns
( Ich musste jetzt - obwohl mir zeitlich schwer möglich - einfach wieder ausführlich werden und bin Dir immer noch dankbar für Deinen wunderbaren Kommentar zu meinem letzten Gedicht !!; Hab immer wieder Dank für unsere wertvolle Dichterfreundschaft !!! )

Adalbert Nagele (21.07.2021):
Merci Hanns, für deine eingehende Beschäftigung auf mein Gedicht. Das ist ein Stoff, der anregt, darüber nachzudenken. Seneca meinte: Das Schicksal nimmt nichts, was es nicht gegeben hat. Damit hatte er, denke ich, nicht so Unrecht. Besten Dank und lG, Adalbert. P.S.: Mein vorhergehendes Gedicht "Eine Frau wie ein Vulkan" könnte dich vielleicht noch interessieren.

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Es gibt ein Schicksal, dem man m.E. nicht entrinnen kann.
Es kommt unangemeldet. Eine schwarze Katze, die von
links nach rechts über die Straße läuft, hat damit weniger zu
tun.
HG Olaf

Adalbert Nagele (21.07.2021):
...richtig Olaf, eine schwarze Katz kann nichts dafür, steht auf einmal so ein Sensenmann vor deiner Tür. LG Bertl.

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Du sagst es bestens, aber es gibt Wegkreuzungen und Gabeln, die man nach mehr oder weniger reiflicher Überlegung einschlägt, die sich im Nachhinein als falsch herausstellen. Ist das Schicksal oder Dummheit fragt man sich dann. Lieber Gruss Robert

Adalbert Nagele (21.07.2021):
...das sind Schicksalsfallen Robert!!! LG Bertl.

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Manches oder vieles mag vorherbestimmt sein. Anderes kann man (vielleicht) durch Eigeninitiative auch auf einen nicht vorhersehbaren
Weg führen. Denke ich gerade mal so.
Wie auch immer: hast meine Hirnzellen jedenfalls mit deinen Zeilen gut auf Trag gebracht, Bertl.

ahoi Ralph (derzeit bei den Geschichten)


Adalbert Nagele (21.07.2021):
...gut gedacht Ralph!!! Ahoi und eine gute Brise;-))) lG Bertl.

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Nun muss ich überlegen, ob ich dir zustimmen oder widersprechen soll...
Vielleicht passt beides... Zustimmung und Widerspruch! Ich glaube auch, dass vieles Schicksal/Bestimmung ist. Manchmal kann man vielleicht etwas mithelfen und positiv oder negativ verändern... durch Achtsamkeit, Offenheit... oder Sturheit. Den freien Willen haben wir ja nach wie vor...

Nachdenkliche Nachtgrüße! Anschi

Adalbert Nagele (21.07.2021):
...zum Glück haben wir noch einen freien Willen Anschi, aber auch das ändert sich im Alter. Doch zur Beruhigung, das Schicksal setzt den Hobel an und hobelt alles gleich. LG Bertl. https://www.youtube.com/watch?v=e3Dqs2RSZ_8

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Lieber Bertl,
sehr interessant und unser Schicksal zu formen, liegt auch in unserer eigenen Hand.
Weit zuvor ist schon der Kern des Schicksals geformt, denn es kommt nichts von ungefähr.
Gedanken sind sehr starke Kräfte, die letztendlich unser Leben bestimmen, darauf sollten
wir immer achten.

Schicke dir herzliche Grüße von Hildegard


Adalbert Nagele (20.07.2021):
...ja Hildegard, letztendlich können wir unserem Schicksal nicht entrinnen. Eine gN8 und lG, Bertl.

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Lieber Bertl,

so wie das Leben, so ist auch das Schicksal eines jeden Menschen anders.
Wer aber fügt sich besser in dieses Schicksal ein : Diejenigen, die es so nehmen,
wie es kommt, oder diejenigen, die dagegen aufbegehren ?
Das Schicksal schert sich nicht darum, es läßt sich nicht abwenden.

Liebe Grüße dir von Marlene

Adalbert Nagele (20.07.2021):
...Marlene, das Schicksal muss man nehmen, wie es kommt und wahrscheinlich ist uns vieles schon vorbestimmt. Nehmen wir es einfach hin, vielleicht findet sich auch Gutes darunter. LG Bertl.

henri

20.07.2021
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Einer großen Frage sich vielschichtig genähert, Bertl. Ist Schicksal das Unverfügbare im Dasein oder sind selbst unsere Entscheidungen schon vorbestimmt... es bleibt, auch unter religiösen Fragestellungen betrachtet, anregend und spannend.
LG Ingeborg

Adalbert Nagele (20.07.2021):
...Ingeborg, ich denke, vorbestimmte Entscheidungen dürften an unserem Schicksal kaum einen Einfluss nehmen. An eine göttliche Vorsehung glaube ich nicht. Niemand weiß, ob er im richtigen Moment am richtigen oder falschen Ort ist; ob einen ein Unglück treffen kann oder nicht. Die Menschen lernen immer mehr dazu, manche fordern immerfort ihr Schicksal heraus und es passiert ihnen nichts. Andere steigen einmal mit dem falschen Fuß aus dem Bett und ein Bein ist gebrochen. Ich denke, du weißt was ich meine und ich glaube, wir müssen lernen, ohne Angst, mit unseren Schicksalsschlägen fertig zu werden und zu leben. Ich danke dir mit lG, Bertl.

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Ich denke, dass jeder versucht aus seinem Leben das Beste zu machen. Die Bestimmung, das wir alle einmal den einen endlichen Weg gehen müssen, das ist sicher die Vorbestimmung, die jeden trifft.
L G zu dir von mir

Adalbert Nagele (20.07.2021):
Merci Sieghild; ganz richtig, wir tun unser Bestes, aber der Rest ist Schicksal. GlG Bertl.

dkame

20.07.2021
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Ich finde Deine Zeilen wieder einmal gelungen. Frei nach Thorwald Dethlefsen und auch gemäß dem Libet - Experiment... Super; Lg

Adalbert Nagele (20.07.2021):
Ja, das Schicksal meint es nicht immer gut mit uns;-))) doch da müssen wir durch. https://www.youtube.com/watch?v=e3Dqs2RSZ_8 LG Adalbert.

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Hier mein Spezl Don Bertolucci denke ich immer wie folgt. "Unser aller Geburt und auch unser Abschied, dies ist vorbestimmt, wichtig jedoch ist, wie wir unser Leben im Alltag gestalten und wie wir uns immer unseren Mitmenschen bezogen verhalten"! Klugscheißerei ist mit Sicherheit der falsche Weg, denn dabei ist zu viel Intoleranz und vor allem Unzufriedenheit vielem bezogen vorhanden! Ich bin überzeugt, dass Du mich hier absolut verstehst, mit diesem Thema beschäftige ich mich zu oft! Dir und Familie viele Grüße von Don Francesco

Adalbert Nagele (20.07.2021):
...Don Francesco, ich hoffe, deinem Auge geht es schon besser! Das ist Schicksal. Klugscheißer helfen auch da nicht drüber hinweg, du hast Recht! Alles Beste und lG, Bertolucci.

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