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„Ich kann nicht hassen“ von Anschi Wiegand


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Liebe Anschi,
dein Gedicht aus dem Jahre 2003 mir aus dem Herzen spricht! Hassen kann und möchte ich auch
nicht! Hass vergiftet die Seele.

Liebe Abendgrüße
Margitta

PS: Hast du meine Mail vom 28.7.21 erhalten? Haben die guten Besserungswünsche geholfen?


Anschi Wiegand (10.08.2021):
Liebe Margitta, so sehe ich das auch! Ich kenne Menschen, die voller Hass sind auf ehemalige Partner oder Familiemitglieder... und meist sind die Auslöser lediglich Nichtigkeiten. Das tut einem selbst meistens noch weniger gut als denen, die man hasst... Für deine liebe Mail herzlich Danke! Geht mir erst seit Sonntag wieder besser, war diesmal hartnäckig. Nebenbei wurde mein Mann am Grauen Star operiert und ich war viel als Krankentaxi unterwegs... ;-) Lieben Gruß! Anschi

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Hier liebe Anschi meine Meinung. Wo Liebe ist, da ist auch Hass und dies ist wie „Licht und Dunkelheit“! Letztlich ist hier entscheidend, dass man Formen von Hass besiegt und in Liebe – Zuneigung umkehrt und so ist es! Jeder Mensch hatte schon im Leben Situationen wo Hass vorhanden war und Hass ist auch mit „Abneigung“ vergleichbar. Dies ist konform mit dem Wort „Lüge“ und so hat im Leben schon jeder Mensch gelogen, was viele ja abstreiten! Ich glaube Du verstehst was ich hier denke und als Fazit Dir viele liebe Grüße in „Freundschaft“ und vor allem „ohne Lüge“! Franz mit Schmunzeln
*Dass Du ein feiner Mensch bist, dies ist mir ersichtlich Anschi!


Anschi Wiegand (01.08.2021):
Lieber Franz, grundsätzlich hast du Recht, wenn du sagst, Hass und Liebe sind wie Dunkelheit und Licht! Jedoch stimme ich dir nicht zu, dass Hass mit "Abneigung" gleich gesetzt werden kann... Hass ist ein viel zerstörerisches Gefühl und unendlich stärker als reine Abneigung. Bei Abneigung kann ich dieser Person aus dem Weg gehen... bei Hass will ich Zerstörung! Und in meinem Text ging es darum, dass man einen Menschen hasst, den man angeblich einmal geliebt hat. Ihn nicht mehr zu lieben, bedeutet jedoch nicht, dass ich ihn jetzt hasse... vielleicht kann ich mit ihm nur nicht mehr leben. Einzig würde ich wohl Hass fühlen, wenn dieser (einstmals geliebte) Mensch etwas ganz Schreckliches mit mir oder meinen Kindern getan hätte (wie Vergewaltigung).... Verurteilung und Hass gegenüber Menschen, die ich nicht persönliche kenne, dieses Gefühl kenne ich allerdings auch, wenn es sich um "menschliche Monster" handelt, vor allem, wenn es um Missbrauch von Kindern geht... Nachdenkliche Grüße! Anschi

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Liebe Anschi,
wie kann man echte Liebe in Hass umsetzen, dann hat er oder sie nicht geliebt.
Hass ist so nutzlos, denn damit vergiftet man sein eigenes Herz und kann dann
auch später keine Liebe spüren, es wäre schade.

Liebe Grüße, Hildegard

Anschi Wiegand (01.08.2021):
So sehe ich es auch, liebe Hildegard! Natürlich kann man auf jemanden, den man mal liebte, große Wut spüren, Enttäuschung, Bitterkeit! Doch Hass ist so ein starkes Negativ-Gefühl... vielleicht würde ich es spüren können, wenn jemand meinen Liebsten absichtlich ganz Schreckliches angetan hätte... So konnte ich es damals nicht verstehen, wie im Fernsehen die (sehr frommen) Eltern eines ermordeten Jungen dem Mörder vergeben konnten... Ich glaube, da wäre eine Grenze bei mir und ich weiß nicht, ob ich das vergeben könnte... Nachdenkliche Grüße! Anschi

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Liebe Anschi,

hast alles richtig beschrieben, denn echte innige Liebe kann sich kaum in Hass umwandeln, eher in Enttäuschung, die dann sehr weh tut und andere schmerzende Gefühle hervorruft, prima Gedanken, liebe Grüße Heidrun

Anschi Wiegand (01.08.2021):
Danke für deine Zustimmung, liebe Heidrun! Manchmal hält man vielleicht eine anfängliche Wut auf jemanden für Hass, doch wie du es auch sagst, sind dies andere Gefühle... denn Hass ist zerstörerisch, während Wut vielleicht irgendwann vergeht... sich vielleicht in Vergebung oder zumindest in Gleichgültigkeit wandelt... Herzlichen Gruß auch zu dir! Anschi

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Anschi, so sehe ich das auch!!!
LG Bertl.

Anschi Wiegand (01.08.2021):
Das freut mich, lieber Bertl! Lieben Gruß auch zu dir! Anschi

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Da stimme ich dir voll zu, Anschi.
Ich kann es auch nicht, obwohl mancheiner
das für beknackt hält.
Hab aber am eigenen Leib schon erfahren, dass es das gibt. Und dass diese Menschen am Ende ihres Lebens ganz schwer einschlafen können.

Ich bleibe lieber beknackt, weil ich auch nicht hassen will.
Grüße in dein Wochenende schickt Dir Ingrid

Anschi Wiegand (01.08.2021):
Danke für die zustimmenden Worte, liebe Ingrid! Ja... Hass macht die Seele kaputt und ist zerstörerisch. Was ja nicht heißt, dass man nicht manchen Menschen besser aus dem Weg geht oder dass man alle mögen muss... Ich finde, zwischen "nicht mögen" und "hassen" ist ein großer Unterschied... Wir haben auch einen Familienangehörigen, der viel Schlimmes getan hat... wohl auch, weil der Alkohol ihn dazu trieb. Wir haben den Kontakt zu ihm abgebrochen und das ist auch besser so - aber hassen tun wir ihn dennoch nicht... Lieben Gruß! Anschi

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